{"id":402,"date":"2013-03-01T11:04:22","date_gmt":"2013-03-01T10:04:22","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=402"},"modified":"2016-02-17T11:12:44","modified_gmt":"2016-02-17T10:12:44","slug":"offener-brief-an-den-premierminister-david-cameron","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=402","title":{"rendered":"Offener Brief, An den Premierminister David Cameron"},"content":{"rendered":"<p>An den Premierminister David Cameron\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (A. Kuhlemann)<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Premierminister,<\/p>\n<p>Ihre letzte Europa- Rede vor den Staats- und Regierungschefs der EU ist f\u00fcr uns deutsche Normal-b\u00fcrger ein &#8222;Befreiungsschlag aller erster G\u00fcte&#8220; gegen die Herren <em>Herman van Rompuy<\/em> (EU-Ratspr\u00e4sident), <em>Jose Barroso <\/em>(EU-Kommissions-pr\u00e4sident) und<em> Martin Schulz <\/em>(Pr\u00e4sident des EU-Parlaments) sowie der sie tragenden Macht aus\u00fcbenden Politiker innerhalb der EU und der dazu geh\u00f6renden National-Parlamente der einzelnen Mitgliedstaaten!<\/p>\n<p>Sie haben mit Ihrer Rede ausgesprochen, was laut Umfragen in Deutschland mehr als 70% der Deutschen und auch die B\u00fcrger anderer L\u00e4nder in Europa denken! Daf\u00fcr sei Ihnen herzlichen Dank gezollt! Die anderen Staats- und Regierungschefs waren \u00fcber den Inhalt Ihrer Rede demzufolge \u00fcber-haupt nicht begeistert, ja geradezu entt\u00e4uscht, denn Sie haben dem allgemeinen Meinungs-strom der genannten Politiker und der quasi gleichgeschal-teten Medien entscheidend widersprochen!<\/p>\n<p>Wenn ich Ihre Rede richtig verstanden habe, so wollen Sie unter anderem:<\/p>\n<p>Entscheidend <em>schlankere und effektivere Strukturen in Br\u00fcssel <\/em>und keine krankhaften Verh\u00e4rtungen der leider schon lange Zeit eingefahrenen dortigen B\u00fcrokratien, um damit die EU flexibler und wettbewerbsf\u00e4higer zu gestalten. Nur so kann der europ\u00e4ische Markt vor Gleichschaltung und Mi\u00dfbrauch bewahrt werden.<\/p>\n<p>Es ist zwingend notwendig, da\u00df die EU entscheidend demokratischer aufgebaut wird als zur Zeit erkennbar. Dazu geh\u00f6rt ein <em>Europa der Vaterl\u00e4nder<\/em>, von Nationen also gebildet, die in sich streng demokratisch aufgebaut und vor allem souver\u00e4n sind. Es soll also auch nach Ihren Vorstellungen <em>keinen sozialistischen Bundesstaat <\/em>nach dem Vorbild der ehemaligen <em>UDSSR <\/em>(Sowjetunion) geben, folge-richtig also keine <em>\u201eEUDSSR\u201c<\/em>, um es \u00fcberspitzt zu formulieren!<\/p>\n<p>Die R\u00fcck\u00fcbertragung von Zust\u00e4ndigkeiten und Kom-petenzen auf die einzelnen nationalen Parlamente.<\/p>\n<p>Die Vorstellung, da\u00df eine Vielzahl von EU-B\u00fcrgern selbstverst\u00e4ndlich einen entscheidenden Einflu\u00df auf das Weltgeschehen sicherstellt, ist ein gewaltiger Irrtum! Denn an den relativ kleinen Industrienationen Niederlande, Schweden, Schweiz, Finnland und Singapur ist zu erkennen, da\u00df diese L\u00e4nder in Bezug auf die <em>Wettbewerbsf\u00e4higkeit <\/em>ganz oben zu finden sind!<\/p>\n<p>Sie wollen keine zentralistische Staaten-Union und erkl\u00e4ren eindeutig, da\u00df England in eine derartige Union nicht hineinpa\u00dft.<\/p>\n<p>Die entscheidende St\u00e4rkung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit der EU hat Ihre uneingeschr\u00e4nkte Zu-stimmung. Derzeit gibt es in Br\u00fcssel kaum erkl\u00e4rte Bef\u00fcrworter der zwingend notwendigen Konkurrenz-f\u00e4higkeit der EU-Staaten auf den Weltm\u00e4rkten. Ohne diese ger\u00e4t die EU ins wirtschaftliche Abseits des Welthandels und damit ruft sie nur noch ein &#8222;L\u00e4cheln&#8220; der L\u00e4nder in anderen Erdteilen hervor.<\/p>\n<p>Eine Volksbefragung der Briten wird es bis 2017 dar\u00fcber geben, ob Gro\u00dfbritannien weiter in der EU verbleiben oder gar nicht mehr dazugeh\u00f6ren will.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend sei noch Folgendes mitgeteilt: Hier in Deutschland herrscht der allgemeine Eindruck vor, da\u00df Sie mit Ihrer oben genannten und \u00e4u\u00dferst wohltuenden Rede auch die Mehrheitsmeinung der Deutschen zum Ausdruck gebracht haben. Machen Sie weiter so und lassen Sie sich in Ihren \u00dcberzeugungen nicht beirren, denn Sie haben neben den Briten auch die Mehrheit der Deutschen auf Ihrer Seite! Auch wir hier in Deutschland w\u00fcnschen uns mehrheitlich je eine Volksbefragung zu entscheidenden politischen, nationalen Gesetzen und internationalen Vertr\u00e4gen. In diesem Zusammenhang sollten Sie sich dazu entscheiden, auch die <em>Vertr\u00e4ge von Maastrich und Lissabon<\/em> vor dem <em>Europ\u00e4ischen Gerichtshof zu verteidigen, <\/em>denn die EURO-L\u00e4nder haben durch die quasi wirkende Fiskalunion diese Vertr\u00e4ge in entscheidenden Punkten au\u00dfer Kraft gesetzt. Meines Wissens laufen dazu bereits auf nationaler Ebene entsprechende Gerichtsverfahren.<\/p>\n<p>F\u00fcr Ihre Antwort danke ich Ihnen sehr. Diese Antwort, sollte sie denn hoffentlich von Ihnen gegeben werden, wird in Deutschland eine millionenfache Verbreitung finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An den Premierminister David Cameron\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (A. 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