Klima-Panik: es gibt doch noch den Winter

In Al Gores Film „Eine unbequeme Wahrheit“ behauptete er 2006, dass es innerhalb eines Jahrzehnts keinen Schnee mehr auf dem Kilimandscharo geben würde. Ein Jahrzehnt ist nun fast zweimal vergangen, und so sieht die Wettervorhersage für den Kilimandscharo heute 12. Januar 2026 aus.

Mount Kilimanjaro
Weather Forecast, Tanzania, Issued: 8 pm Mon 12 Jan Local Time, Days 5–7 Weather Summary

A moderate fall of snow, heaviest on Sat afternoon. Temperatures will be well below freezing (max -6°C on Thu night, min -8°C on Sat night). Wind will be generally light.

Der schlimmste Winter in Deutschland, der Jahrhundertwinter 1962/63 gilt als der kälteste des 20. Jahrhunderts mit extrem langen Frostperioden und Tiefstwerten um -30°C.

Damals bin ich als Lehrjunge mit der U-Bahn quer durch Hamburg zur Arbeit gefahren und habe abends dann die Abendschule besucht, um dann wieder mit der U-Bahn nach hause zu fahren. Es war eiskalt und enorm verschneit, aber alles funktionierte.

Die Schneekatastrophe in Norddeutschland 1978/1979, die das Leben lahmlegte, brachte meterhohe Schneeverwehungen und extreme Kälte mit Schneestürmen und Schneefällen von außergewöhnlichem Ausmaß und ungewöhnlich tiefe Temperaturen in Nord-, Mittel- und Ostdeutschland sowie in Dänemark, Schweden und Polen.

Damals fuhr ich mit meiner schwangeren Frau mit dem Auto von Hannoversch Münden auf geräumten Autobahnen nach Braunschweig.

Mitten in diesem Chaos wurde ein Mädchen namens Anica Ehlers am 15. Februar 1979 in einem Transportpanzer der Bundeswehr bei Vollersode geboren, weil der Weg ins Krankenhaus versperrt war. Sie wurde zum berühmten „Schneebaby“ und zu einem Symbol für die Hilfsbereitschaft, weil Militär, Nachbarn und Helfer gemeinsam anpackten. 

Eine Notfall-Geburt mitten im Schneesturm 1979 auf Rügen

Jahreswechsel 1978/79: Nach Sturm und extremen Schneefällen ist die Insel Rügen von der Außenwelt abgeschnitten. Bei der hochschwangeren Rotraud Hoge im abgelegenen Posewald haben die Wehen eingesetzt, die Fruchtblase ist geplatzt.

Die Hebamme ist zu Fuß mit ihrem Mann unterwegs. Die beiden haben sich mit einem Seil zusammengebunden, um sich in dem dichten Schneetreiben nicht zu verlieren. Teilweise acht Meter hoch türmen sich die Schneewehen. Als sie endlich bei Familie Hoge eintreffen, kann die Hebamme nicht helfen, sie rät, einen Arzt zu rufen. Auf Skiern bahnt sich der Arzt von der Inselhauptstadt Bergen aus den Weg nach Posewald in der Nähe von Putbus. Doch auch der Arzt weiß nur einen Rat, die Hochschwangere muss dringend in ein Krankenhaus.

Ehemann Hans-Jürgen Hoge macht sich sofort zu Fuß auf den Weg, organisiert einen Schlitten, ein Bauer hilft mit zwei Pferden. Die freiwillige Feuerwehr schaufelt einen Weg frei. Mit seiner Frau im Schlitten richtig warm eingepackt, konnte die Fahrt von ungefähr dreieinhalb Kilometern Richtung Putbus losgehen. Dort angekommen, verbrachte Rotraud Hoge die ganze Nacht in der Ambulanz. Doch das Baby will nicht kommen, die Zeit drängt. Inzwischen sind fast drei Tage vergangen, es drohen lebensgefährliche Komplikationen für Mutter und Kind.

Die Rettung kommt per Helikopter

Die werdende Mutter muss in ein Krankenhaus gebracht werden. Möglich ist das im Schneechaos nur per Hubschrauber. Rotraud Hoge wird auf eine Trage gelegt und zum nahegelegenen Sportplatz gebracht. Dort haben Helfer einen provisorischen Landeplatz freigeschaufelt und mit Fackeln ausgeleuchtet, denn noch immer gibt es keinen Strom.

Mitten in der Nacht auf den 2. Januar 1979 macht sich ein Hubschrauber der Nationalen Volksarmee auf den Weg von Stralsund zur Insel Rügen, um die Hochschwangere zu retten. „Man sah schon beim Anflug auf Putbus die Fackeln. Wir sind dann höher angeflogen und in den senkrechten Sinkflug gegangen. Ab zehn Metern konnte man nichts mehr sehen, weil der Schnee so stark aufwirbelte. Aber es hat geklappt. Wir standen mit dem Hubschrauber im Schnee – und waren heilfroh, als Frau Hoge an Bord war“, erinnert sich Pilot Lutz Weibezahl.

Der Flug ins Krankenhaus nach Stralsund gelingt ohne Probleme. Dort kommt die werdende Mutter sofort in den OP – Kaiserschnitt. Die kleine Bettina kommt putzmunter zur Welt. Ein paar Tage später besucht Pilot Weibezahl Mutter und Töchterchen im Krankenhaus. Sein Hubschraubergeschwader hat beschlossen, das kleine Mädchen – es heißt Bettina – zum Patenkind zu nehmen.

Warum haben die Staaten, BRD wie DDR, unter solchen klimatischen Bedingungen damals dennoch funktioniert?

Schnee Jan. 2026

2026: Die Klimahysterie hat Deutschland ergriffen, doch nun ist es nicht mehr zu warm, sondern zu kalt und es gibt viel zu viel Schnee, den es doch gar nicht mehr geben sollte.

Es herrscht Chaos und Ratlosigkeit, ein Land im Stillstand, der Bahn- und Flugbetrieb wurde total eingestellt, die Fahrt mit dem Auto praktisch unmöglich.

Die Regierung rät den Menschen am besten zu hause zu bleiben.

Das Land hat 47 Jahre nach der letzten Winterkatastrophe verlernt mit solchen Wetterereignissen umzugehen, auch die Menschen scheinen zur Selbsthilfe nicht mehr fähig, dann der Staat kümmert sich ja um alles(!?).

(Gerd-Uwe Dahlmann)

Sind die Akteure der letzten Generation kriminell?

Das war eine geile Aktion

Mitglieder der letzten Generation haben auf Sylt ein Flugzeug mit Farbe beschmiert und damit für längere Zeit fluguntauglich gemacht. Damit haben sie dem Eigentümer der Maschine einen erheblichen finanziellen Schaden zugefügt.

Die Akteure der sog. letzten Generation legen Verkehrswege lahm, beschädigen Kunstgegenstände und beschmieren allerlei Gegenstände.

Die mit den Aktivisten sympathisierende Politik schaut weg und die von grüner Ideologie infizierten Gerichte lassen Milde walten. Jene Gerichte, die auch schon mal Leute, die die GEZ-Gebühr verweigern ins Gefängnis werfen lassen.

Wie lange läßt sich der Deutsche Michel das noch gefallen?

Wie lange noch bleiben die Politiker untätig?

Wie lange noch üben deutsche Richter Milde und Verständnis?

Warum hat die letzte Generation Artenschutz (Narrenfreiheit), wo sie doch sowieso freiwillig ausstirbt.

Wie verhalte ich mich, wenn ich von einer Straßensperre der letzten Generation aufgehalten werde?

Ich habe bereits 50 Karteikarten vorbereitet, die ich an andere von der Sperrung betroffenen Autofahrer verteile. Auf den Karten ist folgendes vermerkt:

Ort/Staße des Geschehens, Datum, Uhrzeit.

Name und Anschrift des betroffenen Autofahrers. Fahrzeugkennzeichen.

Name und Kennnummer des Polizisten, der den Einsatz leitet.

Die Karten sammle ich dann wieder ein.

Anzeige und Sammelklage: Wegen Nötigung und Freiheitsberaubung – Das sind Straftaten. Schadenersatzforderungen und Schmerzensgeld

Die Klimaaktivisten wollen mit ihren Aktionen Aufmerksamkeit auf sich und ihr Anliegen lenken. Dazu wenden sie Gewalt in der verschiedensten Form an.

Wie kann man ihr Tun ins Leere laufen lasen?

Die Polizei könnte, wenn die Aktivisten eine Straße blockieren, am Ende des sich bildenden Staus den Verkehr umleiten und die Fahrzeuge, die im Stau stehen langsam wieder aus dem Stau rückwärts herausholen. Über den Verkehrsfunk wird eine Umleitung bekannt gegeben. Die Klimakleber könnten dann an aller Ruhe sich den A…. platt sitzen, besonders reizvoll bei Kälte und Regen und müßten auf eigen Kosten jemanden besorgen, der sie wieder befreit. Die Polizei könnte dann die Personalien aufnehmen und Strafanzeigen tätigen und für die Kosten der Schäden an der Straße dürften die Aktivisten auch noch aufkommen.

Gerd-Uwe Dahlmann

Klimakleber

Die Klimakleber scheinen über dem Gesetz zu stehen. Sie stehen auf dem Standpunkt, wenn sie für ihre Idee den Straßenverkehr behindern, die Welt retten zu können. Sie wollen die Politiker zwingen in ihrem Sinn zu handeln, indem sie den Autoverkehr lahmlegen. Das machen sie inzwischen deutschlandweit und täglich an mehreren Orten. Die Interessen des einzelnen Autofahrers interessieren sie nicht, sie meinen einer höheren Einsicht zu folgen, die es ihnen erlaubt, nach eigenen Vorstellungen, unter Missachtung des Gesetzes und der Bedürfnisse und Ansichten Anderer eigenmächtig handeln zu müssen.

Die höhere Einsicht resultiert aus dem Glauben, daß der Mensch das Erdklima derart beeinflußt, daß wir alle unweigerlich in Kürze dem Hitzetod erliegen werden und der Planet für Mensch und Tier unbewohnbar werden wird. Ursache soll die vom Menschen verursachte Emission von CO2 in die Atmosphäre sein.

Man will einfach nicht wahrhaben, daß es auf der Erde Zeiten gab, wo es wärmer war und wo auch der Anteil von CO2 in der Luft viel höher war als heute und die Land-schaften dennoch blühten. Das CO2 ist nur zu 0,04 % in der Luft enthalten, d. h. ein einziges CO2 Molekül muß 2.497 Luftatome erwärmen. Das ist unmöglich! Die Luft-erwärmungstheorie durch das CO2 ist unbewiesen und basiert auf reinen Modell-berechnungen. Ich habe bei einer Modellberechnung auch schon einmal die absolute Temperatur von – 273°C unterschreiten können, mir war aber klar, daß das Unsinn ist. Die Modellberechnungen der Klimaalarmisten beruhen vorwiegend auf Annahmen.

Von den Klimaalarmisten wird behauptet, daß es noch nie so warm war wie heute. Tatsächlich war es um 1.000 n.Chr. wärmer, denn die Wikinger konnten auf Grönland (Grünland) siedeln, Getreide anbauen und Viehzucht betreiben. Um 1.400 n.Chr. mußten die Wikinger Grönland, wegen der aufkommenden kleinen Eiszeit, wieder ver-lassen, da ihre Ernährungsgrundlagen versiegten. Ab 1.800 n.Chr. stieg dann bis heute die Temperatur wieder an.

Wenn die Klimakleber sich auf der Straße festkleben und die Autofahrer daran hindern, ihren Geschäften nachzugehen, dann ist das eine Freiheitsberaubung und somit strafbar. Im Prinzip darf sich jemand, dem ein öffentlicher Weg gewaltsam von einem Anderen versperrt wird, den Weg mit Gewalt wieder frei machen; das ist keinesfalls Selbstjustiz. Wenn die Autofahrer die Klimakleber von der Straße schleppen, ist das auch keine Selbstjustiz, sondern Notwehr.

Besser ist es aber, wenn dies die Polizei übernimmt. Allerdings sollte die Polizei nicht selbst die Klimakleber von der Straße lösen, wegen einer möglichen Verletzungsgefahr. Es muß also ein Arzt hinzugezogen werden, der ist für fehlerhafte Behandlungen versichert.

Die Polizei sollte allerdings vorgefertigte Zettel an die Autofahrer verteilen, die diese zwecks Anzeige wegen Freiheitsberaubung ausfüllen. Die Zettel werden von der Polizei dann wieder eingesammelt und kommen zur Anzeige.

Die Kosten für die ärztliche Behandlung, zuzüglich eines Schmerzensgelds an die geschädigten Autofahrer, inklusive eventueller Verdienstausfälle sowie die Gerichts-kosten müssen die Demonstranten bezahlen.

Besonders bedenklich finde ich, daß Mainstreamkommentatoren (z.B. in der Braun-schweiger Zeitung) sich gegen Geldstrafen gegen die Klimakleber aussprechen und das Vorgehen der Politiker in Hannover befürworten, die mit den Klimaklebern verhandeln. Das hieße, daß in Zukunft jeder der von einer Idee beseelt ist, z.B. uns den Strom abstellen kann, um seiner Idee Gehör zu verschaffen.

Gerd-Uwe Dahlmann

Robert Habeck und die Bronzezeit

Robert Habeck und die Bronzezeit                                    (von Ingried Morgen)

Kürzlich traf ich meine alte Freundin Frida im Einkaufszentrum. Wir hatten uns längere Zeit nicht mehr gesehen, weil wir uns beim letzten Kaffeekränzchen gestritten hatten. Ich weiß nicht mehr worüber, aber es war wohl etwas Politisches.

„Ach, laß uns den alten Streit doch vergessen“, sprach mich Frida an, „komm mit auf ein Käffchen“. Also gut, ich ging mit auf ein Käffchen, allerdings war ich skeptisch, da ich vermutete, daß sich unsere Meinungen wohl inzwischen weiter entzweit haben.

Unsere Unterhaltung verlief auch zunächst eher im allgemeinen. Nach einer Weile allerdings, begann die Unterhaltung, wie ich befürchtet hatte, wieder eine bestimmte Richtung einzunehmen. Frida begann von der linksgrünen Politik zu schwärmen.

„Im Augenblick sind wir zwar in einer schwierigen Lage, du weißt ja, Corona und Putin.“

„Ach!“

„Aber wenn das schon bald überstanden ist, wird es schnell wieder aufwärts gehen und alles wird besser.“

„Was denn?“

„Na, die Inflation zum Beispiel wird runter gehen und….“

„Das glaub´ ich aber überhaupt nicht, denn die Geldschwemme, die die EZB verursacht hat, wird die Inflation weiter anheizen.“

Nein, nein, das siehst du völlig falsch; Putin ist schuld, der Krieg….das Öl und das Gas und die Sanktionen haben die Inflation angeheizt.“

„Wer hat denn mit den Sanktionen begonnen? Wir haben uns das doch selber eingebrockt.“

„Laß uns bitte nicht wieder streiten, ich wollte doch nur sagen, wenn Corona und der Krieg vorbei sind, dann sehen wir einer besseren Zukunft entgegen.“

“Und wieso?“

„Weil dann alles besser wird.“

„Was zum Beispiel?“

„Was? Na, die Atomkraftwerke werden abgeschaltet und die Kohlekraftwerke auch; keine Gefahr von Atom und kein Dreck von der Kohle…und…und…und, außerdem wird unsere Gesellschaft CO2-frei, nachhaltiger und gerechter.“

„Nanu! Wir stehen ja schon heute vor dem Kollaps, mit Atom- und Kohle-kraftwerken. Woher kommt der Strom denn ohne die?“

„Wind und Solar!“

„Schön, nachts schlafen wir ja, wenn die Sonne nicht scheint, aber was ist, wenn der Wind nicht weht und der Himmel bewölkt ist?“

„Dann muß der Strom gespeichert werden.“

„Wie denn? Im Netz, wie Frau Baerbock das wollte?“

„Nein, da hat sie sich nur vertan….“

„Ach, vertan? Die vertut sich aber des öfteren.“

„Nun werd´ nicht gleich polemisch! Die Wasserstoffwirtschaft ist im Kommen, das sagt auch mein Ernst.“

„Das mag vielleicht sein – in ferner Zukunft, aber die Entscheidungen werden heute getroffen, die Atom- und Kohlekraftwerke werden jetzt abgeschaltet und die Stromkosten steigen in schwindelnde Höhen.“

„Das ist vorübergehend….“

„Aber inzwischen gehen viele Firmen pleite oder wandern ins Ausland ab und viele Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze.“

„Die Firmen werden wieder kommen, der Fortschritt wird sich nicht aufhalten lassen, das sagt auch mein Ernst. Er sagt das ist wie der Schritt aus der Steinzeit in die Bronzezeit.“

„Das ist in der Tat ein guter Vergleich. Ich stell´ mir vor, daß Habeck in die Steinzeit zurückversetzt wird und er den Menschen klar macht, daß sie aufhören sollten Steinwerkzeuge herzustellen, weil das nicht nachhaltig ist und die Umwelt verschmutzt….“

„Wieso verschmutzten denn die Steinwerkzeuge die Umwelt?“

„Weil in späteren Zeiten Millionen nutzlose Steinzeitwerkzeuge wieder ausgegraben werden oder denk´ doch an die Einwegtonkrüge der Römer. Einen ganzen Berg von Krüge-Schrott gibt es in Rom.“

„Hab ich noch nicht gehört, aber ich versteh auch deine Argumentation nicht.“

„Was ich sagen will: Habeck sitzt nun bei den Steinzeitmenschen und will sie davon abbringen, Werkzeuge aus Stein anzufertigen, weil in ferner Zukunft, in vielleicht tausend Jahren die Bronze erfunden wird. Wie sollen die Menschen aber bis dahin leben?“

„Der Vergleich hinkt!“

„Keineswegs, denn was Habeck und seine Gesell*Innen heute machen, ist ja auch in die Zukunft phantasiert. Mit Wind und Sonne fahren sie das Land jetzt an die Wand und die Wasserstofftechnologie kommt irgendwann in ferner Zukunft oder auch nicht. Bis dahin sind wir Geschichte.“

„Wir müssen uns alle einschränken, sonst wird die Erde bald unbewohnbar!!“

„Unbewohnbar wird nur unser Land werden, weil bald alles drunter und drüber geht. Die anderen Länder werden diesen Quatsch nicht mitmachen, Erderwärmung hin, Erderwärmung her, wir werden uns anpassen müssen, wie viele unserer Vorfahren es auch mußten, denk´ an die Eiszeiten.“

„Ingried, ich glaube es hat keinen Zweck, wir beiden leben auf zwei Sternen.“

„Du hast recht, das ganze Land ist gespalten, ich glaube jedoch, daß keine Seite den Sieg davon tragen wird. Wir werden dann gemeinsam untergehen. Leb wohl!“

Windkraft ist ineffizient

Windkraft ist ineffizient und nicht nachhaltig für die Umwelt. 

Windkrafträder können nur dann Strom erzeugen, wenn der Wind weht. Das leuchtet ein. Leider sinkt aber die Stromerzeugung exponentiell (in der dritten Potenz) mit fallender Windgeschwindigkeit. Das heißt in Zahlen ausgedrückt: Weht der Wind mit 12 Metern pro Sekunde, laufen die Windräder auf vollen Touren. Bei diesem Tempo steht das Windrad am Leistungsoptimum. Halbiert sich die Windgeschwindigkeit, erzeugen die Anlagen nur noch 10 bis 15 Prozent der möglichen Strommenge. Wie oft sieht man Windräder stillstehen. Wo kein Wind, da kein Strom.

Windräder produzieren zwar mehr Strom als sie jemals verbrauchen, aber für die Umwelt sind Windräder dennoch nicht nachhaltig. Neben dieser eigentlich hervorragenden Energiebilanz wirken sich Lärm- und Schallemissionen auf die Nachhaltigkeit aus.

Problematisch sind hier vor allem ältere Anlagen. Sie werfen Schatten auf Wohngebäude, reflektieren störendes Licht mit den Rotorblättern und besonders leise sind sie auch nicht.

Wie sieht es beim Bau und Recycling aus? Was wir als erstes festhalten wollen. Nach 20 Jahren laufen die Förderungen für erbaute Windkraftanlagen aus. Dass diese dann abgebaut werden (ein weiteres Betreiben lohnt sich dann nicht mehr) und recycelt werden müssen, das sollte klar sein.

Fangen wir beim Bau an. Eine Windkraftanlage besteht aus einem Fundament, einem Stahlturm und dem Rotor. Enthalten sind Kupfer, Aluminium, Kunststoffe, Gummi, Fette, Öle, Lacke, Kunstharz, Glas-und Carbonfaser. Bei einer aussagefähigen Lebenszyklusanalyse stellen wir nicht nur die Frage, wie nachhaltig der laufende Betrieb ist. Wir müssen auch einbeziehen, wie sich die Herstellung und die Entsorgung auf die Umwelt auswirken.

Die Materialien die für den Bau eines Windrades benötigt werden:

Beton, bestehend aus Zement, Wasser und Gestein, Stahl bestehend aus Eisen. Die Beschaffung der Materialien sind eher unbedenklich. Es steht aber auch die Beschaffung und Wiederverwertung von Beton immer im Zusammenhang mit Umwelteingriffen und der Freisetzung von Treibhausgasen.

Der Permanentmagnet ist ein unabdingbarer Bestandteil der Turbine. Für den Magneten wird das Metall Neodym verwendet. Neodym zählt zu den seltenen Erden, So selten ist Neodym aber dann doch nicht. Das Problem ist die Gewinnung. Das Neodym muss erst aus den Mineralien vollständig isoliert werden. Dabei kommt es zu einer Thoriumkontamination, ein radioaktives Element, welches Umweltschäden hervorrufen kann.

Neodym soll eigentlich nur übergangsweise verwendet werden, bis man eine Alternative gefunden hat. Gibt es aber bis heute nicht, und somit ist Neodym ein Bestandteil von Windkrafträdern, Autos und vor allem E-Autos, Handys und Laptops und Flugzeugen. 

Somit stehen Windkrafträder als Heilsbringer für Umweltschutz in einem großen Widerspruch.

Kommen wir zum Recycling.

Windparkbetreiber sind für das Recycling selbst verantwortlich. Gründe für eine Außerbetriebsetzung sind Defekte, Auslauf der Förderung oder auch veraltete Technik. 

Wie es auch bei alten Autos praktiziert wird, wird es auch zum Teil bei den ausrangierten Windkrafträdern gemacht, sie erleben ihren zweiten Frühling in anderen Ländern dieser Welt. Also total Nachhaltig auch dort die Umwelt kaputt zu machen. Das Fundament kommt ab zum Straßenbau, Elektromüll wird als Altmetall entsorgt usw. 

Aber die Rotorblätter, die sind nicht recycelbar und die Deponierung der verwendeten Inhaltsstoffen ist verboten. Bei einer üblichen Verbrennung würden toxische Gase verursacht werden, die dann aufwendig gefiltert werden müssen.

Was sagt uns das? Grüne Windkraft ist weder nachhaltig noch sinnvoll.

Schluß mit ideologiegesteuerter Umweltpolitik. Nicht Glaubensbekenntnisse, sondern Sach- und Fachwissen müssen die Umweltpolitik bestimmen. Dabei haben weder linke Ideologen noch Wirtschaftslobbyisten eine Rolle zu spielen: Umweltpolitik ohne internationale Abstimmung wird zur Farce und zum volkswirtschaftlichen Bumerang. Umweltschutz ist auch Heimatschutz.

Uwe Lamprecht