{"id":63,"date":"2010-10-01T01:29:55","date_gmt":"2010-09-30T23:29:55","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=63"},"modified":"2014-11-01T01:30:05","modified_gmt":"2014-10-31T23:30:05","slug":"leserbriefe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=63","title":{"rendered":"Leserbriefe"},"content":{"rendered":"<h2>Leserbriefe<\/h2>\n<div class=\"entry\">\n<p>Braunschweiger Zeitung 23. Oktober 2010<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20130904211952\/http:\/\/dp-deutsche-partei.de\/wp-content\/uploads\/art.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-650\" title=\"art\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20130904211952im_\/http:\/\/dp-deutsche-partei.de\/wp-content\/uploads\/art.jpg\" alt=\"\" width=\"648\" height=\"701\" \/><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Leserbrief zum Kommentar \u201eGut gemacht!\u201c Von Susanne G\u00fcsten vom 23 Okt. 2010<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn der Bundespr\u00e4sident mehr Demokratie und Religionsfreiheit von der T\u00fcrkei einfordert, ist das sicher lobenswert, weist aber auch darauf hin wie weit die T\u00fcrkei noch von der vielbeschworenen Wertegemeinschaft Europas entfernt ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Geradezu l\u00e4cherlich ist das Argument, da\u00df inzwischen mehr Deutsche in die T\u00fcrkei reisen als umgekehrt. Die Deutschen kommen n\u00e4mlich sp\u00e4testens nach drei Wochen zur\u00fcck und lassen viel Geld in der T\u00fcrkei, w\u00e4hrend viele der nach Deutschland einwandernden T\u00fcrken es sich hier im sozialen Netz bequem machen, f\u00fcr den Arbeitsmarkt<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">wenig qualifiziert sind und dazu noch integrationsunwillig sind.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Warum Europa die T\u00fcrkei braucht ist auch nicht einsichtig. Ein Land mit 80 Mio. Einwohnern (das gr\u00f6\u00dfte in der EU), das auf massive Transferleistungen der EU angewiesen w\u00e4re (wer soll das bitte bezahlen? Nat\u00fcrlich wieder die Deutschen!).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein Land das sich immer mehr dem Islam zuwendet, wo die Scharia Gesetz wird, die mit dem GG aber nicht kompatibel ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein Land das auf Konfrontation zu Israel geht und mit dem Gottesstaat Iran sympathisiert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Frau Merkel hat beim Blute unserer S\u00f6hne Israel ewige Treue geschworen. Man sollte einmal dar\u00fcber nachdenken was passiert, wenn ein Krieg zwischen den Islamisten und Israel ausbricht und wo dann die T\u00fcrkei einzuordnen ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hinzu kommt noch die f\u00fcnfte Kolonne der Islamisten in unserem Staat, die sich st\u00e4ndig weiter ausbreitet und z.Z. in Wartestellung verharrt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Allen Multikultitr\u00e4umern, die von einer bunten Republik bzw. einem bunten Europa phantasieren sei in Stammbuch geschrieben:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">B\u00fcrgerkrieg ist auch bunt, \u2013 vor allen Dingen rot, \u2013 feuerrot und blutrot.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">G.-U. Dahlmann<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><em>Vertreibung:<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Artikel in der <em>Braunschweiger Zeitung<\/em> vom 07. 08.2010<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">KOMMENTAR: Manifest der Gestrigen (von Andre Dolle)<\/p>\n<p>Sie wurden entwurzelt, verloren ihr Hab und Gut. 14 Millionen Menschen deutscher Herkunft mussten nach dem 2. Weltkrieg im Zuge der Niederlage Nazi-Deutschlands \u00f6stlich von Oder und Lausitzer Nei\u00dfe ihre Heimat verlassen. Sie mussten leiden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Und doch sto\u00dfen ihre Verb\u00e4nde nicht nur in Osteuropa, auch in Deutschland seit langem auf Unverst\u00e4ndnis. Schon 1965 wollte sich weniger als ein Prozent der Vertriebenen im Bund der Vertriebenen (BdV) organisieren. Seine Mitglieder gelten als unbelehrbare St\u00f6renfriede.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Und der BdV? Er bezeichnete auch gestern wieder seine \u201cCharta der deutschen Heimatvertriebenen\u201d, deren Verk\u00fcndung sich zum 60. Mal j\u00e4hrte, bei einem Festakt als Dokument f\u00fcr die friedliche Entwicklung in Europa.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Friedlich? In der Charta hei\u00dft es: \u201cWir verzichten auf Rache und Vergeltung.\u201d Die Vertriebenen ma\u00dfen sich demnach an, ein Naturrecht auf Vergeltung zu besitzen. Sie bezeichnen sich als \u201cdie vom Leid dieser Zeit am schwersten Betroffenen\u201d. Vergebens sucht man nach einem Satz, der die Verbrechen der Nazis verurteilt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung sehen anders aus. Der BdV hat gestern wieder einmal eine Gelegenheit verpasst, in der Gegenwart anzukommen<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Leserbrief:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Betreff Kommentar von Andre Dolle vom 07.08.2010 (G.-U. Dahlmann )<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Provinztrompete der SPD <em>(Braunschweiger Zeitung)<\/em> mu\u00df selbstverst\u00e4ndlich in den Chor der Vertriebenen-Feinde einstimmen. Vor 40 Jahren h\u00e4tte sie das gewi\u00df noch nicht gewagt, weil noch zu viele Leser Vertriebene waren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie kann man nur so einen Stumpfsinn schreiben, da\u00df die Vertriebenen sich anma\u00dfen Rache \u00fcben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Intention der Vertriebenen war in den 50er Jahren gerade das Gegenteil: Man wollte vorhandenen Revanchegel\u00fcsten entgegenwirken.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Warum fordert Dolle eigentlich, da\u00df die Vertriebenen, wenn sie \u00fcber ihr Schicksal sprechen, das Thema wechseln und \u00fcber nationalsozialistische Verbrechen reden? Die bekommen wir doch hierzulande t\u00e4glich zehnmal um die Ohren gehauen. Da ist dann merkw\u00fcrdiger Weise nicht die Rede von den Gestrigen. Warum sind die keine St\u00f6renfriede?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sobald die Rede von den Verbrechen der Anderen ist, wird einem sofort \u00fcber den Mund gefahren; man d\u00fcrfe die Verbrechen nicht gegeneinander aufrechnen, mit dem Erfolg, da\u00df \u00fcber diese Verbrechen weder gesprochen noch geschrieben wird. Das hat zur Folge, da\u00df Leute wie Dolle diese Verbrechen offenbar gar nicht kennen und solchen Unsinn verbreiten, da\u00df alle Untaten nur von den Deutschen begangen wurden und die Verbrechen der anderen nur Folge der deutschen Untaten w\u00e4ren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Vielleicht besch\u00e4ftigt sich Herr Dolle bei Gelegenheit mit neuerer Geschichtsforschung. Er k\u00f6nnte dann selber in der Gegenwart ankommen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hallo Herr Dolle, wu\u00dften sie eigentlich, da\u00df:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">das friedfertige Polen in den 20er Jahren die Deutschland nach dem ersten Weltkrieg belassenen Teile Schlesiens besetzte,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">das friedfertige Polen, die Ukraine sowie Litauen und sogar die Sowjetunion \u00fcberfiel und Belarus (Wei\u00dfru\u00dfland) annektierte,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">das friedfertige Polen zwischen 1920 und 1939 \u00fcber eine Million Deutsche aus ihrer Heimat vertrieb,<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">das friedfertige Polen schon vor dem 2. Weltkrieg deutsche Gebiete bis an die Elbe beanspruchte?<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Dar\u00fcber darf heute nicht gesprochen werden, schon gar nicht mit den Polen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Verst\u00e4ndigung und Vers\u00f6hnung sieht anders aus.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leserbriefe Braunschweiger Zeitung 23. Oktober 2010 Leserbrief zum Kommentar \u201eGut gemacht!\u201c Von Susanne G\u00fcsten vom 23 Okt. 2010 Wenn der Bundespr\u00e4sident mehr Demokratie und Religionsfreiheit von der T\u00fcrkei einfordert, ist das sicher lobenswert, weist aber auch darauf hin wie weit die T\u00fcrkei noch von der vielbeschworenen Wertegemeinschaft Europas entfernt ist. 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