{"id":355,"date":"2013-06-13T18:49:28","date_gmt":"2013-06-13T16:49:28","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=355"},"modified":"2016-02-15T19:29:12","modified_gmt":"2016-02-15T18:29:12","slug":"deutschland-die-demographische-entwicklung-oder-das-langsame-sterben-eines-grossen-volkes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=355","title":{"rendered":"Deutschland, Die demographische Entwicklung oder das langsame Sterben eines gro\u00dfen Volkes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die demografische Entwicklung \u2013 oder das langsame Sterben eines gro\u00dfen Volkes<\/strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (von Alfred Zips)<\/p>\n<p>Deutschland, das deutsche Volk liegt im Sterben. Sie glauben an eine \u00fcbertriebene Dramaturgie, Faust<strong>\u00b4<\/strong>scher Dimension? Historiografische Erinnerungspflege an l\u00e4ngst untergegangener Reiche? Nichts von dem ist richtig. Ich besch\u00e4ftige mich mit dem Zustand unseres Volkes, nicht etwa mit dem Sterben eines alten Menschen oder mit Geburt und Tod, dem ewigen Kreislauf des Universums. Mein Blick richtet sich auf das Heute und das Sterben des deutschen Volkes &#8211; durch unterlassene Hilfeleistung, durch Ignoranz, durch eine v\u00f6llig verfehlte Politik. Meine Zeugen sind unbestechlich: Es sind die Zahlen der Demografie, eine Disziplin der Sozialwissenschaft. Es sind Beweise einer sich seit mehr als 30 Jahren steigernden Katastrophe, die nun nicht mehr zu leugnen ist. Die Demografie erlaubt relativ exakte Zukunftsszenarien, weil sie sich auf biologische Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten st\u00fctzen kann. Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vergeblich, jetzt ist es bittere Realit\u00e4t: Die Bev\u00f6lkerungszahl der Deutschen befindet sich in einem dramatischen Schrumpfungsprozess. Professor Josef Bauch (Uni Konstanz )spricht in brutaler Offenheit \u201evon einem selbst gew\u00e4hlten, kollektiven Ethnosuizid der Deutschen\u201c. In einem Interview f\u00fcr die Zeitung \u201eDie Welt\u201c am 28. Februar 2006 sagte der bekannte Professor f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung und Sozialpolitik, Herwig Birg (Universit\u00e4t Bielefeld) u. a.: \u201eF\u00fcr mich ist die demografische Entwicklung der Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr unsere Zukunft&#8230; Wir haben Gegen-Gesellschaften. Die Zahl der Deutschen schrumpft, die der zugewanderten Moslems w\u00e4chst. Die Demografie wird zur Waffe.\u201c Im Jahre 2008 ver\u00f6ffentlichte Herwig Birg eine Statistik, bei der die autochthonen Deutschen aufgrund der seit 40 Jahren anhaltenden geringen Geburtenrate auf 21 Millionen (!) im Jahre 2100 geschrumpft sind. Bei der Altersgruppe der unter 20-j\u00e4hrigen werden es dann nur noch 2,5 Mio. Deutsche sein. Anders ausgedr\u00fcckt: Jede Generation wird um ein Drittel kleiner.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wird der Ausl\u00e4nderanteil, also die Zuwanderung, auf mindestens 25 Mio. ansteigen, wobei unter Ber\u00fccksichtigung des derzeitigen Migrationsdruckes (der nach \u00d6ffnung der Grenzen f\u00fcr Rum\u00e4nien und Bulgarien ab 1.1.2014 noch ansteigen d\u00fcrfte, <em>der Verf<\/em>.) eher mit einer noch deutlich h\u00f6heren Zahl gerechnet werden muss. Verbunden damit ist eine dramatisch steigende \u00dcberalterung, nicht zuletzt auch aufgrund steigender Lebenserwartung. Das wiederum hat erhebliche &#8211; negative &#8211; Auswirkungen auf unsere sozialen Sicherungssysteme, womit die Rentenversicherung unweigerlich auf einen Kollaps hinf\u00fchren wird. Ein Beispiel: W\u00e4hrend im Jahr 2000 ein Rentner von 3,7 Erwerbspersonen finanziert wurde, werden es im Jahre 2050 nur noch 1,6 Personen sein. Es ist, als Konsequenz, also absehbar, dass der Beitragssatz zur Rentenversicherung entweder verdoppelt oder aber die Renten um mehr als die H\u00e4lfte gek\u00fcrzt werden m\u00fcssen. Die Kosten f\u00fcr die Krankenversicherung werden im gleichen Zeitraum um ca. 80, f\u00fcr die Pflege um ca. 240 Prozent steigen. Diese Entwicklung wird noch erheblich versch\u00e4rft durch einen schon seit vielen Jahren nicht mehr auszugleichenden Verlust hoch qualifizierter Arbeitskr\u00e4fte &#8211; j\u00e4hrlich verlassen ca. 150 000 das Land &#8211; und durch die zunehmende Zahl der Einwanderung in die Sozialsysteme. Deutschland ist auf dem Weg in eine wie Professor Bauch es nennt, \u201eMultiminorit\u00e4tengesellschaft\u201c. So um das Jahr 2100 werden, so die wissenschaftlichen Fakten, die (ethnischen) Deutschen im eigenen Land ihre Mehrheit verloren haben und zu einer Minderheit neben anderen werden. Ber\u00fccksichtigt man, dass die deutsche Minorit\u00e4t \u00fcberwiegend alt, die Zugewanderten eher jung sein werden, dann wird sich die Prognose von Gunnar Heinsohn, mit Blick auf eine zunehmende demografische Invasion junger islamischer M\u00e4nner, bewahrheiten und Deutschland schon in 50 Jahren muslimisch sein. Nachstehend sollen zur Verdeutlichung einige Fragen und Antworten aus dem bereits genannten Interview mit Professor Herwig Birg in \u201eDie Welt\u201c, im Jahre 2006 zitiert werden. (Inzwischen hat sich der Negativtrend weiter versch\u00e4rft, <em>der Verf<\/em>.). Auf die Frage, wie man den demografischen Abw\u00e4rtstrend stoppen k\u00f6nne, antwortete Birg: \u201eder k\u00f6nne nur ge\u00e4ndert werden, wenn die Eltern wesentlich mehr Kinder zur Welt br\u00e4chten&#8230; Wir selbst entscheiden uns f\u00fcr mehr Karriere, mehr Luxus und immer weniger Kinder. Der Standort Deutschland hat Schaden genommen. Dem \u201eLand der Ideen\u201c gehen die Ingenieure aus. Warum schl\u00e4gt die Wirtschaft nicht Alarm und zwingt die Politik, wieder das Land mit der besten Bildungspolitik der Welt zu werden?&#8230; Deutschland leistet sich eine millionenfache Einwanderung in die Sozialsysteme. Das ist nun nicht mehr zu bezahlen.\u201c<\/p>\n<p><em>(Anmerkung: Stand der aktuellen Staatsverschuldung je nach Berechnungsgrundlage 6 &#8211; 8 Billionen, der Verf.).<\/em><\/p>\n<p>Auf die Frage, ob sich Deutschland nun auf dem absteigenden Ast befinde, antwortete Birg: \u201eDie Demografie verhindert, dass der Staat die finanziellen Mittel zur Verf\u00fcgung hat, um die von ihr ausgel\u00f6sten Probleme zu l\u00f6sen. Als ob das nicht schon schlimm genug w\u00e4re, leisten wir uns auch noch den Irrsinn einer gigantischen Staatsverschuldung&#8230; Deutschland ist das erste Land (in Europa), das im Frieden zu schrumpfen begann&#8230; Die islamischen L\u00e4nder werden weiter wachsen. Einige sehen in hohen Geburtenraten ein Instrument zur Erlangung der auf andere Weise nicht erreichbaren politischen Herrschaft: Demografie als Waffe. &#8230; Man sollte den Missbrauch von Sozialleistungen abstellen. &#8230; Eine Demokratie, die kein Gesicht hat, die die Toleranz gegen\u00fcber der Intoleranz toleriert, l\u00e4sst sich nicht wirklich verteidigen.\u201c Gefragt, wie Deutschland im Jahre 2050 aussehen werde, antwortete er&#8230;: \u201eEs ist wahrscheinlich, dass man in den Betrieben des Exportweltmeisters Deutschland im Jahr 2050 besser nicht Deutsch spricht, vielleicht ist das bis dahin nicht nur nicht chic, sondern ein Entlassungsgrund. Fakt ist, dass das Deutsche noch sehr viel schneller verschwindet, als die Zahl der Deutschen abnimmt. Mit der Sprache verschwindet die Klarheit des Denkens. Wir leben 2050 nicht mehr in Deutschland, das ist dann nur noch ein geografischer Begriff. Wir leben im Wirkungsbereich von internationalen Konzernen&#8230;und die Menschen werden ihre Identit\u00e4t \u00fcber die Firma beziehen, die sie bezahlt. Right or wrong, my business.\u201c Auf die (Ghetto-) Entwicklung der Migrantenmehrheiten in den gro\u00dfen deutschen St\u00e4dten angesprochen, sagte Birg: \u201eMan muss genau sein. Die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung wird in allen St\u00e4dten noch in der zweiten Jahrhunderth\u00e4lfte die absolute Mehrheit haben, die j\u00fcngere wird in wenigen Jahren in den Gro\u00dfst\u00e4dten von der zugewanderten Population und ihren Nachfahren bestimmt. Das geschieht zun\u00e4chst auf Stadtteilsebene und dann n\u00e4hert sich das der 50-Prozent-Marke in der Stadt insgesamt. Umkehren kann man das nicht. Ein von 90 Prozent Moslems bewohnter Stadtteil ist nicht \u201ekulturell\u201c zur\u00fcckzuholen. Wer da von \u201ekultureller Bereicherung\u201c spricht, soll das erkl\u00e4ren&#8230;\u201c. Und da dr\u00e4ngt sich auch die Frage auf, f\u00fcr welche Staatsform in welchem Volk sich diese \u201eGegengesellschaften entscheiden werden, (<em>der Verf<\/em>.)<\/p>\n<p><em>Anmerkung: Das Institut f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung und Sozialpolitik des Prof. Herwig Birg wurde inzwischen geschlossen.<\/em><\/p>\n<p>Nun vertritt die Politik ja seit langer Zeit das Ziel, die durch die negativen Geburtenraten der Deutschen entstehenden Probleme durch Ein- bzw. Zuwanderung zu l\u00f6sen. Ein Irrweg &#8211; und das Ende des christlichen Abendlandes? Zugleich auch ein Ende des \u201ewei\u00dfen Europa\u201c? Nach Arnold Toynbees Konzept von Herausforderung und Reaktion besteht die demografische Krise des Westens in drei unmittelbaren und t\u00f6dlichen Gefahren: Sterbende Bev\u00f6lkerung, zerfallende Kulturen und fremde Invasionen, die auf keinen nachhaltigen Widerstand mehr sto\u00dfen. Muss das nicht als ein ernstes Warnsignal verstanden werden? Wie so oft kann ein Blick in die Geschichte die Antwort erleichtern. Kaum hatte Rom sein Weltreich gegr\u00fcndet, zogen fremde V\u00f6lkerschaften, angezogen vom Glanz und Reichtum der R\u00f6mer, in die Hauptstadt des Kaiserreiches ein, die weder Ehrfurcht vor den r\u00f6mischen G\u00f6ttern noch Achtung gegen\u00fcber der r\u00f6mischen Tradition (= Leitkultur, <em>der Verf.<\/em>) hatten. Im f\u00fcnften Jahrhundert war es dann soweit: Das r\u00f6mische Reich wurde von den Goten erobert und zerbrach. Der Oxford-Historiker Peter Heather erkl\u00e4rte den Untergang des r\u00f6mischen Imperiums mit der Weigerung Roms, einer gro\u00dfen Zahl von Fl\u00fcchtlingen Einhalt zu gebieten, was einem v\u00f6lligen Bruch herk\u00f6mmlicher r\u00f6mischer Politik gleichkam. Zun\u00e4chst betrachtete Kaiser Valens diese entwurzelte Flut von \u201eMenschen als Bereicherung, was christlicher Ethik entsprach. Zwei Jahre sp\u00e4ter ging das \u201eR\u00f6mische Reich\u201c in der Schlacht von Adiranopel unter. So wie damals die Totenglocken f\u00fcr Rom, so l\u00e4uten sie heute f\u00fcr das (christliche) Abendland. Das mag in manchen Ohren zu dramatisch klingen, aber es ist schlicht eine Tatsache, dass die vielen Millionen Zuwanderer aus fremden Kulturen schon heute das Gesicht Deutschlands bzw. Europas ver\u00e4ndert haben. Gegen den Willen der \u00fcbergro\u00dfen Mehrheit des deutschen Volkes und der V\u00f6lker Europas erf\u00e4hrt das christliche Abendland einen radikalen, von gewaltt\u00e4tigen Prozessen begleiteten Wandel, an dessen Ende ein &#8211; gewollter, geplanter? &#8211; multikultureller Vielv\u00f6lkerstaat stehen wird. Sind wir unfreiwillige Zeugen einer gro\u00dfen Trag\u00f6die der Menschheitsgeschichte? Tragen wir gar selbst daf\u00fcr die Verantwortung, weil wir auch \u201eMitt\u00e4ter\u201c sind? Diese Frage ist, wie ich meine, ohne Abstriche mit einem klaren \u201eJa\u201c zu beantworten. Historiker, von Oswald Spengler, Toynbee bis zu Gibbon und Durand, haben die Symptome sterbender Zivilisationen pr\u00e4zise geschildert: Tod des Glaubens, Entartung der Moral, Verachtung f\u00fcr die alten Werte und Traditionen, Zusammenbruch der Kultur, L\u00e4hmung des Willens. Die \u201epolitische Klasse\u201c fordert unverdrossen, den Schrumpfungsprozess des deutschen Volkes durch vermehrte Zuwanderung auszugleichen. Das geschieht mit der &#8211; trotz tats\u00e4chlich vorhandenen ca. 6 -7 Mio. Arbeitslosen-Behauptung, offene Arbeitspl\u00e4tze besetzen zu m\u00fcssen und damit u. a. sp\u00e4tere Renten zu sichern. Dies ist ein allzu durchsichtiges Ablenkungsman\u00f6ver, hinter dem sich alle Parteien des Bundestages verstecken, um von einem eklatanten Versagen in der Familien- und Bildungspolitik abzulenken.<\/p>\n<p>Wie dramatisch die Lage inzwischen geworden ist, l\u00e4sst sich an einigen Zitaten ablesen:<\/p>\n<p>Unsere M\u00f6glichkeiten, Ausl\u00e4nder aufzunehmen, sind ersch\u00f6pft. \u00dcbersteigt der Ausl\u00e4nderanteil die 10-Prozent-Marke, dann wird jedes Volk rebellisch.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Heinz K\u00fchn (SPD) am 15.1.1981<\/em><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Aus Deutschland ein Einwanderungsland zu machen, ist absurd.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Helmut Schmidt (SPD) am 12.9.1992<\/em><\/p>\n<p><em>Der Staatsrechtler, Professor Isensee<\/em>: Das Zustandekommen des neuen Staatsb\u00fcrgerschaftsrechtes wirkt wie ein Staatsstreich durch das Parlament.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>\u201eDie Welt\u201c, 6.1.1998<\/em><\/p>\n<p>Die Zuwanderungsexplosion kam, als den Ausl\u00e4ndern mit Betreten des deutschen Bodens Anspruch auf deutsche Sozialhilfe oder vergleichbare Leistungen gew\u00e4hrt wurde, was es in dieser Form in keinem anderen Land der Erde gab und gibt&#8230;\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Peter Gauweiler (CSU) am 25.6.2000 in \u201eDie Welt\u201c<\/em><\/p>\n<p>Will Europa auf Dauer ein Zuwanderungskontinent bleiben, wird es Europa l\u00e4ngerfristig nicht mehr geben.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Die Welt\u201c, 24.8.1998<\/em><\/p>\n<p>Der fundamentale, weltenst\u00fcrzende Wandel spielt sich zwar vor aller Augen ab, vollzieht sich aber dennoch gleichsam hinter dem R\u00fccken der B\u00fcrger: Die Entstehung einer multiethnischen Gesellschaft und die allm\u00e4hliche Aufl\u00f6sung des Nationalstaates. W\u00e4hrend in den ehemaligen Kolonialstaaten die innerethnischen Konflikte aus dem Erbe der Vergangenheit resultieren, sind sie in Deutschland durch fahrl\u00e4ssige Realit\u00e4tsblindheit entstanden, die noch immer den Niedergang des Politischen markierte. Angesichts der historischen Herausforderungen, vor denen unser Land steht und des gleichzeitigen Niederganges des Politischen gewinnt Schillers Klage best\u00fcrzende Aktualit\u00e4t: \u201eEin gro\u00dfer Moment trifft auf ein schwaches Geschlecht\u201c.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <em>Peter Kunze, ehemaliger Redakteur der S\u00fcddeutschen Zeitung in Junge Freiheit vom 28.2.2008 \u2013 \u201eRegieren gegen die Realit\u00e4t\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Szenario eines untergehenden Volkes beschrieb in provokanter Form der \u201eSpiegel\u201c in seiner Titelgeschichte vom 4. Februar 2013. Vorne am Titel ein leerer und reparaturbed\u00fcrftiger Kinderwagen in den deutschen Farben. Im Inneren des Heftes verraten dann verschiedene Autoren, warum sich in der Bundesrepublik \u201edemografiepolitisch\u201c nichts bewegt: Der \u201eSpiegel\u201c teilt mit, dass <em>Angela<\/em> <em>Merkel<\/em> vor vier Jahren die Demografie-Politik &#8211; also die Tatsache, dass in Deutschland 60 Prozent weniger Kinder geboren werden, als zu unserer Bestandserhaltung notwendig w\u00e4ren &#8211; zur Kanzlersache und zur absoluten Geheimsache erkl\u00e4rt hat. Zur Erinnerung: Der autochthone Jugendanteil der ein- bis achtzehnj\u00e4hrigen hat vor 40 Jahren noch rund 22 Millionen betragen. Im Jahr 2000 lag diese Zahl bei nur noch rund 12 Millionen. Im Jahr 2011 hatten wir gerade noch eine autochthone Jugend von rund 9 Millionen. Tendenz fallend!<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><em>Renate Schmidt<\/em> (SPD) \u00e4u\u00dferte vor einigen Jahren auf die Frage, \u201eSterben die Deutschen aus?\u201c, wie folgt: \u201eDiese Frage stelle ich mir an allerletzter Stelle, weil dieses mir verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wurscht ist.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Und die Psychoanalytikerin <em>Margarete Mitscherlich<\/em> im deutschen Fernsehen auf die gleiche Frage: \u201eDass die Deutschen aussterben, kann man eigentlich nicht bedauern.\u201c<a href=\"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Deutsche-Kinder.png\" rel=\"attachment wp-att-356\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-356 alignright\" src=\"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Deutsche-Kinder-300x234.png\" alt=\"Deutsche Kinder\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Deutsche-Kinder-300x234.png 300w, http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Deutsche-Kinder-768x598.png 768w, http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/Deutsche-Kinder-1024x798.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eEs geht nicht um Recht und Unrecht in der Einwanderungspolitik, uns geht es zuerst um die Zur\u00fcckdr\u00e4ngung des deutschen Bev\u00f6lkerungsanteiles in diesem Land.\u201c \u2013 <em>Joschka Fischer<\/em>, B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen<\/p>\n<p>\u201eIhr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es f\u00fcr Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realit\u00e4t. Ihr werdet es nicht verhindern k\u00f6nnen, dass bald ein t\u00fcrkischst\u00e4mmiger Richter \u00fcber Euch das Urteil f\u00e4llt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheit heilt, ein Tamile im Parlament mit verabschiedet &#8230; Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun \u2013 f\u00fcr Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozess lediglich Zaung\u00e4ste, l\u00e4stige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West ver\u00e4ndern. <em>M. Walid Nahschbandi,<\/em> Deutscher afghanischer Herkunft und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Fernsehproduktionsfirma AVE.<\/p>\n<p>Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach gro\u00dfartig. <em>J\u00fcrgen Trittin<\/em>, Die Gr\u00fcnen<\/p>\n<p>Was also l\u00e4sst sich \u00fcber eine herrschende politische Klasse sagen, die den schleichenden Tod des eigenen Volkes zumindest billigend in Kauf nimmt, oder gar als Meilenstein des moralischen Fortschrittes feiert? Nun w\u00e4re das deutsche Volk der deutsche Staat kein Einzelfall in der vieltausendj\u00e4hrigen Geschichte der Menschheit &#8211; man frage Altertumsforscher, Geologen, Arch\u00e4ologen, Ethnologen&#8230; Reiche kommen und gehen, die Ursachen f\u00fcr den Zerfall und den Untergang sind immer die gleichen. Wenn sich kein Widerstand mehr regt, dann sollten wir uns nicht t\u00e4uschen: Nicht erst das j\u00fcngste Gericht, sondern bereits die nachfolgenden Generationen werden ein hartes Urteil \u00fcber unser (politisches) Versagen f\u00e4llen.<\/p>\n<p>Quo vadis, deutsches Volk? Quo vadis, Deutschland?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Verhaltensweisen:<\/u><\/p>\n<p>Bei Naturv\u00f6lkern gilt folgendes:<\/p>\n<p>Kommen drei Fremde in das Dorf, werden sie freudig begr\u00fc\u00dft, es wird ein Schwein geschlachtet und gefeiert.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kommen zehn Fremde ins Dorf, heben die Dorf\u00e4ltesten die Augenbauen.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kommen zwanzig Fremde, greifen die Dorfbewohner zu den Waffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die demografische Entwicklung \u2013 oder das langsame Sterben eines gro\u00dfen Volkes\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (von Alfred Zips) Deutschland, das deutsche Volk liegt im Sterben. Sie glauben an eine \u00fcbertriebene Dramaturgie, Faust\u00b4scher Dimension? Historiografische Erinnerungspflege an l\u00e4ngst untergegangener Reiche? Nichts von dem ist richtig. 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