{"id":208,"date":"2015-09-11T17:10:22","date_gmt":"2015-09-11T15:10:22","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=208"},"modified":"2022-01-20T16:22:38","modified_gmt":"2022-01-20T15:22:38","slug":"meinung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=208","title":{"rendered":"Meinung"},"content":{"rendered":"<p><strong><u>Meinung:<\/u><\/strong><\/p>\n<p>Vom Ungeist der Zeit und dessen unbegrenzten Unzumutbarkeiten in den heutigen sich anma\u00dfend nennenden \u201eDemokratischen Parteien\u201c:<\/p>\n<p>\u201eWas ihr den Geist der Zeiten hei\u00dft,<\/p>\n<p>das ist im Grund der Herren eigner Geist.\u201c,<\/p>\n<p>l\u00e4\u00dft Goethe den Faust zu seinem Sch\u00fcler sagen.<\/p>\n<p>Aber heute gilt noch mehr, was Goethe \u00fcber Geistesepochen schrieb:<\/p>\n<p>In der letzten prosaischen Epoche gibt es keinen Mittelpunkt, auf den man hinschaut, jeder einzelne tritt als Lehrer und F\u00fchrer hervor und gibt seine \u201evollkommene Torheit f\u00fcr ein vollendetes Ganzes\u201c. Der Wert eines jeden Geheimnisses wird zerst\u00f6rt, der Volksglaube entweiht und der Streit gegeneinander f\u00fchrt zu Tohu wa Bohu, \u201eaus dem der Geist Gottes kaum eine ihm w\u00fcrdige Welt erschaffen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>Schiller bezeichnet in der \u00c4sthetischen Erziehung des Menschen die Zeit nach dem Kulturverfall schlimmer als die alte Barbarei vor der Kulturepoche, weil die moderne Umwertung zum Werteverfall f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Es gen\u00fcgt daher nicht den Untergang des Abendlandes zu beklagen, weil hinter den vordergr\u00fcndigen Vorgaben von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaat und Fortschritt erstens laut Frankfurter Schule die angeblichen \u201eautorit\u00e4ren Pers\u00f6nlichkeits\u00adstrukturen der Deutschen\u201c \u00fcberwunden werden sollen und zweitens die Menschheit zu politischer Korrektheit erzogen werden soll. Dies widerspricht nicht nur der Vielfalt von Kulturen und V\u00f6lkern, sondern veranla\u00dfte den Philosophen Sloterdijk zu einer Kritik der zynischen Vernunft, des politischen Ikarismus der schrecklichen Kinder der Neuzeit und einer \u201epsychischen\u201c Politik, die Argumente aus der Psychologie zur Bevormundung der B\u00fcrger benutzt.<\/p>\n<p>Da die Wahrheit immer das Ganze aller Welten und Erscheinungen ist, kann niemals eine Sicht der Dinge allein \u201cdiktatorisch\u201c herrschen. Man wird auch \u201eguten\u201c Geist einer Zeit finden k\u00f6nnen, man sollte aber um so mehr danach sehen, welcher Ungeist sich anma\u00dft, das Sagen in der Zeit zu haben. In seinem ber\u00fchmten Gedicht \u201eDie Worte des Wahns\u201c warnt Schiller die Guten und Besten vor dem Glauben an die goldene Zeit, das buhlende Gl\u00fcck und den ird\u00b4schen Verstand; nur im Inneren himmlischen Glauben bewahre man das Sch\u00f6ne und Wahre.<\/p>\n<p>Goethe nannte \u201epolitisch Lied garstig Lied\u201c, weil Freund- und Feindschaften in der Realit\u00e4t daran sich bew\u00e4hren, aber auch scheitern k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Beispiele hierf\u00fcr gibt es auch von ehemaligen Bef\u00fcrwortern der sich zu Unrecht r\u00fchmenden westlichen \u201eWertegemeinschaft\u201c wie Dr. Gertrud H\u00f6hler:<\/p>\n<p>Demokratie (Volksherrschaft) geht nach der Pr\u00e4ambel und Art. 20 GG vom Deutschen Volk aus und soll durch Wahlen und Abstimmungen ausge\u00fcbt werden; die Parteien und alle Volksvertreter haben bis heute ein Wahlgesetz ohne das Abstimmungsgesetz (zur Volksabstimmung) erlassen, versto\u00dfen also gegen Art. 20 GG.<\/p>\n<p>Die Rechtsprechung der obersten deutschen Gerichte ist nicht so unabh\u00e4ngig wie die Gewaltenteilung es verlangt, weil diese vom Richterwahlausschu\u00df vom Bundestag und -rat gew\u00e4hlt werden, wodurch indirekt ein eigentlich unzul\u00e4ssiger Einflu\u00df der Parteien besteht.<\/p>\n<p>Die gegenw\u00e4rtig herrschenden Parteien des Bundes\u00adtages bestimmen durch Gesetze \u00fcber die Volks\u00adsouver\u00e4nit\u00e4t, indem sie die politischen Rechte (z.B. durch Straf-, Parteien-, Ausl\u00e4ndergesetze) einschr\u00e4nken und diese sogar unter Strafe stellen, wie dies zur Meinungsfreiheit durch \u00a7 130 StGB Volksverhetzung (das Volkslied und Schiller hatte schon immer Ge\u00addankenfreiheit gefordert), Parteienverbotverfahren und Mi\u00dfachtung der Identit\u00e4t des Volkes in grundrechts-, europarechts- und v\u00f6lkerrechtswidriger Weise gesche\u00adhen ist. Hier ist zu r\u00fcgen, da\u00df nicht nur einige Abgeordnete, sondern die L\u00e4nder und Kommunen keine Klagen beim Verfassungsgericht zur Wahrung der vorgenannten B\u00fcrgerrechte und des Volks\u00adabstimmungsgesetzes erhoben haben.<\/p>\n<p>Auch der Mehrheit der Deutschen ist vorzuhalten, da\u00df sie ihre volle Souver\u00e4nit\u00e4t und Rechte nicht in Wahlen und Aktionen durchsetzen und sich gegen ihre Bevormundung und Globalisierung wehren, obwohl sie nach Art. 20 IV GG ein Widerstandsrecht auch zur Wahrung ihrer Identit\u00e4t und Wiederherstellung nach der Pr\u00e4ambel des GG haben.<\/p>\n<p>FM<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die unter <strong><strong>Meinungen<\/strong><\/strong> vertretenen Artikel sind von deren Autoren in Eigenverantwortung geschrieben und spiegeln nicht in allen Punkten die Meinung der Redaktion wieder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meinung: Vom Ungeist der Zeit und dessen unbegrenzten Unzumutbarkeiten in den heutigen sich anma\u00dfend nennenden \u201eDemokratischen Parteien\u201c: \u201eWas ihr den Geist der Zeiten hei\u00dft, das ist im Grund der Herren eigner Geist.\u201c, l\u00e4\u00dft Goethe den Faust zu seinem Sch\u00fcler sagen. Aber heute gilt noch mehr, was Goethe \u00fcber Geistesepochen schrieb: In der letzten prosaischen Epoche &hellip; <a href=\"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=208\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eMeinung\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_editorskit_title_hidden":false,"_editorskit_reading_time":0,"_editorskit_is_block_options_detached":false,"_editorskit_block_options_position":"{}"},"categories":[301,805],"tags":[10,11],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/208"}],"collection":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=208"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/208\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":300,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/208\/revisions\/300"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}