{"id":306,"date":"2014-08-25T19:22:11","date_gmt":"2014-08-25T17:22:11","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=306"},"modified":"2022-02-02T19:57:07","modified_gmt":"2022-02-02T18:57:07","slug":"eu-eu-und-wahlrecht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=306","title":{"rendered":"EU, EU und Wahlrecht"},"content":{"rendered":"<p><strong>EU und Demokratie (1):<\/strong> \u00a0\u00a0Wahlrecht \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 LR<\/p>\n<p>Nach der Wahl zum Europaparlament am 25.05.2014 machte <em>Zeit<\/em>-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo kund, er habe bei der Wahl zwei Stimmen abgegeben, da er die italienische und die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft besitze.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nach etwas Aufregung h\u00f6rt man dazu fast nichts mehr. Immerhin soll es laut FOCUS-Magazin Nr. 30 (21.07.14) beim Bundestag 48 Einspr\u00fcche wegen mehrfacher Stimmabgabe gegeben haben. Der Bundeswahlleiter wies darauf hin, da\u00df Deutschland nicht wisse, ob ein Wahlberechtigter auch in einem anderen EU-Land w\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Was unternimmt die EU und was der Bundestag?<\/p>\n<p><strong>EU und Demokratie (2):<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 LR<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative \u201eEiner von uns\u201c<\/p>\n<p>Vor der Verabschiedung des Vertrags von Lissabon wiesen Kritiker darauf hin, da\u00df die im Vertrag sog. Europ\u00e4ische B\u00fcrgerinitiative (EBI) mit etlichen H\u00fcrden (die mindestens eine Million Unterschriften m\u00fc\u00dften aus einem Viertel der EU-Mitgliedsstaaten kommen und zwar pro EU-Mitgliedsstaat jeweils 750 mal der Anzahl der Europaparlamentsmitglieder dieses Staates) ausgestattet sei und verpflichte die Europ\u00e4ische Kommission nur dazu, sich mit dem Thema der B\u00fcrgerinitiative zu befassen.<\/p>\n<p>Leider haben sich diese Auffassungen best\u00e4tigt. Die EBI \u201eEiner von uns\u201c (<a href=\"http:\/\/www.oneofus.eu%20bzw.%20www.1-von-uns.de\/\"><u>www.oneofus.eu bzw. www.1-von-uns.de\/<\/u><\/a>) sammelte 1.897.588 Unterschriften, um die EU dazu zu bringen, sich in Sachen Lebensrecht an EU-Recht zu halten (u.a. \u201edie Finanzierung s\u00e4mtli\u00adcher Aktivit\u00e4ten zu beenden, welche zur T\u00f6tung menschlicher Embryonen f\u00fchren. Dies betrifft verschiedene Politikbereiche der EU, darunter Forschung, Entwicklungspolitik und das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen.\u201c)<\/p>\n<p>Drei Tage nach der Wahl zum Europa-Parlament am 25.05.14 wies die EU-Kommission die Petition \u201eEiner von uns\u201c zur\u00fcck. In einer Mitteilung von 22 Seiten hie\u00df es, sie habe den Antrag sorgf\u00e4ltig gepr\u00fcft, alle EU-Ausgaben m\u00fc\u00dften sowieso mit den EU-Vertr\u00e4gen und der EU-Charta der Grundrechte in Einklang stehen; es bestehe kein Handlungsbedarf.<\/p>\n<p>Zum Fortgang schreibt Giuseppe Nardi auf www.katholisches.info\/2014\/07\/29\/: \u201eAm 25. Juli legte das europ\u00e4ische Promotorenkomitee von <em>One of Us \u2013 Einer von uns<\/em> Einspruch beim Europ\u00e4ischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition durch die EU-Kommission ein. Die Kommission lehnte die Petition ab, ohne auf die darin aufgeworfenen Fragen einzugehen. Das aber widerspreche dem Abkommen von Lissabon. \u2026 Neben dem formalen Aspekt geht es \u2026 auch um eine grunds\u00e4tzliche Frage.<\/p>\n<p><strong>Die EU k\u00f6nne nicht st\u00e4ndig von der Notwendigkeit einer st\u00e4rkeren B\u00fcrgerbeteiligung sprechen und die B\u00fcrger sogar des Desinteresses an den europ\u00e4ischen Institutionen zeihen, aber gleichzeitig die gr\u00f6\u00dfte je in Europa vorgebrachte Volksinitiative einfach abschmettern.<\/strong><\/p>\n<p>Im Einspruch geht das Promotorenkomitee sogar weiter als in der Petition selbst und beruft sich auf das Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs vom 18. Oktober 2011, in dem es hei\u00dft, da\u00df \u201eab der Phase seiner Befruchtung jedes mensch\u00adliche Ei als \u201amenschlicher Embryo\u2018 zu betrachten ist. &#8230; Mit dem Einspruch geht es nun aber um eine weit grunds\u00e4tzlichere Frage. Jene Frage, die die Abtreibungslobby f\u00fcrchtet, weil sie und alle Abtreibungsbef\u00fcrworter Angst haben, da\u00df damit die Abtreibungsgesetzgebung ins Wanken gebracht werden und die weitgehend ungehemmte T\u00f6tung ungeborener Kinder fallen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EU und Demokratie (1): \u00a0\u00a0Wahlrecht \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 LR Nach der Wahl zum Europaparlament am 25.05.2014 machte Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo kund, er habe bei der Wahl zwei Stimmen abgegeben, da er die italienische und die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft besitze.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Nach etwas Aufregung h\u00f6rt man dazu fast nichts mehr. 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