Wahl in Thüringen

„Merkels Staatsstreich in Thüringen

Sicherlich waren viele Bürger überrascht, daß in Thüringen Thomas Kemmerich (FDP) in geheimer Wahl (!) mit den Stimmen von CDU, FDP und (vermutlich) AFD verfassungsgemäß im dritten Wahlgang mit der einfachen Mehrheit zum Ministerpräsidenten gewählt wurde.

Mit dem Stimmen der AFD – „unverzeihlich“ nach Aussage der zu dieser Zeit in Afrika weilenden Bundeskanzlerin und eine Wahl, die „rückgängig“ gemacht werden muß.

Die sofortige, nahezu reflexhaft anmutende einmütige Forderung nach Rücktritt des nunmehr so gewählten Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich oder nach Neuwahlen durch die altetablierten „Futtertrog-Parteien“ vermittelte unter Einbeziehung der Äußerung der Kanzlerin den nicht zu verwehrenden Eindruck, daß das zentrale Politbüro vorgibt, wie gewählt zu werden hat, um Wahlergebnisse so hinbiegen und durchsetzen zu wollen, damit es Merkel & Cos Gusto entspricht. – Das nennt man dann Demokratie?!

Der demokratische Aufstand in Thüringen ist niedergeschlagen worden durch die „gelenkte Demokratie“ der ehemaligen FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda, Angela Merkel.  Der „Ostbeauftragte“ Christian Hirte, der Kemmerich zur Wahl gratulierte, folgte brav auf Geheiß der „Anregung“ seiner Kanzlerin, seine Entlassung aus diesem Amt zu beantragen – und aus dem Amt des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium unter Leitung vom Merkel-Vertrauten Peter Altmaier ist er nun auch entlassen worden.

Merkel, die gewiefte Taktikerin, die ihr Handwerk in der SED-DDR gelernt hat, läßt keinen Zweifel daran, daß sie jeden zu „eliminieren“ gedenkt, der aus dem Kollektiv(!) ausschert – Beispiele dafür gibt es reichlich.

Und was veranlaßte Thomas Kemmerich nun letztlich seinen Rücktritt zu erklären? War es ein möglicher Druck der Kanzlerin auf Kemmerich und den FDP-Vorsitzenden Lindner, daß Merkel mit der Aufkündigung der Koalitionen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gedroht haben soll, sollte die FDP ihren frisch gewählten Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich nicht zur Aufgabe zwingen können.

Eine gerichtsfeste „eidesstattliche Versicherung“ zu dieser Frage von Kemmerich und Linder könnte Klarheit über Merkels Aktivitäten in dieser Hinsicht bringen. Aber welche -politisch weisungsgebundenen- Staatsanwälte nähmen sich dieser Frage an und welche unabhängigen Richter würden  dann „Im Namen des deutschen „WAHL-„Volkes“ urteilen?!“

Hans Steding

GEZ „Schon GEZahlt?“

Brauchen wir öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten?

(von Gerd-Uwe Dahlmann )

Kinder werden vom WDR mißbraucht, ein Haßlied gegen die ältere Generation zu singen. „Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau“. Eine ganze Generation fand das gar nicht lustig und fragt sich:

Brauchen wir öffentlich-rechtliche Rundfunk- und Fernsehanstalten noch oder warum sollen wir uns beschimpfen lassen und dafür noch bezahlen?

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten sollen die Bevölkerung unabhängig, neutral und mit Fakten über alle gesellschaftlich relevanten Vorgänge, Gruppierungen und politischen Parteien informieren. Unabhängig davon, ob sie dies nun wirklich tun, stellt sich die Frage, warum jedes Bundesland einen eigenen Sender mit einem eigenen Regionalprogramm und bis zu vier Radioprogrammen hat.

Findet hier nicht eine unnötige Überversorgung statt?

Was die Versorgung betrifft, so sind die öffentlich-rechtlichen Anstalten, was ihre eigene Versorgung angeht, besonders fleißig. Das kann man von der Qualität ihrer Berichterstattung nun wohl eher nicht sagen. Hier herrscht der Einfluß von Parteien und politisch orientierten Gruppen (NGOs), wie Greenpeace, „Die Grünen“ u.a., die auf die Programmgestaltung und die Berichterstattung starken einseitigen Einfluß nehmen. Die Grünen sind in der Berichterstattung der Fernseh- und Rundfunk-anstalten völlig überrepräsentiert.

Die staatlichen Sender haben sich auf üppige Weise mit hochdotiertem Personal und Equipment ausstaffiert. Dafür, daß die Gebühren hoch genug bleiben und weiter steigen, sorgt eine einflußreiche Polit-Lobby und die GEZ (seit 1.01.2013 ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice), die mit aggressiven Methoden die Gebühren eintreibt.

Es genügt nicht, daß ein Teilnehmer für seinen privaten Gebrauch Gebühren zahlt, nein, wenn er im Büro sitzt oder einen Betrieb hat, ja auch als Nutzer eines Computers oder Campingwagens, wird er zusätzlich zur Kasse gebeten, der Nutzer muß zweimal, u.U. dreimal für die gleiche Leistung bezahlen. Selbst Leute, die von ARD und ZDF nichts wissen wollen, werden gezwungen, diesem Club beizutreten. Wobei sich sofort die Frage stellt, wozu wir zwei öffentlich rechtliche Versorgeranstalten brauchen.

Vorschlag:

Alle Sender werden entsprechend ihrer Einschaltquoten an den Gebühren beteiligt. ARD und ZDF bekommen einen begrenzten Sonderbeitrag mit der Auflage zur ausschließlich neutralen Berichterstattung, die Verbreitung von eigenen Meinungen der angestellten Journalisten ist nicht zulässig. ARD und ZDF dürfen keine Werbung machen. Es gibt nur die ARD und die einzelnen Bundesländer haben ein regionales Fernseh- und ein Rundfunk-programm, das ZDF kann u.U. ganz entfallen. (Versorgungsredundanz)

Die Gebühren werden entsprechend der Einschaltzeit des Fernsehmediums und nach Zuordnung der entsprechenden Fernsehanstalt automatisch summiert und vom Konto des Empfängers abgebucht. Der Empfänger zahlt also nur die Leistung, die er auch wirklich empfängt und verteilt auf die Sender, die er empfangen hat. Das ist heute technisch möglich.

Neue Fernsehgeräte bekommen einen Chip, der die Einschaltdauer und den jeweiligen Sender registriert und endsprechend summiert. Am Monatsende wird der anfällige Betrag automatisch abgebucht, bzw. man kann den Chip an der Tankstelle, im Supermarkt oder direkt vom Fernseh-/Rundfunkgerät über das Internet gegen Gebühr wieder aufladen.

Zuschauer alter Fernseher, die keine Diversifizierungseinrichtung haben, zahlen den alten GEZ-Betrag, der aber bei der Abrechnung prozentual zwischen den Sendeanstalten entsprechend der Einschaltquoten verrechnet wird.

Es ist nicht einzusehen, daß eine ideologische Politclique über Zwangsgebühren und Werbeeinnahmen sich fürstlich bedient und meint, zulässige Meinungen bestimmen zu können und sich obendrein über ihre Zuschauer gebührenpflichtig lustig machen bzw. sie beschimpfen zu können.

Hereroforderungen

Sind Hereroforderungen berechtigt oder unseriös?

Die Forderung der Herero-Funktionäre gegen Deutschland aus der Kolonialzeit auf Entschädigung bzw. Reparationen verschweigt, dass ein Großteil von Familien der weißen Farmer immer wieder grundlos von den Hereros bei Nacht und Nebel angegriffen und teilweise nicht nur getötet, sondern grauenhaft und bestialisch ermordet worden sind. Ein Eingreifen der deutschen Schutztruppe als Notwehrmaßnahme war erforderlich und wohl auch gar nicht vermeidbar.

Wie stellt sich die geschichtliche Ausgangslage eigentlich dar?

Anfang des 19. Jahrhunderts ist das „Herrenvolk“ der Hereros von Norden her in das Gebiet Südwest eingefallen. Von Süden fielen die Hottentotten ein. Beide Völker dezimierten die eingesessene Bevölkerung und vertrieben sie aus ihren angestammten Gebieten. Als dann Hottentotten und Hereros aufeinander stießen, wurde in diesen Kämpfen gegenseitig brutale Gewalt angewendet. Fast ist man geneigt, die dort eintreffenden Deutschen als Retter des Landes hinzustellen, denn die Kämpfe unter den Ansässigen hörten zunächst auf.

Dies jedenfalls ist das wissenschaftliche Ergebnis des kanadischen Forschers Professor Dr. Bruce Gilley. Dieser hat Politologie und Ökonomie unter anderem an den Eliteuniversitäten in Princeton und Oxford studiert. Er lehrt an der Staatsuniversität von Portland/Oregon, publiziert in diversen Zeitschriften, ist Träger etlicher herausgehobener Wissenschafts-preise und Mitherausgeber des international anerkannten „Journal of Democracy“.

Werden sich nun die Hereros bei den von Ihnen drangsalierten Ovambos, Buschmännern, Damas, Ambos, Rebother, Baastards und Hottentotten auch entschuldigen? Werden Sie darüber hinaus dass tun, was sie von anderen verlangen? Wenn die Hereros bei diesen von Ihnen unterdrückten und von Ihnen dezimierten Völkern die Maßstäbe anlegen wie gegenüber Deutschland stellt sich automatisch die Frage: welche Entschädigungen haben Sie in diesen Fällen geleistet?

Nun zu den Bevölkerungszahlen: Kröners Nachschlagewerk über deutsche Geschichte spricht von 99.000 Einwohnern um 1900.1914 wurden im damaligen Deutsch-Südwestafrika – einer anderen Quelle zufolge – 81.000 Eingeborene und 15.000 Weiße gezählt. Wo bleiben nun die 70.000-80.000 getöteten Hereros wie dies von den Herero-Funktionären behauptet wird?

50 % der Eingeborenen waren Ovambos, also ca. 40.000. Verbleiben lediglich noch 40.000. Die Volksgruppen der Hereros und Hottentotten waren in etwa gleich stark, also je 20.000; und die anderen Völker waren ja auch noch da! 40.000 Hereros lebten in der portugiesischen Kolonie Angola, ihrer alten, angestammten Heimat. 8.000 Hereros kämpften zunächst gegen 750 Deutsche, deren Anzahl auf 7.500 wegen der massiven Überfälle auf die Farmen erhöht werden mussten. 10.000 Hereros ergaben sich; rund 10.000 traten auf anderes Staatsgebiet über.

Vor diesem Hintergrund kommt es nicht von ungefähr, dass der Völker-mord an den Hereros von einem Großteil der Wissenschaft im Fama-Bereich angesiedelt wird.

Selbst der Journalist Bartholomäus Grill, welcher der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika zahlreiche schwere Verbrechen unterstellt (obwohl er jedoch keinen einzigen Nachweis erbringt!), zieht in einem wesentlichen Kapitel seines einschlägigen Buches („… eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte, Siedler Verlag, München 2019) den vielzitierten Völkermord an den Hereros stark in Zweifel.

Dies begründet er mit den Indizien, die sich auf persönliche Briefe und das bisher unveröffentlichte Tagebuch des Kommandeurs der Schutztruppe stützen. Diese Eintragungen unterscheiden sich nämlich völlig von den Siegesmeldungen, die nach Berlin damals gemorst worden sind. Er bezieht sich ferner vor allem auf die Forschungsergebnisse, welche die Historikerin Brigitte Lau 1996 veröffentlicht hat und auch jenen des am Fuße des Waterbergs lebenden (Hobby-) Forschers Hinrich Schneider-Waterberg, der in seinem 2006 erschienen Buch („Der Wahrheit eine Gasse“) mit eigenen Recherchen versucht, die These vom qualvollen Tod von 60.000 bis 80.000 Hereros zu widerlegen.

Mit verifizierbaren Ergebnissen kommen sowohl Lau als auch Schneider-Waterberg zu der Ansicht, dass es für eine „in die Tat umgesetzte Kolonialpolitik des Genozids“ keine Beweise gibt. Interessant hierbei auch die Unterstützung der ausgewerteten  einschlägigen Statistiken der Historikerin, wonach sich die Gesamtbevölkerungszahl der Hereros zwischen 23.000 und 35.000 bewegt haben soll. Wobei die Hereros ihre Entschädigungsforderungen mit 4 Milliarden US-Dollar beziffern, die ohne jegliche Details in den Raum gestellt werden. Legt man die Zahl 30.000 als Mittelwert zugrunde wäre das im Einzelfall eine Summe von 13,3 Millionen US-Dollar.

Grill schließt sich im Übrigen der These von Lau an, die Anführer des stolzen Volkes der Hereros hätten einen „nationalen Exodus“ beschlossen, um einer kolonialen Unterdrückung zu entgehen und obendrein der Frage von Schneider-Waterberg, wo denn die sterblichen Gebeine der angeblich 60.000 bis 80.000 Opfer des Genozids geblieben seien. Denn man hätte doch im Laufe der Jahrzehnte zahllose Gebeine entdecken müssen. Und der dem linken Spektrum zugeordnete Wissenschaftler Grell ergänzt und bemängelt gleichzeitig, auch habe kein Völkermord-Theoretiker jemals Zeitzeugen der Hereros befragt.

Vor diesen Sachverhalten benötigt es schon einer gehörigen Portion Chuzpe, um so von Deutschland eine Entschädigung von 4 Milliarden $ zu fordern!

Vor diesem Hintergrund erscheint es angebracht, eine hochgestellte afrikanische negroide Persönlichkeit und Würdenträger der katholischen Kirche, den aus Guinea stammenden Kurienkardinal Robert Sarah, mit seinen jüngst zur Kolonialzeit getroffenen Äußerungen von 2019 zur Abrundung dieses Themenkomplexes zu Wort kommen zu lassen.

Den Europäern schreibt er in seinem Buch „Herr bleibe bei uns“ (fe-medienverlags GmbH, Kisslegg 2019) im wahrsten Sinne des Wortes folgendes ins Stammbuch, welches zunächst nur in deutscher Sprache (er wendet sich dabei in einem Kapitel des Buches ganz speziell Deutschland zu!) erschienen ist, was vor dem Hintergrund seiner engen Verbindung und Freundschaft zu dem emeritierten Papst Benedikt XVI. verständlich wird.

Er setzt sich dabei kritisch

  • mit der Migration aus Afrika nach Europa auseinander,
  • dankt den Europäern für die Kolonisation seines Kontinents, was viele Positiva beinhalte,
  • verurteilt die heutigen Eliten in der westlichen Welt
  • und lobt die Visegrad-Staaten für deren konsequenten Abwehrmaßnahmen gegen eine Migration in ihre Länder.

Er beurteilt dabei die Aufnahmebereitschaft des Westens als eine dramatische Fehlentwicklung. Wobei diese in einer Sackgasse gelandet und zu einer Schicksalsfrage der ganzen Welt geworden sei! Es sei eine Entwicklung eingetreten, über die sich offenbar die europäischen Technokraten hinsichtlich der Migrationswellen und denjenigen, die diese ausgelöst und befördert haben, freuten. Denn diese Wirtschaftstechno-kraten benötigen billige Arbeitskräfte und würden jedem Volk deren Identität und Kultur absprechen. Aphorismenhaft mahnt dieser hoch-gebildete afrikanische Gottesmann: „Das Multikulti-Unternehmen Europa nutzt ein falschverstandenes Ideal der Nächstenliebe aus, Nächstenliebe ist nicht Selbstnegation“.

Worte, Einschätzungen und Mahnungen, die sehr, sehr nachdenklich stimmen!

Nachdenklichkeit ruft auch die ideologische Verkrampfung von linken Eiferern in unserem Land hervor und deren geschichtliches Unwissen sowie Borniertheit und Hetze grün-sozialistischer Prägung. So erleben wir schon fast flächendeckend die ständigen aggressiven Versuche, geschichtlich geprägte deutsche Namensgebung für Straßen, Plätze, Brücken, Bauwerke etc. auszutauschen. Exemplarisch seien die Grünen in Berlin-Wedding genannt. Unter anderem wollen diese deutsche Straßennamen gegen afrikanische umbenennen, statt „Nachtigalplatz“ den „Yaa Asantewaa-Platz“, statt „Lüderitzstraße“ die „Martin-Dibobe-Straße“, statt „Petersallee“ die „Nzinga-von-Matamba-Allee“.

Zur Begründung heißt es, Adolf Lüderitz und Gustav Nachtigal seinen Kolonialherren gewesen.

Wahr ist: Gustav Nachtigal war Arzt und erforschte die afrikanische Kultur und hegte die Hoffnung, durch europäische Intervention den Sklavenhandel beenden zu können. Dagegen bekämpfte Yaa Asantewaa aus dem heutigen Ghana die Briten. Tatsache ist auch, dass Adolf Lüderitz Kaufmann in Bremen und Südafrika war, wo er Ländereien in Togo und Kamerun kaufte. Später war das Gebiet Südwest Afrika deutsche Kolonie von 1884-1915. Dagegen kam Martin Dibobe aus Kamerun als 20-jähriger nach Berlin und arbeitete ab 1902 bei der Berliner Hochbahn. Er setzte sich nach dem Ersten Weltkrieg 1918 für die Wiedererlangung der afrikanischen Kolonien Deutschlands ein.

Wahr ist auch: die Petersallee ist nach dem Widerstandskämpfer gegen Hitlers Naziregime Hans Peters benannt, der die Juden in Deutschland unterstützte. Dagegen war Nzinga-von-Matamba Königin in Angola, bekämpft die Portugiesen und verschiffte gleichzeitig Zehntausende von Sklaven.

Fehlende Geschichtskenntnisse lassen sich eben nicht durch Ideologie und geistige Verkrampfung ersetzen. –

Dr. Ullrich Westerhagen.