{"id":1087,"date":"2022-11-07T11:16:57","date_gmt":"2022-11-07T10:16:57","guid":{"rendered":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=1087"},"modified":"2022-11-15T11:14:32","modified_gmt":"2022-11-15T10:14:32","slug":"die-neue-seidenstrasse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/deutsche-partei-dp.de\/?p=1087","title":{"rendered":"Die neue Seidenstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p class=\"Normal\"><span class=\"tm5\">Die neue Seidenstra\u00dfe &#8211; Chinas Griff nach dem Eurasischen &#8211; Kontinent<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">In seiner zweitausend j\u00e4hrigen Geschichte baute das chinesische Reich Handelsbeziehungen auf, die weit \u00fcber seine Grenzen reichten. Diese Handelsbeziehungen nannte man <\/span><em><span class=\"tm6\">Die Seidenstra\u00dfe<\/span><\/em><span class=\"tm5\">, was auf das Monopol der Chinesen f\u00fcr die Erzeugung von Seide hinwies.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Durch den Zusammenbruch des Chinesischen Reiches, seitens der Eroberungen der Europ\u00e4er von der Seeseite, der Russen vom Norden und der Japaner vom Osten, sowie der Kolonisierung Indiens und anderer Ostasiatischer Gebiete, verlor die Seidenstra\u00dfe ihre Funktion und geriet in Vergessenheit.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Seit dem fulminanten Wiederaufstieg Chinas in den 1990.ger Jahren, erinnerte man sich dort aber wieder an seine vergangenen Ambitionen. <\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Da die Chinesen schon immer weit vorausschauende Politik mit gro\u00dfer Geduld verfolgten, verwundert es nicht, da\u00df sie auch heute wieder weit vorausschauende Politik betreiben. Ihnen gelang es durch geschmeidiges Verhandeln mit westlichen Politikern, westliche Firmen in ihr Land zu locken und durch Vertr\u00e4ge Beteiligungen zu erlangen. Dadurch flo\u00df ihnen ein know how Transfer vom Westen direkt in die H\u00e4nde. <\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Die US &#8211; Gro\u00dffinanz ging den Chinesen auf den Leim, indem sie glaubte, ihre Beteiligungen nach und nach erweitern zu k\u00f6nnen und sich dadurch die chinesische Wirtschaft unter den Nagel rei\u00dfen zu k\u00f6nnen, um China in eine Demokratie nach westlichen \u201eWerten\u201c um zu gestalten und es letztlich in ein Wirtschaftsprotektorat zu verwandeln. Das aber ging schief! Die Chinesen drehten den Spie\u00df um. China konnte auf ein riesiges Arbeiterpotential zur\u00fcck greifen und erwuchs, durch sehr niedrige Produktionskosten, zur wirtschaftlichen Weltmacht. China legte \u00fcber eine Billion US Dollar in US Staatsanleihen an, was zum Einen als politisches Drohmittel dient und zum Anderen den Chinesen\u00a0 Milliarden Dollar p.a. an Zinsen\u00a0 einbringt. Kein Wunder, da\u00df die US &#8211; Gro\u00dffinanz laut lamentierte, da\u00df sich die Chinesen gegen die freien M\u00e4rkten abschotten w\u00fcrden. Die Chinesen reagierten darauf sarkastisch: Ihre Fenster w\u00e4ren weit ge\u00f6ffnet gegen\u00fcber den M\u00e4rkten, nur lie\u00dfe sie die Fliegen nicht herein.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Obwohl nun China, von seinen \u00fcppigen Zinsertr\u00e4gen, in aller Welt Erzminen, Firmenbeteiligungen, Landwirtschaften, H\u00e4fen und Flugh\u00e4fen kauft und obwohl China eine gewaltige milit\u00e4rische Aufr\u00fcstung betreibt, meint man bis vor kurzem noch in Deutschland, da\u00df man f\u00fcr dieses Land immer noch weiter Entwicklungshilfe zahlen m\u00fc\u00dfte. Nun ja, Vertrag ist Vertrag. Da f\u00e4llt einem nur wieder ein, was vorausschauen Politik bedeutet.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Nun m\u00f6chten sich die Chinesen an einem Containerterminal in Hamburg beteiligen. Ein Aufschrei ging durchs Land und die Politik verwies stolz darauf, da\u00df man die chinesischen W\u00fcnsche auf eine Beteiligung knapp unter 25% gedr\u00fcckt h\u00e4tte. Auch bei der high tech Firma Kuka stieg man zun\u00e4chst nur mit einer geringen Beteiligung ein und Frau Merkel fand das ganz okay, da\u00df man zusammen arbeiten w\u00fcrde. Heute geh\u00f6rt Kuka zu 100 % den Chinesen. Geduld ist in China nun einmal eine Tugend. Der Kommentar der deutschen Politk zu der Beteiligung in Hamburg war dann auch, da\u00df man nicht glaube, da\u00df hinter dieser Beteiligung strategische Absichten st\u00fcnden.<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\" style=\"text-align: justify;\"><span class=\"tm5\">Unser durch Reeducation jahrzehntelang konditioniertes Politpersonal ist nat\u00fcrlich nicht im Stande, da\u00df strategische Spiel der Chinesen zu durchschauen, was ja auch beabsichtigt war. <\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\"><span class=\"tm5\">Gerd-Uwe Dahlmann<\/span><\/p>\n<p class=\"Normal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Seidenstra\u00dfe &#8211; Chinas Griff nach dem Eurasischen &#8211; Kontinent In seiner zweitausend j\u00e4hrigen Geschichte baute das chinesische Reich Handelsbeziehungen auf, die weit \u00fcber seine Grenzen reichten. Diese Handelsbeziehungen nannte man Die Seidenstra\u00dfe, was auf das Monopol der Chinesen f\u00fcr die Erzeugung von Seide hinwies. 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