Politik, Was kommt, wenn die AfD kommt?

Politik:

Was kommt, wenn die AfD kommt?                                                              (G.-U. Dahlmann)

Liebe Freunde, bei allem Enthusiasmus, die AfD wird auch nicht der Heilsbringer werden; sie wird, wenn es gut läuft, eine bessere CDU werden.

Sollte die AfD die Fünf-Prozent-Hürde knapp überspringen, wird Merkel und Co. eine SPD-Koalition anstreben, denn nur mit einer solchen Mehrheit lassen sich die geplanten „Schweinereien“ durchsetzen. Man wird Lucke und die Seinen ignorieren im Vertrauen darauf, daß sich der Fall bis zur nächsten Wahl von selbst erledigt. Irgendein Schwenk in der deutschen Politik würde nicht stattfinden.

Sollte die AfD aber zehn Prozent überspringen, dann müßte die Politik reagieren und zwar auf die Anliegen, die vom Volke (Euro, Energiewende, Einwanderung, Islam) auf dem Tisch liegen.     Merkel würde dennoch mit der SPD zusammengehen; sie hätte ihr gegenüber aber ein Drohpotential und könnte den Sozis ihren Willen besser aufzwingen.                                     Welche Kröten müßten die Sozis dann schlucken? Das können nicht viele sein, denn in der Euro/Europa-Politik gibt es nicht viele Divergenzen; auch in der Klima- und Energie-Politik gibt es keine echten Divergenzen. Merkel könnte die Situation dazu nutzen, ein wenig konser­vative Kosmetik zu betreiben, um der AfD zu schaden. Dennoch könnte ein Wahlerfolg (>10%) der AfD etwas bewirken. Die etablierten Parteien müßten fürchten, wenn sie mit dem Euro einbrechen, daß die AfD sofort ungeheuren Zulauf bekäme. Die Frage ist, wieweit würden die Etablierten es darauf ankommen lassen, mit ihrer wahnwitzigen

Euro-Klima-Energie-Zuwanderungs­politik weiterzumachen? Wer von ihnen würde zuerst, wenigstens bei einem Thema, ausbrechen?

Sollte die Lucke-Partei auch in den Landtagen auf­kreuzen, wird man versuchen, sie, wie alle Parteien in diesem Bereich der Skala, auszugrenzen. Sollte die AfD aber für eine der Etablierten als Mehrheitsbeschaffer nützlich erscheinen, muß Lucke sich mit Regional­themen auseinandersetzen und zu Kompromissen bereit sein.

Das könnte der Taupunkt der Erosion werden, wo die AfD vom System langsam aufgesogen wird.

Denn Lucke und seine Mannen kommen mehrheitlich aus der CDU und gehörten lange zum System.

Ihnen fehlt eines:

„Die politische und existentielle Radikalität“

Alain de Benoist

Trotzdem: Käme die AfD in den nächsten Bundestag, wäre das ein erster Schritt. Es kommt jetzt nur noch darauf an, ob der Deutsche Michel mitmacht oder immer noch nicht aufgewacht ist. Ich habe nämlich die große Befürchtung, daß der große Überschwang, der die AfD bisher begleitet, sich aus der Schar der Unzufriedenen, die es schon immer gab, rekrutiert, d.h. die drei bis vier Prozent, die die bisherigen Kleinparteien gewählt haben.

Hoffen wir, daß zusätzlich ein paar Prozent der Nichtmehrwähler aufgewacht sind.

Euro, Teil I

Euro (Teil I):

Was haben die „Warner“ vor der Euro-Einführung gesagt und geschrieben?

In einer „Euro“-Studie von Dr. Jens Ehrhardt für die Finanzwoche GmbH im Jahre 1997 heißt es u.a.:

Konvergenzkriterien

…Die Altverschuldungs­grenze soll bei 60 % liegen. Da sogar stabile Länder, wie Holland, mit gut 78 % diese Grenze weit überschreiten und Italien in den nächsten Jahrzehnten nie eine Chance hätte, der Europäischen Währungs­union mit 130 % Altverschuldung beizutreten, hat man dieses wichtige Konvergenzkriterium bereits praktisch gestrichen. Man mutet also den Deutschen zu, die eigene Währung mit Ländern zu mischen, die eine Altverschuldung haben, die beim mehr als Doppelten der eigenen Verschuldung liegt.Euro_2

Der Bundeskanzler behauptet ganz einfach, der EURO würde genauso stabil sein wie die DM, obwohl kein ernstzunehmender Wirtschaftswissenschaftler diese These unterschreibt. …

Wenn man für kurze Zeit die Neuverschuldung herunterfährt, wie in Südeuropa – und dabei noch von Belgien über Frankreich bis Italien Bilanzfälschungen verwendet (vornehm ausgedrückt „kreative Buch­haltung“, weniger vornehm auf englisch ausgedrückt „Euro-fudge“) – dann führt dies in keinem Falle zu einer Gemeinschaftswährung, in die die Welt Vertrauen setzt und die Stabilität bringt.

Frankreich läßt z.B. einen zweistelligen Milliardenbetrag in Höhe von 0,5 % des Bruttoinlandsprodukts von einem privatwirtschaft­lichen Unternehmen an den Staat überweisen (was die Neuverschuldung Frankreichs im für Maastricht entscheidenden Jahr 1997 um 0,5 % senkt). Im Gegenzug übernimmt der französische Staat die Pensionsverpflichtungen des Unternehmens – ein Betrag, der beim Vielfachen der überwiesenen Summe liegt und die französische Staatsverschuldung längerfristig sogar beträchtlich erhöht. … Man könnte einen entsprechenden Vorgang auch ganz simpel als Betrugsversuch kennzeichnen. …

Andere Länder verkaufen ihre Goldreserven, um durch diesen Schritt die Verschuldung zu vermindern. Ebenfalls eine optische Täuschung. …

Andere Staaten verfallen auf den Trick „sell and lease back“ zur Bilanzschönung. Hier werden Vermögens­gegenstände verkauft und dann zurückgemietet.

… Italien macht die ganze Sache noch viel offensichtlicher. Man führt jetzt eine 1-jährige „Euro-Steuer“ ein, um durch  höhere  Steuereinnahmen  den  Eindruck einer geringeren Neuverschuldung Italiens im Jahr 1997 erscheinen zu lassen. … (S.1 f.)

Ein weiteres extremes Risiko (dem wirtschaftlich praktisch keine positive Chance gegenübersteht) ist aus politischer Sicht die Gefahr, daß genau das Gegenteil von dem passiert, was Kohl sich für Europa wünscht (Frieden, Freiheit und vor allen Dingen Gemeinsamkeit). Europa würde mit großer Wahrscheinlichkeit auseinanderdividiert, und es gäbe erhebliche aggressi­ve Spannungen zwischen den Völkern Europas, nach­dem die Währungsunion durchgesetzt würde. Die Süd­europäer würden die Schuld an der wirtschaftlichen Depression in ihren Ländern sowie dem Anstieg der Arbeitslosigkeit der „Lokomotive“ zur Währungsunion (Kohl bzw. Deutschland) in die Schuhe schieben. Schon heute besteht die Befürchtung in Frankreich und Südeuropa, aber auch Großbritannien, daß eine Währungsunion nur ein verdeckter Versuch der Deutschen wäre, sich in Europa eine Vormachtstellung zu verschaffen. …(S. 5)

In Europa würde man über die Einführung eines „Euro“ versuchen, das System fester Wechselkurse für Südeuropa wieder einzuführen. Die Erfahrung hat gezeigt, daß solche festen Wechselkurse zu einem wirtschaftlichen Desaster für alle Beteiligten führen können und keineswegs wünschenswert sind.

Fazit: Die Einführung des „Euro“ würde weder volkswirt­schaftlich wachstumsmäßig, noch beschäftigungs­politisch dauerhaft positive Effekte haben. …

Wenn man nun eine einheitliche Währung für Europa einführen würde, gibt es in Südeuropa nur eine einzige Möglichkeit der Anpassung: Nominell rückläufige Löhne. Angesichts der relativ großen Macht der Gewerkschaften in diesen Ländern kann man sich vorstellen, was Lohnsenkungen (nicht nur real, auch nominell!!) in diesen Ländern für soziale Unruhen auslösen werden. Natürlich werden diese Länder die Schuld an dieser Entwicklung im Ausland (voraus­sichtlich in Deutschland als „Euro“-Lokomotive) suchen.

Eine zweite Möglichkeit wäre, daß die Arbeits­kräfte aus diesen Ländern in Hochlohnländer der Europäischen Gemeinschaft, wie Deutschland, massiv abwandern, um der schnell steigenden Arbeitslosigkeit in Südeuropa zu entgehen. Während in den USA zwischen den einzelnen Bundesstaaten eine massive Wanderung in jedem Jahr stattfindet, ist dies in Europa praktisch nur in sehr geringem Ausmaß gegeben. … (S. 9)                                                                         Aufgrund von inflexibler Mentalität und Sprachbarrie­ren sind entsprechende Wanderungen nicht zu erwar­ten. …

Es bleibt nur eine einzige, dritte Möglichkeit:

Ausgleichszahlungen werden die massiv in den früheren Schwachwährungsländern steigende Arbeitslosigkeit nach der „Euro“-Einführung ausgleichen müssen. Dieses einzige Ventil dürfte ähnliche, wenn nicht wesentlich höhere Ausmaße annehmen, als jetzt zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland. …

Ernstzunehmende Wissenschaftler gehen ganz klar davon aus, daß dieser Aspekt des „Euro“ in Europa zu einem Verfall der europäischen Idee und zu einer Eskalation von Feindseligkeiten zwischen den einzelnen Ländern führen wird. …

Die Versionen vom angeblichen Krieg, wenn der „Euro“ nicht kommt, dürfen eher wahr werden, wenn der „Euro“ eingeführt wird. … (S. 10)

Deutschland, Die demographische Entwicklung oder das langsame Sterben eines großen Volkes

Die demografische Entwicklung – oder das langsame Sterben eines großen Volkes                     (von Alfred Zips)

Deutschland, das deutsche Volk liegt im Sterben. Sie glauben an eine übertriebene Dramaturgie, Faust´scher Dimension? Historiografische Erinnerungspflege an längst untergegangener Reiche? Nichts von dem ist richtig. Ich beschäftige mich mit dem Zustand unseres Volkes, nicht etwa mit dem Sterben eines alten Menschen oder mit Geburt und Tod, dem ewigen Kreislauf des Universums. Mein Blick richtet sich auf das Heute und das Sterben des deutschen Volkes – durch unterlassene Hilfeleistung, durch Ignoranz, durch eine völlig verfehlte Politik. Meine Zeugen sind unbestechlich: Es sind die Zahlen der Demografie, eine Disziplin der Sozialwissenschaft. Es sind Beweise einer sich seit mehr als 30 Jahren steigernden Katastrophe, die nun nicht mehr zu leugnen ist. Die Demografie erlaubt relativ exakte Zukunftsszenarien, weil sie sich auf biologische Gesetzmäßigkeiten stützen kann. Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vergeblich, jetzt ist es bittere Realität: Die Bevölkerungszahl der Deutschen befindet sich in einem dramatischen Schrumpfungsprozess. Professor Josef Bauch (Uni Konstanz )spricht in brutaler Offenheit „von einem selbst gewählten, kollektiven Ethnosuizid der Deutschen“. In einem Interview für die Zeitung „Die Welt“ am 28. Februar 2006 sagte der bekannte Professor für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik, Herwig Birg (Universität Bielefeld) u. a.: „Für mich ist die demografische Entwicklung der Dreh- und Angelpunkt für unsere Zukunft… Wir haben Gegen-Gesellschaften. Die Zahl der Deutschen schrumpft, die der zugewanderten Moslems wächst. Die Demografie wird zur Waffe.“ Im Jahre 2008 veröffentlichte Herwig Birg eine Statistik, bei der die autochthonen Deutschen aufgrund der seit 40 Jahren anhaltenden geringen Geburtenrate auf 21 Millionen (!) im Jahre 2100 geschrumpft sind. Bei der Altersgruppe der unter 20-jährigen werden es dann nur noch 2,5 Mio. Deutsche sein. Anders ausgedrückt: Jede Generation wird um ein Drittel kleiner.

Gleichzeitig wird der Ausländeranteil, also die Zuwanderung, auf mindestens 25 Mio. ansteigen, wobei unter Berücksichtigung des derzeitigen Migrationsdruckes (der nach Öffnung der Grenzen für Rumänien und Bulgarien ab 1.1.2014 noch ansteigen dürfte, der Verf.) eher mit einer noch deutlich höheren Zahl gerechnet werden muss. Verbunden damit ist eine dramatisch steigende Überalterung, nicht zuletzt auch aufgrund steigender Lebenserwartung. Das wiederum hat erhebliche – negative – Auswirkungen auf unsere sozialen Sicherungssysteme, womit die Rentenversicherung unweigerlich auf einen Kollaps hinführen wird. Ein Beispiel: Während im Jahr 2000 ein Rentner von 3,7 Erwerbspersonen finanziert wurde, werden es im Jahre 2050 nur noch 1,6 Personen sein. Es ist, als Konsequenz, also absehbar, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung entweder verdoppelt oder aber die Renten um mehr als die Hälfte gekürzt werden müssen. Die Kosten für die Krankenversicherung werden im gleichen Zeitraum um ca. 80, für die Pflege um ca. 240 Prozent steigen. Diese Entwicklung wird noch erheblich verschärft durch einen schon seit vielen Jahren nicht mehr auszugleichenden Verlust hoch qualifizierter Arbeitskräfte – jährlich verlassen ca. 150 000 das Land – und durch die zunehmende Zahl der Einwanderung in die Sozialsysteme. Deutschland ist auf dem Weg in eine wie Professor Bauch es nennt, „Multiminoritätengesellschaft“. So um das Jahr 2100 werden, so die wissenschaftlichen Fakten, die (ethnischen) Deutschen im eigenen Land ihre Mehrheit verloren haben und zu einer Minderheit neben anderen werden. Berücksichtigt man, dass die deutsche Minorität überwiegend alt, die Zugewanderten eher jung sein werden, dann wird sich die Prognose von Gunnar Heinsohn, mit Blick auf eine zunehmende demografische Invasion junger islamischer Männer, bewahrheiten und Deutschland schon in 50 Jahren muslimisch sein. Nachstehend sollen zur Verdeutlichung einige Fragen und Antworten aus dem bereits genannten Interview mit Professor Herwig Birg in „Die Welt“, im Jahre 2006 zitiert werden. (Inzwischen hat sich der Negativtrend weiter verschärft, der Verf.). Auf die Frage, wie man den demografischen Abwärtstrend stoppen könne, antwortete Birg: „der könne nur geändert werden, wenn die Eltern wesentlich mehr Kinder zur Welt brächten… Wir selbst entscheiden uns für mehr Karriere, mehr Luxus und immer weniger Kinder. Der Standort Deutschland hat Schaden genommen. Dem „Land der Ideen“ gehen die Ingenieure aus. Warum schlägt die Wirtschaft nicht Alarm und zwingt die Politik, wieder das Land mit der besten Bildungspolitik der Welt zu werden?… Deutschland leistet sich eine millionenfache Einwanderung in die Sozialsysteme. Das ist nun nicht mehr zu bezahlen.“

(Anmerkung: Stand der aktuellen Staatsverschuldung je nach Berechnungsgrundlage 6 – 8 Billionen, der Verf.).

Auf die Frage, ob sich Deutschland nun auf dem absteigenden Ast befinde, antwortete Birg: „Die Demografie verhindert, dass der Staat die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, um die von ihr ausgelösten Probleme zu lösen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, leisten wir uns auch noch den Irrsinn einer gigantischen Staatsverschuldung… Deutschland ist das erste Land (in Europa), das im Frieden zu schrumpfen begann… Die islamischen Länder werden weiter wachsen. Einige sehen in hohen Geburtenraten ein Instrument zur Erlangung der auf andere Weise nicht erreichbaren politischen Herrschaft: Demografie als Waffe. … Man sollte den Missbrauch von Sozialleistungen abstellen. … Eine Demokratie, die kein Gesicht hat, die die Toleranz gegenüber der Intoleranz toleriert, lässt sich nicht wirklich verteidigen.“ Gefragt, wie Deutschland im Jahre 2050 aussehen werde, antwortete er…: „Es ist wahrscheinlich, dass man in den Betrieben des Exportweltmeisters Deutschland im Jahr 2050 besser nicht Deutsch spricht, vielleicht ist das bis dahin nicht nur nicht chic, sondern ein Entlassungsgrund. Fakt ist, dass das Deutsche noch sehr viel schneller verschwindet, als die Zahl der Deutschen abnimmt. Mit der Sprache verschwindet die Klarheit des Denkens. Wir leben 2050 nicht mehr in Deutschland, das ist dann nur noch ein geografischer Begriff. Wir leben im Wirkungsbereich von internationalen Konzernen…und die Menschen werden ihre Identität über die Firma beziehen, die sie bezahlt. Right or wrong, my business.“ Auf die (Ghetto-) Entwicklung der Migrantenmehrheiten in den großen deutschen Städten angesprochen, sagte Birg: „Man muss genau sein. Die ältere Bevölkerung wird in allen Städten noch in der zweiten Jahrhunderthälfte die absolute Mehrheit haben, die jüngere wird in wenigen Jahren in den Großstädten von der zugewanderten Population und ihren Nachfahren bestimmt. Das geschieht zunächst auf Stadtteilsebene und dann nähert sich das der 50-Prozent-Marke in der Stadt insgesamt. Umkehren kann man das nicht. Ein von 90 Prozent Moslems bewohnter Stadtteil ist nicht „kulturell“ zurückzuholen. Wer da von „kultureller Bereicherung“ spricht, soll das erklären…“. Und da drängt sich auch die Frage auf, für welche Staatsform in welchem Volk sich diese „Gegengesellschaften entscheiden werden, (der Verf.)

Anmerkung: Das Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik des Prof. Herwig Birg wurde inzwischen geschlossen.

Nun vertritt die Politik ja seit langer Zeit das Ziel, die durch die negativen Geburtenraten der Deutschen entstehenden Probleme durch Ein- bzw. Zuwanderung zu lösen. Ein Irrweg – und das Ende des christlichen Abendlandes? Zugleich auch ein Ende des „weißen Europa“? Nach Arnold Toynbees Konzept von Herausforderung und Reaktion besteht die demografische Krise des Westens in drei unmittelbaren und tödlichen Gefahren: Sterbende Bevölkerung, zerfallende Kulturen und fremde Invasionen, die auf keinen nachhaltigen Widerstand mehr stoßen. Muss das nicht als ein ernstes Warnsignal verstanden werden? Wie so oft kann ein Blick in die Geschichte die Antwort erleichtern. Kaum hatte Rom sein Weltreich gegründet, zogen fremde Völkerschaften, angezogen vom Glanz und Reichtum der Römer, in die Hauptstadt des Kaiserreiches ein, die weder Ehrfurcht vor den römischen Göttern noch Achtung gegenüber der römischen Tradition (= Leitkultur, der Verf.) hatten. Im fünften Jahrhundert war es dann soweit: Das römische Reich wurde von den Goten erobert und zerbrach. Der Oxford-Historiker Peter Heather erklärte den Untergang des römischen Imperiums mit der Weigerung Roms, einer großen Zahl von Flüchtlingen Einhalt zu gebieten, was einem völligen Bruch herkömmlicher römischer Politik gleichkam. Zunächst betrachtete Kaiser Valens diese entwurzelte Flut von „Menschen als Bereicherung, was christlicher Ethik entsprach. Zwei Jahre später ging das „Römische Reich“ in der Schlacht von Adiranopel unter. So wie damals die Totenglocken für Rom, so läuten sie heute für das (christliche) Abendland. Das mag in manchen Ohren zu dramatisch klingen, aber es ist schlicht eine Tatsache, dass die vielen Millionen Zuwanderer aus fremden Kulturen schon heute das Gesicht Deutschlands bzw. Europas verändert haben. Gegen den Willen der übergroßen Mehrheit des deutschen Volkes und der Völker Europas erfährt das christliche Abendland einen radikalen, von gewalttätigen Prozessen begleiteten Wandel, an dessen Ende ein – gewollter, geplanter? – multikultureller Vielvölkerstaat stehen wird. Sind wir unfreiwillige Zeugen einer großen Tragödie der Menschheitsgeschichte? Tragen wir gar selbst dafür die Verantwortung, weil wir auch „Mittäter“ sind? Diese Frage ist, wie ich meine, ohne Abstriche mit einem klaren „Ja“ zu beantworten. Historiker, von Oswald Spengler, Toynbee bis zu Gibbon und Durand, haben die Symptome sterbender Zivilisationen präzise geschildert: Tod des Glaubens, Entartung der Moral, Verachtung für die alten Werte und Traditionen, Zusammenbruch der Kultur, Lähmung des Willens. Die „politische Klasse“ fordert unverdrossen, den Schrumpfungsprozess des deutschen Volkes durch vermehrte Zuwanderung auszugleichen. Das geschieht mit der – trotz tatsächlich vorhandenen ca. 6 -7 Mio. Arbeitslosen-Behauptung, offene Arbeitsplätze besetzen zu müssen und damit u. a. spätere Renten zu sichern. Dies ist ein allzu durchsichtiges Ablenkungsmanöver, hinter dem sich alle Parteien des Bundestages verstecken, um von einem eklatanten Versagen in der Familien- und Bildungspolitik abzulenken.

Wie dramatisch die Lage inzwischen geworden ist, lässt sich an einigen Zitaten ablesen:

Unsere Möglichkeiten, Ausländer aufzunehmen, sind erschöpft. Übersteigt der Ausländeranteil die 10-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.                       Heinz Kühn (SPD) am 15.1.1981 

Aus Deutschland ein Einwanderungsland zu machen, ist absurd.                                             Helmut Schmidt (SPD) am 12.9.1992

Der Staatsrechtler, Professor Isensee: Das Zustandekommen des neuen Staatsbürgerschaftsrechtes wirkt wie ein Staatsstreich durch das Parlament.                                         „Die Welt“, 6.1.1998

Die Zuwanderungsexplosion kam, als den Ausländern mit Betreten des deutschen Bodens Anspruch auf deutsche Sozialhilfe oder vergleichbare Leistungen gewährt wurde, was es in dieser Form in keinem anderen Land der Erde gab und gibt…    Peter Gauweiler (CSU) am 25.6.2000 in „Die Welt“

Will Europa auf Dauer ein Zuwanderungskontinent bleiben, wird es Europa längerfristig nicht mehr geben.                                                                                                            Die Welt“, 24.8.1998

Der fundamentale, weltenstürzende Wandel spielt sich zwar vor aller Augen ab, vollzieht sich aber dennoch gleichsam hinter dem Rücken der Bürger: Die Entstehung einer multiethnischen Gesellschaft und die allmähliche Auflösung des Nationalstaates. Während in den ehemaligen Kolonialstaaten die innerethnischen Konflikte aus dem Erbe der Vergangenheit resultieren, sind sie in Deutschland durch fahrlässige Realitätsblindheit entstanden, die noch immer den Niedergang des Politischen markierte. Angesichts der historischen Herausforderungen, vor denen unser Land steht und des gleichzeitigen Niederganges des Politischen gewinnt Schillers Klage bestürzende Aktualität: „Ein großer Moment trifft auf ein schwaches Geschlecht“.                                                       Peter Kunze, ehemaliger Redakteur der Süddeutschen Zeitung in Junge Freiheit vom 28.2.2008 – „Regieren gegen die Realität“

Das Szenario eines untergehenden Volkes beschrieb in provokanter Form der „Spiegel“ in seiner Titelgeschichte vom 4. Februar 2013. Vorne am Titel ein leerer und reparaturbedürftiger Kinderwagen in den deutschen Farben. Im Inneren des Heftes verraten dann verschiedene Autoren, warum sich in der Bundesrepublik „demografiepolitisch“ nichts bewegt: Der „Spiegel“ teilt mit, dass Angela Merkel vor vier Jahren die Demografie-Politik – also die Tatsache, dass in Deutschland 60 Prozent weniger Kinder geboren werden, als zu unserer Bestandserhaltung notwendig wären – zur Kanzlersache und zur absoluten Geheimsache erklärt hat. Zur Erinnerung: Der autochthone Jugendanteil der ein- bis achtzehnjährigen hat vor 40 Jahren noch rund 22 Millionen betragen. Im Jahr 2000 lag diese Zahl bei nur noch rund 12 Millionen. Im Jahr 2011 hatten wir gerade noch eine autochthone Jugend von rund 9 Millionen. Tendenz fallend!

Renate Schmidt (SPD) äußerte vor einigen Jahren auf die Frage, „Sterben die Deutschen aus?“, wie folgt: „Diese Frage stelle ich mir an allerletzter Stelle, weil dieses mir verhältnismäßig wurscht ist.“

Und die Psychoanalytikerin Margarete Mitscherlich im deutschen Fernsehen auf die gleiche Frage: „Dass die Deutschen aussterben, kann man eigentlich nicht bedauern.“Deutsche Kinder

„Es geht nicht um Recht und Unrecht in der Einwanderungspolitik, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteiles in diesem Land.“ – Joschka Fischer, Bündnis 90/Die Grünen

„Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, dass bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheit heilt, ein Tamile im Parlament mit verabschiedet … Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern. M. Walid Nahschbandi, Deutscher afghanischer Herkunft und Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE.

Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig. Jürgen Trittin, Die Grünen

Was also lässt sich über eine herrschende politische Klasse sagen, die den schleichenden Tod des eigenen Volkes zumindest billigend in Kauf nimmt, oder gar als Meilenstein des moralischen Fortschrittes feiert? Nun wäre das deutsche Volk der deutsche Staat kein Einzelfall in der vieltausendjährigen Geschichte der Menschheit – man frage Altertumsforscher, Geologen, Archäologen, Ethnologen… Reiche kommen und gehen, die Ursachen für den Zerfall und den Untergang sind immer die gleichen. Wenn sich kein Widerstand mehr regt, dann sollten wir uns nicht täuschen: Nicht erst das jüngste Gericht, sondern bereits die nachfolgenden Generationen werden ein hartes Urteil über unser (politisches) Versagen fällen.

Quo vadis, deutsches Volk? Quo vadis, Deutschland?

 

Verhaltensweisen:

Bei Naturvölkern gilt folgendes:

Kommen drei Fremde in das Dorf, werden sie freudig begrüßt, es wird ein Schwein geschlachtet und gefeiert.                                                                                                                         Kommen zehn Fremde ins Dorf, heben die Dorfältesten die Augenbauen.                                   Kommen zwanzig Fremde, greifen die Dorfbewohner zu den Waffen.

Europa, Erdteil der Schuld

Europa: Erdteil der Schuld?                                                                        (G.-U. Dahlmann)

Nun soll nach Deutschland, das ja bereits mit Schuld auf ewig beladen ist, auch der ganze Kontinent in die Schuldknechtschaft getrieben werden.

Die ehemalige existentialistische französische Philosophin und Psychoanalytikerin Julia Kristeva hat zu einer transökonomischen Identitätsfindung Europas aufgerufen, d.h. Europa als Ganzes soll sich zur Schoa, Kolonialismus, Pogromen und den Kriegen, die Europa in die ganze Welt getragen hat, bekennen und natürlich Buße tun.

„Solange dieser verborgene Schatten nicht erforscht und einer Kritik unterzogen worden ist, wird Europa nicht voran kommen“, meint Julia Kristeva.

Demnach haben nur die Europäer andere Ethnien verfolgt und versklavt? Waren nicht die Araber einst die größten Sklaveneintreiber und die Europäer lediglich die Zwischenhändler?

Haben nicht Mongolen, Osmanen, Araber und Mayas grausame Kriege geführt und ganze Völker abgeschlachtet?

Gibt es nicht auch heute noch Sklavenarbeit, Zwangsprostitution, Kinderarbeit, Christenverfolgung und das Abschlachten ganzer Ethnien (z.B. in Afrika) außerhalb Europas?

Wer arbeitet diese Untaten auf? Und wieso kommt Europa nicht voran, wenn es sich nicht ständig Asche auf’s Haupt streut? Was versteht Julia Kristeva eigentlich unter vorankommen?

Welche Absichten/Interessen stecken also wirklich hinter diesem Palaver der Französin mit dem unfranzösischen Namen?

Sollen die Europäer für alles Leid der Erde haften?

Sollen die Europäer alle Beladenen und Verfolgten (??) der Erde aufnehmen, speisen und pflegen?

Sollen die Europäer auf allen Marktplätzen Gedenktafeln und Opferstöcke aufstellen?

Halten wir einmal fest:

Welches Land der Welt nimmt mehr Einwanderer ins eigene Sozialsystem auf als Europa und speziell Deutschland?

Welches Land der Erde läßt mehr integrationsunwillige Einwanderer Parallelgesellschaften aufbauen als Europa?

Welches Land außerhalb Europas behandelt kriminelle Einwanderer nachsichtiger als die autochthone Bevölkerung?Wisconsin

Es scheint als seien hier Kräfte am Werk, die nichts anderes vorhaben als das Abendland zu zerstören.

Die europäischen Völker sollten endlich solche intelektuellen Quacksalber in die Wüste schicken.

Leserbrief, Tränendrüse ist zu wenig

Leserbrief: Tränendrüse ist zu wenig                                                           (Claus Timm)

Betrifft: „Mitschülerin soll in Hanstedt bleiben!“ im WA vom 15. Mai 2013

Die Familie Ademov steht beispielhaft für etwa eine Million Balkanflüchlinge, vorwiegend der Volksgruppen Sinti und Roma, die in den letzten Jahren in Deutsch­land eingewandert sind. Eine weitere Immigrantenwelle ist ab Januar zu erwarten, wenn für jedermann aus den EU-Ländern Bulgarien und Rumänien Reisefreiheit gilt. Ihnen ist dieser Schritt in die soziale Fürsorge sowie eine umfassende gesundheitliche Versorgung, die unser Staat allen Immigranten bietet und anbietet, nicht zu verdenken. Der WA-Artikel hat es deutlich gemacht.

Hier zeigt sich neben der unserem Land aufgezwunge­nen Euro-Schuldenproblematik jedoch eine weitere Kehrseite der undemokratischen, ungewollten Euro­medaille. Es ist bisher nicht bekannt geworden, daß dieser in ihren Heimatländern ungeliebte und im Abseits lebende Personenkreis nennenswert zur Behebung des Fachkräftemangels in unserer Industrienation beigetra­gen hätte, sondern doch eher in die Sozialhaushalte staatlicher Fürsorge hineinwächst. Frau Merkel (unsere liebe Bundesmutti mit zweifelhafter DDR-Vergangen­heit), die jüngst Zuwanderung aus Südeuropa einforderte, reagiert entsprechen geschickt. Ihr ist durchaus zuzutrauen, daß sie damit begegnen will. Realistisch gesehen wohl auch der einzige Weg, denn politische Lösungen für dieses Problem sind nicht in Sicht. Zum Beispiel Beendigung der Abtreibung (Ermordung ungeborenen Lebens) aus nichtigen Gründen. Nur, dann muß endlich viel mehr Geld für unsere Kinder, Schulen und Ausbildung investiert werden. Dies ist von den Euro- und sonstigen Alle-Welt-Retter nicht gewollt. Wir haben doch erst über zwei Billionen Staatsschulden. Tenor aus Brüssel: Stellt euch nicht so an. Ihr habt es doch.

Wir alle sollten davon ausgehen, daß die Hanstedter Schule die Einzelfallsituation der Roma Familie auch in einem allgemeinen Euro-Kontext behandelt hat. Tränendrüse allein wäre zu wenig.