{"id":712,"date":"2020-02-05T19:06:27","date_gmt":"2020-02-05T18:06:27","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=712"},"modified":"2022-01-16T12:15:24","modified_gmt":"2022-01-16T11:15:24","slug":"hereroforderungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=712","title":{"rendered":"Hereroforderungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Sind Hereroforderungen berechtigt oder unseri\u00f6s?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Forderung der Herero-Funktion\u00e4re gegen Deutschland aus der Kolonialzeit auf Entsch\u00e4digung bzw. Reparationen verschweigt, dass ein Gro\u00dfteil von Familien der wei\u00dfen Farmer immer wieder grundlos von den Hereros bei Nacht und Nebel angegriffen und teilweise nicht nur get\u00f6tet, sondern grauenhaft und bestialisch ermordet worden sind. Ein Eingreifen der deutschen Schutztruppe als Notwehrma\u00dfnahme war erforderlich und wohl auch gar nicht vermeidbar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wie stellt sich die geschichtliche Ausgangslage eigentlich dar?<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang des 19. Jahrhunderts ist das \u201eHerrenvolk\u201c der Hereros von Norden her in das Gebiet S\u00fcdwest eingefallen. Von S\u00fcden fielen die Hottentotten ein. Beide V\u00f6lker dezimierten die eingesessene Bev\u00f6lkerung und vertrieben sie aus ihren angestammten Gebieten. Als dann Hottentotten und Hereros aufeinander stie\u00dfen, wurde in diesen K\u00e4mpfen gegenseitig brutale Gewalt angewendet. Fast ist man geneigt, die dort eintreffenden Deutschen als Retter des Landes hinzustellen, denn die K\u00e4mpfe unter den Ans\u00e4ssigen h\u00f6rten zun\u00e4chst auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies jedenfalls ist das wissenschaftliche Ergebnis des kanadischen Forschers Professor Dr. Bruce Gilley. Dieser hat Politologie und \u00d6konomie unter anderem an den Eliteuniversit\u00e4ten in Princeton und Oxford studiert. Er lehrt an der Staatsuniversit\u00e4t von Portland\/Oregon, publiziert in diversen Zeitschriften, ist Tr\u00e4ger etlicher herausgehobener Wissenschafts-preise und Mitherausgeber des international anerkannten \u201eJournal of Democracy\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Werden sich nun die Hereros bei den von Ihnen drangsalierten Ovambos, Buschm\u00e4nnern, Damas, Ambos, Rebother, Baastards und Hottentotten auch entschuldigen? Werden Sie dar\u00fcber hinaus dass tun, was sie von anderen verlangen? Wenn die Hereros bei diesen von Ihnen unterdr\u00fcckten und von Ihnen dezimierten V\u00f6lkern die Ma\u00dfst\u00e4be anlegen wie gegen\u00fcber Deutschland stellt sich automatisch die Frage: welche Entsch\u00e4digungen haben Sie in diesen F\u00e4llen geleistet?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun zu den Bev\u00f6lkerungszahlen: Kr\u00f6ners Nachschlagewerk \u00fcber deutsche Geschichte spricht von 99.000 Einwohnern um 1900.1914 wurden im damaligen Deutsch-S\u00fcdwestafrika \u2013 einer anderen Quelle zufolge \u2013 81.000 Eingeborene und 15.000 Wei\u00dfe gez\u00e4hlt. Wo bleiben nun die 70.000-80.000 get\u00f6teten Hereros wie dies von den Herero-Funktion\u00e4ren behauptet wird?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">50 % der Eingeborenen waren Ovambos, also ca. 40.000. Verbleiben lediglich noch 40.000. Die Volksgruppen der Hereros und Hottentotten waren in etwa gleich stark, also je 20.000; und die anderen V\u00f6lker waren ja auch noch da! 40.000 Hereros lebten in der portugiesischen Kolonie Angola, ihrer alten, angestammten Heimat. 8.000 Hereros k\u00e4mpften zun\u00e4chst gegen 750 Deutsche, deren Anzahl auf 7.500 wegen der massiven \u00dcberf\u00e4lle auf die Farmen erh\u00f6ht werden mussten. 10.000 Hereros ergaben sich; rund 10.000 traten auf anderes Staatsgebiet \u00fcber.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor diesem Hintergrund kommt es nicht von ungef\u00e4hr, dass der V\u00f6lker-mord an den Hereros von einem Gro\u00dfteil der Wissenschaft im Fama-Bereich angesiedelt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst der Journalist Bartholom\u00e4us Grill, welcher der deutschen Schutztruppe in Deutsch-S\u00fcdwestafrika zahlreiche schwere Verbrechen unterstellt (obwohl er jedoch keinen einzigen Nachweis erbringt!), zieht in einem wesentlichen Kapitel seines einschl\u00e4gigen Buches (\u201e\u2026 eine Reise in die deutsche Kolonialgeschichte, Siedler Verlag, M\u00fcnchen 2019) den vielzitierten V\u00f6lkermord an den Hereros stark in Zweifel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dies begr\u00fcndet er mit den Indizien, die sich auf pers\u00f6nliche Briefe und das bisher unver\u00f6ffentlichte Tagebuch des Kommandeurs der Schutztruppe st\u00fctzen. Diese Eintragungen unterscheiden sich n\u00e4mlich v\u00f6llig von den Siegesmeldungen, die nach Berlin damals gemorst worden sind. Er bezieht sich ferner vor allem auf die Forschungsergebnisse, welche die Historikerin Brigitte Lau 1996 ver\u00f6ffentlicht hat und auch jenen des am Fu\u00dfe des Waterbergs lebenden (Hobby-) Forschers Hinrich Schneider-Waterberg, der in seinem 2006 erschienen Buch (\u201eDer Wahrheit eine Gasse\u201c) mit eigenen Recherchen versucht, die These vom qualvollen Tod von 60.000 bis 80.000 Hereros zu widerlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit verifizierbaren Ergebnissen kommen sowohl Lau als auch Schneider-Waterberg zu der Ansicht, dass es f\u00fcr eine \u201ein die Tat umgesetzte Kolonialpolitik des Genozids\u201c keine Beweise gibt. Interessant hierbei auch die Unterst\u00fctzung der ausgewerteten\u00a0 einschl\u00e4gigen Statistiken der Historikerin, wonach sich die Gesamtbev\u00f6lkerungszahl der Hereros zwischen 23.000 und 35.000 bewegt haben soll. Wobei die Hereros ihre Entsch\u00e4digungsforderungen mit 4 Milliarden US-Dollar beziffern, die ohne jegliche Details in den Raum gestellt werden. Legt man die Zahl 30.000 als Mittelwert zugrunde w\u00e4re das im Einzelfall eine Summe von 13,3 Millionen US-Dollar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grill schlie\u00dft sich im \u00dcbrigen der These von Lau an, die Anf\u00fchrer des stolzen Volkes der Hereros h\u00e4tten einen \u201enationalen Exodus\u201c beschlossen, um einer kolonialen Unterdr\u00fcckung zu entgehen und obendrein der Frage von Schneider-Waterberg, wo denn die sterblichen Gebeine der angeblich 60.000 bis 80.000 Opfer des Genozids geblieben seien. Denn man h\u00e4tte doch im Laufe der Jahrzehnte zahllose Gebeine entdecken m\u00fcssen. Und der dem linken Spektrum zugeordnete Wissenschaftler Grell erg\u00e4nzt und bem\u00e4ngelt gleichzeitig, auch habe kein V\u00f6lkermord-Theoretiker jemals Zeitzeugen der Hereros befragt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor diesen Sachverhalten ben\u00f6tigt es schon einer geh\u00f6rigen Portion Chuzpe, um so von Deutschland eine Entsch\u00e4digung von 4 Milliarden $ zu fordern!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor diesem Hintergrund erscheint es angebracht, eine hochgestellte afrikanische negroide Pers\u00f6nlichkeit und W\u00fcrdentr\u00e4ger der katholischen Kirche, den aus Guinea stammenden Kurienkardinal Robert Sarah, mit seinen j\u00fcngst zur Kolonialzeit getroffenen \u00c4u\u00dferungen von 2019 zur Abrundung dieses Themenkomplexes zu Wort kommen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Europ\u00e4ern schreibt er in seinem Buch \u201eHerr bleibe bei uns\u201c (fe-medienverlags GmbH, Kisslegg 2019) im wahrsten Sinne des Wortes folgendes ins Stammbuch, welches zun\u00e4chst nur in deutscher Sprache (er wendet sich dabei in einem Kapitel des Buches ganz speziell Deutschland zu!) erschienen ist, was vor dem Hintergrund seiner engen Verbindung und Freundschaft zu dem emeritierten Papst Benedikt XVI. verst\u00e4ndlich wird.<\/p>\n<p>Er setzt sich dabei kritisch<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">mit der Migration aus Afrika nach Europa auseinander,<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">dankt den Europ\u00e4ern f\u00fcr die Kolonisation seines Kontinents, was viele Positiva beinhalte,<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">verurteilt die heutigen Eliten in der westlichen Welt<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">und lobt die Visegrad-Staaten f\u00fcr deren konsequenten Abwehrma\u00dfnahmen gegen eine Migration in ihre L\u00e4nder.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er beurteilt dabei die Aufnahmebereitschaft des Westens als eine dramatische Fehlentwicklung. Wobei diese in einer Sackgasse gelandet und zu einer Schicksalsfrage der ganzen Welt geworden sei! Es sei eine Entwicklung eingetreten, \u00fcber die sich offenbar die europ\u00e4ischen Technokraten hinsichtlich der Migrationswellen und denjenigen, die diese ausgel\u00f6st und bef\u00f6rdert haben, freuten. Denn diese Wirtschaftstechno-kraten ben\u00f6tigen billige Arbeitskr\u00e4fte und w\u00fcrden jedem Volk deren Identit\u00e4t und Kultur absprechen. Aphorismenhaft mahnt dieser hoch-gebildete afrikanische Gottesmann: \u201eDas Multikulti-Unternehmen Europa nutzt ein falschverstandenes Ideal der N\u00e4chstenliebe aus, N\u00e4chstenliebe ist nicht Selbstnegation\u201c.<\/p>\n<p>Worte, Einsch\u00e4tzungen und Mahnungen, die sehr, sehr nachdenklich stimmen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdenklichkeit ruft auch die ideologische Verkrampfung von linken Eiferern in unserem Land hervor und deren geschichtliches Unwissen sowie Borniertheit und Hetze gr\u00fcn-sozialistischer Pr\u00e4gung. So erleben wir schon fast fl\u00e4chendeckend die st\u00e4ndigen aggressiven Versuche, geschichtlich gepr\u00e4gte deutsche Namensgebung f\u00fcr Stra\u00dfen, Pl\u00e4tze, Br\u00fccken, Bauwerke etc. auszutauschen. Exemplarisch seien die Gr\u00fcnen in Berlin-Wedding genannt. Unter anderem wollen diese deutsche Stra\u00dfennamen gegen afrikanische umbenennen, statt \u201eNachtigalplatz\u201c den \u201eYaa Asantewaa-Platz\u201c, statt \u201eL\u00fcderitzstra\u00dfe\u201c die \u201eMartin-Dibobe-Stra\u00dfe\u201c, statt \u201ePetersallee\u201c die \u201eNzinga-von-Matamba-Allee\u201c.<\/p>\n<p>Zur Begr\u00fcndung hei\u00dft es, Adolf L\u00fcderitz und Gustav Nachtigal seinen Kolonialherren gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahr ist: Gustav Nachtigal war Arzt und erforschte die afrikanische Kultur und hegte die Hoffnung, durch europ\u00e4ische Intervention den Sklavenhandel beenden zu k\u00f6nnen. Dagegen bek\u00e4mpfte Yaa Asantewaa aus dem heutigen Ghana die Briten. Tatsache ist auch, dass Adolf L\u00fcderitz Kaufmann in Bremen und S\u00fcdafrika war, wo er L\u00e4ndereien in Togo und Kamerun kaufte. Sp\u00e4ter war das Gebiet S\u00fcdwest Afrika deutsche Kolonie von 1884-1915. Dagegen kam Martin Dibobe aus Kamerun als 20-j\u00e4hriger nach Berlin und arbeitete ab 1902 bei der Berliner Hochbahn. Er setzte sich nach dem Ersten Weltkrieg 1918 f\u00fcr die Wiedererlangung der afrikanischen Kolonien Deutschlands ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahr ist auch: die Petersallee ist nach dem Widerstandsk\u00e4mpfer gegen Hitlers Naziregime Hans Peters benannt, der die Juden in Deutschland unterst\u00fctzte. Dagegen war Nzinga-von-Matamba K\u00f6nigin in Angola, bek\u00e4mpft die Portugiesen und verschiffte gleichzeitig Zehntausende von Sklaven.<\/p>\n<p>Fehlende Geschichtskenntnisse lassen sich eben nicht durch Ideologie und geistige Verkrampfung ersetzen. \u2013<\/p>\n<p>Dr. Ullrich Westerhagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sind Hereroforderungen berechtigt oder unseri\u00f6s? 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