{"id":1341,"date":"2024-09-13T21:41:05","date_gmt":"2024-09-13T19:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=1341"},"modified":"2024-09-15T10:45:06","modified_gmt":"2024-09-15T08:45:06","slug":"buendnis-sahra-wagenknecht-bsw","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=1341","title":{"rendered":"B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht &#8211; BSW"},"content":{"rendered":"\n<p>Alter Wein in neuen Schl\u00e4uchen? Die Ideologie ist alt, die Verpackung neu.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie, eine Stalin-Bewunderin und ehemaliges Mitglied der FDJ, sp\u00e4ter Funktion\u00e4rin der SED und nach der Wende Mitglied des Parteivorstandes der PDS, gleichzeitig Sprecherin der kommunistischen Plattform (KPF), landete schlie\u00dflich in dem Zusammenschlu\u00df aus PDS und WASG &#8211; der LINKEN.<\/p>\n\n\n\n<p>S.W. bedauerte den Zusammenbruch der DDR, die doch ihre Heimat war, und bezeichnete den Zusammenbruch der DDR als Konterrevolution.<\/p>\n\n\n\n<p>Zitate nach dem Zusammenbruch der DDR:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; \u201eDie DDR war das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen insgesamt in ihrer bisherigen Geschichte geschaffen haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Im Vergleich zur BRD war die DDR, was immer man im Einzelnen an ihr auszusetzen mag, in jeder Phase ihrer Entwicklung das friedlichere, sozialere, menschlichere Deutschland.\u201c (Aha, Selbstschu\u00dfanlagen an der Friedensgrenze (Todesgrenze), aber die l\u00e4stigen Rentner durften in die BRD \u00fcbersiedeln.)<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; F\u00fcr mich ist Sozialismus Voraussetzung f\u00fcr Demokratie. Und deshalb sollen insbesondere die Wohlhabenden f\u00fcr die Krise aufkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Soziale Gerechtigkeit, Umverteilung und Frieden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sahra Wagenknecht erkannte zum einen fr\u00fch, da\u00df die orthodoxen linken Bewegungen in Westdeutschland keinen Fu\u00df fassen k\u00f6nnen und die sog. neue LINKE, auch im Osten, st\u00e4ndig an Boden verliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Was st\u00f6rte S.W. also an der \u201eneuen\u201c LINKEN? Zun\u00e4chst ihre Erfolglosigkeit. S.W. erkannte zum anderen auch, da\u00df die neue LINKE die Arbeiter und die einfachen Leute verlor, weil sie sich dem Mainstream zu sehr angepa\u00dft hatte. Der Mainstream ist aber bereits von den anderen woken Parteien (vornehmlich DIE GR\u00dcNEN) hinl\u00e4nglich besetzt. Die LINKE versuchte den linksgr\u00fcnen woken Firlefanz mit zu machen, kann es aber nicht so gut, wie z.B. DIE GR\u00dcNEN, denn die sind mit ihren wirren Hippy-Ideen direkt im woken Sumpf aufgewachsen, w\u00e4hrend die LINKEN geistig noch in SED- Dogmen verharren.<\/p>\n\n\n\n<p>Was kann gemacht werden, um die linke Politik wieder salonf\u00e4hig zu machen, ohne da\u00df der einf\u00e4ltige Bundesb\u00fcrger das merkt?<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Wahl 2021 bekam die LINKE 4,9 %. Die LINKE hat eben keine charismatischen Gesichter mehr an vorderster Front, wie z.B. Gregor Gysi, der noch von 2005 bis 2015 Fraktionsvorsitzender war.<\/p>\n\n\n\n<p>Sahra Wagenknecht hat nun eine auf ihre eigene Person bezogene Partei das B\u00fcndnis Sahra Wagenknecht (BSW) gegr\u00fcndet. S.W. ist attraktiv und kann \u00fcberzeugend reden. Sie stellt sich mittelstandsfreundlich und sozial dar. Ihre Partei bietet sich als Koalitionspartner der SPD und den GR\u00dcNEN an, sogar die CDU spielt mit dem Gedanken, einer Koalition mit dem BSW.<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df SPD und GR\u00dcNE keine Hemmungen haben, mit den SED-Nachfolgern zu koalieren, haben sie bereits in den neuen Bundesl\u00e4ndern bewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Gedenken an die Folterkammern der DDR und den Todesstreifen an der Grenze zur BRD ist verbla\u00dft, aber 8.000 ehemalige Mitglieder der SED sitzen immer noch in den Reihen der LINKEN, wie auch in den \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten (z.B. Maybrit Illner).<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mainstream unterst\u00fctzt bevorzugt die GR\u00dcNEN und jetzt auch die Salonkommunistin S.W.<\/p>\n\n\n\n<p>Setzt S.W. nun das, was A. Merkel schon vor ihr vorangetrieben hat, nur unter einer anderen Flagge fort? N\u00e4mlich auf getarnte Weise den als demokratischen Sozialismus verkleideten Kommunismus wieder zu etablieren?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIn Deutschland wird seit Jahren an den Bed\u00fcrfnissen der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung vorbei regiert\u201c, sagte Wagenknecht bei der Vorstellung ihres Projekts in Berlin und viele Menschen h\u00e4tten das Vertrauen in den Staat verloren. Deshalb habe man sich entschlossen, eine neue Partei ins Leben zu rufen.<\/p>\n\n\n\n<p>S.W. grenzt sich von den kultischen und selbstgerechten \u201eLifestyle-Linken\u201c ab, die sie auf kosmopolitische Themen verengt sieht. S.W. will die \u00f6konomische LINKE, die sich f\u00fcr Gerechtigkeit und Umverteilung einsetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das klingt ganz gut, aber es wird bei Zwang und Planwirtschaft bleiben, aus der sich bestenfalls eine mildere Diktatur entwickeln kann. Wenn schon die CDU\/CSU, SPD und GR\u00dcNE Bevormundung und Planwirtschaft betreiben, wird das BSW wohl kaum als Leuchtfeuer der freien Marktwirtschaft auftreten. Es wird, ganz gleich in welcher Konfiguration, immer ein SED-\u00e4hnliches B\u00fcndnis an der Regierung sein, das auch mit S.W. gegen die AfD gerichtet sein wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor den Wahlen in Th\u00fcringen und Sachsen hat S.W. geschickt taktiert. Sie deutete \u00dcbereinstimmungen mit der CDU an, der Mainstream jubelte begeistert und sie bemerkte auch Schnittmengen zur AfD und war f\u00fcr einen offenen Umgang mit der AfD. Einige CDU-ler waren entz\u00fcckt, als S.W. ihnen ihr Strumpfband gezeigt hatte, aber es gab auch viele in der CDU, die ihr nicht trauten und meinten, da\u00df dieses Paar nicht zusammengeh\u00f6ren kann. Nach den Wahlen zeigte S.W. ihr wahres Gesicht, denn jetzt forderte sie pl\u00f6tzlich ein Verbot der AfD. In der Wirtschaft pl\u00e4diert S.W. f\u00fcr mehr staatliche Lenkung, Kriegs- und Klimafl\u00fcchtlingen (?!) soll geholfen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrer Haltung verfolgt S.W. eine linksautorit\u00e4re Politik:<\/p>\n\n\n\n<p>Das BSW, mit S.W. an der Spitze, ist letztlich der Wolf, der Kreide gefressen hat; die Stimme klingt nun hell, aber heiser.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerd-Uwe Dahlmann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alter Wein in neuen Schl\u00e4uchen? Die Ideologie ist alt, die Verpackung neu. Sie, eine Stalin-Bewunderin und ehemaliges Mitglied der FDJ, sp\u00e4ter Funktion\u00e4rin der SED und nach der Wende Mitglied des Parteivorstandes der PDS, gleichzeitig Sprecherin der kommunistischen Plattform (KPF), landete schlie\u00dflich in dem Zusammenschlu\u00df aus PDS und WASG &#8211; der LINKEN. 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