{"id":630,"date":"2018-10-29T19:28:30","date_gmt":"2018-10-29T18:28:30","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=630"},"modified":"2022-01-17T18:13:50","modified_gmt":"2022-01-17T17:13:50","slug":"merkels-ruecktritt-vom-cdu-vorsitz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=630","title":{"rendered":"Angela Merkels R\u00fccktritt vom CDU-Vorsitz"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auch nach Angela Merkel wird die CDU nicht mehr konservativ<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Deutsche Partei begr\u00fc\u00dft die Nachricht, dass Angela Merkel noch 2018 auf den CDU-Vorsitz verzichten wird. Allerdings hei\u00dft es auch, als aussichtsreiche Kandidaten tr\u00e4ten nun Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz an. Ihre Hoffnung auf einen konservativen Wandel an der Spitze k\u00f6nnen CDU-Mitglieder damit begraben. Wir freuen uns auf ihren \u00dcbertritt zur <strong>Deutschen Partei<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Christdemokraten, die sich f\u00fcr eine Bewahrung traditioneller \u00dcberzeugungen und Politiken einsetzen, kann die Zeit des Abwartens nun vorbei sein. Indem Annegret Kramp-Karrenbauer (kurz: AKK) als Favoritin auf den Parteivorsitz ins Rennen geht, f\u00e4llt jede Aussicht flach, dass die CDU wieder konservativ wird. Auch wird sie wie ihr designierter Gegenkandidat Friedrich Merz die Denationalisierung Deutschlands weiter vorantreiben.<\/p>\n<p><strong>Annegret Kramp-Karrenbauer wird Merkels Politik fortsetzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Entscheidend ist nicht die Verpackung, sondern der Inhalt: Politisch w\u00e4re AKK mit ihrer Vorg\u00e4ngerin deckungsgleich. Um es bitter zu formulieren: Annegret Kramp-Karrenbauer w\u00e4re die bestgeeignete CDU-Vorsitzende f\u00fcr die weitere Desintegration des alten konservativen Wertekanons. Denn ganz wie ihre Vorg\u00e4ngerin bringt sie es fertig, alles zu \u00e4ndern, und dabei zu wirken, als habe sich nichts getan. Das Gef\u00e4hrliche daran ist, dass sie auf diese Weise ein Bed\u00fcrfnis Konservativer nach einem normalen Gang der Dinge erf\u00fcllt. Fatal wird dies, wenn in der Substanz dramatische Umschw\u00fcnge vollzogen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem UN-Migrationspakt wird unser Land ab Dezember 2018 in ein offenes Siedlungsgebiet f\u00fcr Armutszuwanderer aus Afrika und dem Orient verwandelt. AKK t\u00e4te so, als w\u00e4re dies das Selbstverst\u00e4ndlichste auf der Welt. Sie ist gut darin, uns das Gef\u00fchl zu geben, dass nichts Besonderes geschieht. Sollte auch Armin Laschet kandidieren und aufgrund des delegiertenstarken CDU-Landesverbandes NRW das Rennen machen, so wird er auf eine wenig provokative, joviale Weise die selbe Politik wie Merkel und AKK betreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Friedrich Merz: Au\u00dfen konservativ, innen transnational<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Friedrich Merz verlor im Machtkampf einst gegen Angela Merkel. Konservative in der Union k\u00f6nnten nun in ihm einen Hoffnungstr\u00e4ger erkennen. Schon ein starkes Abschneiden von Merz bei der Parteitagswahl k\u00f6nnte ihnen die Illusion vermitteln, dass ein Wandel in der CDU noch m\u00f6glich sei. Friedrich Merz war es schlie\u00dflich, der die Leitkultur-Debatte einst initiert hatte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings steht Merz kompromi\u00dflos f\u00fcr eine Au\u00dfenpolitik, die auf Aggressivit\u00e4t und Aufr\u00fcstung der NATO setzt. Es liegt jedoch nicht im Lebensinteresse der Deutschen, in eine Kriegsgefahr mit Russland zu geraten. Merz d\u00fcrfte auch die Entwicklung der EU zu einem Bundesstaat vorantreiben wollen. Zudem ist er f\u00fcr einen gnadenlosen Wirtschaftslobbyismus bekannt, der unsere nationalen Parlamente gleichfalls weiter schw\u00e4chen w\u00fcrde. Kurzum: Merz ist nicht nationalkonservativ, sondern liberalkonservativ im Sinne transatlantischer Wirtschafts-Eliten. Ein Missbrauch der CDU als eine Agentur dieser Eliten kann nicht im Sinne der Werte-Union und ihr Nahestehender sein.<\/p>\n<p><strong>Einstige konservative Elemente der CDU finden sich heute in der DP<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <strong>Deutsche Partei (DP)<\/strong> war in der fr\u00fchen Bundesrepublik ein loyaler Koalitionspartner der CDU unter Konrad Adenauer. Die protestantisch gepr\u00e4gte <strong>DP<\/strong> und die katholisch dominierte Union besa\u00dfen im Wertekanon viele \u00dcbereinstimmungen. Adenauers Politik auf dem Kontinent stand f\u00fcr ein \u201eEuropa der Vaterl\u00e4nder\u201c, mit dem sich die<strong> DP<\/strong> identifizieren konnte. Deshalb wechselten Anfang der 1960er Jahre viele Mitglieder der DP zur CDU.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die heutige CDU verzichtet St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck auf mehr Elemente nationaler Souver\u00e4nit\u00e4t. Die alte Union mag auf Seniorentreffen der Partei noch weiterleben, inhaltlich ist sie eher in der Deutschen Partei zu finden. Wir sind daher zuversichtlich, dass konservative Angeh\u00f6rige der CDU unter ihre Mitgliedschaft einen Schlussstrich ziehen und zur <strong>Deutschen Partei<\/strong> wechseln. Sie w\u00e4ren uns herzlich willkommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch nach Angela Merkel wird die CDU nicht mehr konservativ Die Deutsche Partei begr\u00fc\u00dft die Nachricht, dass Angela Merkel noch 2018 auf den CDU-Vorsitz verzichten wird. Allerdings hei\u00dft es auch, als aussichtsreiche Kandidaten tr\u00e4ten nun Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz an. Ihre Hoffnung auf einen konservativen Wandel an der Spitze k\u00f6nnen CDU-Mitglieder damit begraben. Wir &hellip; <a href=\"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=630\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eAngela Merkels R\u00fccktritt vom CDU-Vorsitz\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}"},"categories":[301,300],"tags":[390,37,135,389,388,20],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630"}],"collection":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=630"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":638,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions\/638"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}