Jamaika 2.0!

Liebe Freunde, es ist doch Karneval; also warum nicht Jamaika 2.0!

Ich schrieb kürzlich:

Lindner spekuliert, daß die SPD bei ihrem NEIN bleibt. Wenn er sich da mal nicht irrt! Zu appetitanregend wirkt der Trog.

Es kann gut sein, daß „Nach Schulz“ eine „Neue SPD“ sich der großen Verantwortung nicht entziehen mag und die schwere Bürde der Besetzung einiger Ministerposten auf sich nehmen würde um Deutschland (nicht etwa dem Deutschen Volke oder dem Vaterland) zu dienen.

Doch die Bonzen haben die Rechnung ohne die Basis gemacht. Wie will die SPD ihren Wählern GroKo verkaufen, hoffen auf deren Vergeßlichkeit? Die Sozen müssen doch wissen, daß Merkel die „Errungenschaften“ der  SPD unter ihrem eigenem Schirm verkaufen wird, da kommt für sie nichts rüber.

Neuwahlen? – Die SPD liegt nun bei ca. 16 %, die CDU unter 30 % – kommen nicht in Frage!

AfD, Grüne und Linke legen zu, die FDP tritt auf der Stelle.

Man war sich doch bei Jamaika schon fast einig; so wurde landauf landab gejubelt. Da läßt sich doch wieder anknüpfen. Wieviel muß man Lindner bieten, damit er seinen Wählern weiß machen kann, daß er standhaft ist?

Jetzt aber aufgepaßt Lindner! Merkel ist sich mit den Grünen einig und die Grünen wollen unbedingt an die Futtertröge. Den Soli kriegst Du, der wird durch andere Steuern gegenfinanziert und noch ein Kompromiß in der Flüchtlingsfrage (Drehhofer läßt grüßen!) gebündelt, nach dem alten Rezept: außen knallhart und innen butterweich (eure Rechtverdrehen kriegen das schon hin), dann bist Du der starke Mann. Keiner wird’s merken und die es merken wählen Dich sowieso nicht.

Jamaika 2.0 ist nah, Helau und Alaaf

und der deutsche Michel ist brav.

Es grüßt

Gerd-Uwe Dahlmann

Politik, Was kommt, wenn die AfD kommt?

Politik:

Was kommt, wenn die AfD kommt?                                                              (G.-U. Dahlmann)

Liebe Freunde, bei allem Enthusiasmus, die AfD wird auch nicht der Heilsbringer werden; sie wird, wenn es gut läuft, eine bessere CDU werden.

Sollte die AfD die Fünf-Prozent-Hürde knapp überspringen, wird Merkel und Co. eine SPD-Koalition anstreben, denn nur mit einer solchen Mehrheit lassen sich die geplanten „Schweinereien“ durchsetzen. Man wird Lucke und die Seinen ignorieren im Vertrauen darauf, daß sich der Fall bis zur nächsten Wahl von selbst erledigt. Irgendein Schwenk in der deutschen Politik würde nicht stattfinden.

Sollte die AfD aber zehn Prozent überspringen, dann müßte die Politik reagieren und zwar auf die Anliegen, die vom Volke (Euro, Energiewende, Einwanderung, Islam) auf dem Tisch liegen.     Merkel würde dennoch mit der SPD zusammengehen; sie hätte ihr gegenüber aber ein Drohpotential und könnte den Sozis ihren Willen besser aufzwingen.                                     Welche Kröten müßten die Sozis dann schlucken? Das können nicht viele sein, denn in der Euro/Europa-Politik gibt es nicht viele Divergenzen; auch in der Klima- und Energie-Politik gibt es keine echten Divergenzen. Merkel könnte die Situation dazu nutzen, ein wenig konser­vative Kosmetik zu betreiben, um der AfD zu schaden. Dennoch könnte ein Wahlerfolg (>10%) der AfD etwas bewirken. Die etablierten Parteien müßten fürchten, wenn sie mit dem Euro einbrechen, daß die AfD sofort ungeheuren Zulauf bekäme. Die Frage ist, wieweit würden die Etablierten es darauf ankommen lassen, mit ihrer wahnwitzigen

Euro-Klima-Energie-Zuwanderungs­politik weiterzumachen? Wer von ihnen würde zuerst, wenigstens bei einem Thema, ausbrechen?

Sollte die Lucke-Partei auch in den Landtagen auf­kreuzen, wird man versuchen, sie, wie alle Parteien in diesem Bereich der Skala, auszugrenzen. Sollte die AfD aber für eine der Etablierten als Mehrheitsbeschaffer nützlich erscheinen, muß Lucke sich mit Regional­themen auseinandersetzen und zu Kompromissen bereit sein.

Das könnte der Taupunkt der Erosion werden, wo die AfD vom System langsam aufgesogen wird.

Denn Lucke und seine Mannen kommen mehrheitlich aus der CDU und gehörten lange zum System.

Ihnen fehlt eines:

„Die politische und existentielle Radikalität“

Alain de Benoist

Trotzdem: Käme die AfD in den nächsten Bundestag, wäre das ein erster Schritt. Es kommt jetzt nur noch darauf an, ob der Deutsche Michel mitmacht oder immer noch nicht aufgewacht ist. Ich habe nämlich die große Befürchtung, daß der große Überschwang, der die AfD bisher begleitet, sich aus der Schar der Unzufriedenen, die es schon immer gab, rekrutiert, d.h. die drei bis vier Prozent, die die bisherigen Kleinparteien gewählt haben.

Hoffen wir, daß zusätzlich ein paar Prozent der Nichtmehrwähler aufgewacht sind.

Innenpolitik: Stehen wir am rande eines Bürgerkrieges?

Stehen wir am Rande eines Bürger­krieges?                                          (G.-U. Dahlmann)

Erst war es nur ein Raunen, dann ein Flüstern, das von Jahr zu Jahr stärker wurde. Inzwischen äußern sich immer mehr Bürger offen, daß es in diesem Lande bald zu einem Bürgerkrieg kommen wird.

Wie stehen die einzelnen gesellschaftlichen Gruppen dieser Entwicklung gegenüber?

Die Ultrarechten wollen „den Karren an die Wand laufen lassen“ und hoffen auf einen neuen Führer.

Woher kommt der? Weit und breit keiner in Sicht! Und gäbe es einen, würden ihm die Massen wirklich folgen? Selbst wenn ein solcher starker Mann die Mehrheit bekäme, würden flugs ausländische Truppen herbeieilen und uns vor ihm beschützen.

Die Konservativen wollen abwarten und – wenn der Rauch verflogen ist – mit Rat und Tat (?) dem Volk zur Seite stehen.

Die Konservativen würden nach einem Bürgerkrieg sicher nicht gefragt werden, weil die Sieger keine andere Meinung neben sich dulden werden.

Die Liberalen meinen, daß sich alles irgendwie verhandeln läßt. Man gibt das eine und bekommt das andere dafür zurück. Eine Langfriststrategie ist bei den Liberalen nicht erkennbar, man möchte sich im Falle eines Bürgerkrieges daran vorbeimogeln.

Die Linken (SPD-Grüne-Linke) sehen sich bereits als die Gewinner. Sie haben die Medien auf ihrer Seite, verfügen über ungeheure Geldmittel, sind bestens miteinander vernetzt und haben mit der Antifa eine kampferprobte Terrororganisation zur Seite. Außerdem haben sie über die Gewerkschaften die Betriebe unter Kontrolle.

Wäre noch die CDU erwähnenswert, die sich jedoch bei einem Sieg der Linken in die kommende neue SED einreihen würde.

Aber wie wird sich der Bürgerkrieg denn abspielen?

Geht es wirklich um Rechts gegen Links?

Der Buchautor und Kriminologe Dr. Udo Ulfkotte meint, daß der kommende Bürgerkrieg quer durch die Gesellschaft verlaufen wird:

Ausländer gegen Deutsche, Linke gegen Rechte, Arme gegen Reiche, Arbeitslose gegen Arbeitsplatzinhaber etc.

Es beginnt bereits auf den Fußballplätzen, wo sich die Fans inzwischen blutig schlagen (Ossis gegen Wessis). Hier geht es schon nicht mehr um Lokalfanatismus, hier sind bereits Spaltungen in der Gesellschaft zu beobachten.

Wer würde nun einen Bürgerkrieg gewinnen, welche Gruppierung könnte die Massen hinter sich bringen?

Die Beruhigungspillen von CDU und Liberalen: „Ruhe ist des Bürgers erste Pflicht und es wird alles wieder gut“ wird dann nicht mehr verfangen, wenn Armut Allgemeingut wird, der Mittelstand restlos geschleift wurde und die Politbonzen sich auf den Straßen nicht mehr blicken lassen, sondern von ihren Residenzen in der Toskana aus das politische Geschäft betreiben.

Die Linkskoalition wird das Klima durch Neid­kampagnen weiter anheizen. Außerdem wird sie zur Treibjagd gegen alles vermeintlich Rechte blasen.

Also ist der Sieg der Linken determiniert?

Vielleicht doch nicht, denn die Probleme sind ja nicht aus der Welt und bleiben die gleichen: Armut, Arbeitslosigkeit, hohe Kriminalität, Spannungen der Gesellschaftsgruppen untereinander.

Wird also das Gemenge aus Inflation, Kriminalität, Verarmung, Meinungsterror, Korruption und Bürokratie zum Dauerchaos?

Deutschland, wahrscheinlich sogar Europa, wird balkanisiert. Aufgeteilt in ethnisch, religiöse Gruppie­rungen. Inselgemeinschaften, die autark in Dörfern oder gar Landkreisen abgeschlossen leben. Die verschiedenen Menschengruppen werden sich nur für die Interessen ihrer Leute einsetzen und danach trachten, möglichst viel vom Staat für sich zu ergattern, aber auch möglichst wenig dem Staat zu geben. Ehrenamtliche Arbeiten wird es nicht mehr geben.

Ein linkes korruptes Bonzentum unterstützt von den Medien, vor allen Dingen den öffentlich-rechtlichen, wird an der Bevölkerung vorbei regieren.

Es wird sich also nicht viel ändern, mit Ausnahme, daß alles viel gewalttätiger wird.

Der Balkan und nahe Osten empfiehlt sich als Anschauungsmodell!