Europa (1), Wer ist Europäer? Was ist Europa? Wofür steht es?

 Europa (1):                                                                                                                  FM

Wer ist Europäer, Was ist Europa und Wofür steht es?

I.

Der Name Europa besteht aus der griechischen Vorsilbe eu = gut, glücklich, schön, wohlklingend, wie dies in zahlreichen Verbindungen zum Ausdruck kommt (Eubiotik, Eudämonie, Eugenik, Euphonie, Eurhythmie u.a.). Nach Homer ist die Königstochter Europa aufgrund ihrer Entführung durch den Göttervater Zeus zum Namensgeber des mit rund 10 Mill. qkm kleinsten der damals bekannten drei Kontinente (Asien 43 Mill. qkm, Afrika 30 Mill. qkm) geworden. Wie bei dem bedeutenden antiken griechischen Historiker Herodot (484-425 v. Chr.) nachzulesen war diese Namens­gebung zugleich identitätsstiftend für den Kampf des griechischen Staatenbundes gegen die westasiatischen Mächte, Persien, Zweistromland u.a., der die Freiheit Europas gegen das absolutistische Asien verteidigte und damit auch Europa als Anhängsel eines eurasischen Doppelkontinents verhinderte.

Umgekehrt scheiterte der Versuch des späten hellenistischen Griechenlands durch Alexander in Westasien und Ägypten Großmacht zu spielen. Der gleiche Versuch der Römer mißlang in Nordafrika und sie gingen nach der Völkerwanderung um 500 unter. In Osteuropa unterlag später das christliche Römische Reich in Konstantinopel 1453.

Die islamischen Araber und Türken versuchten im Gegenzug seit dem 7. Jh. zuerst in Spanien und seit dem 15. Jh. im Balkan Europa zu erobern und scheiterten am Ende im 19. Jh..

Abenteurer und Entdecker aus Europa versuchten seit 1492 die sog. „Neue Welt“, Amerika (42 Mill. qkm) und Ozeanien (8 Mill. qkm) zu besiedeln, zu missionieren und zu erobern, obwohl diese Kontinente ebenso alt sind wie die drei „alten“.

Die dort lebenden Ureinwohner und Länder wurden zu Kolonien (auswärtiger Besitz) einiger europäischer Staaten, die kulturell und zivilisatorisch miteinander unvereinbar waren. Die Eroberer verletzten das Völkerrecht, bis die Kolonien spätestens im 20. Jh. selbständig wurden. Deren Bewohner drohen nun im Gegenzug Revanche durch Einwanderung in das vermeintlich reiche Europa (to take their shares, erklärte ein Afrikaner im Hydepark).

 

II.

Ein Blick auf die Weltkarte zeigt die Größenverhält­nisse der fünf Kontinente, die vier Klimazonen je 22,5° mit jeweils drei Stunden Tageszeit­verminderung vom Äquator bis zum Nordpol von Juni bis Dezember jährlich von 12 auf 0 Stunden täglich und umgekehrt auf der Südhalbkugel und Bevölkerungsdichten von 0/qkm an den Polen bis über 400/qkm in den Tropen an, wobei in den letzten 2000 Jahren die Dichte von ca. 1/qkm auf über 50/qkm anstieg.

Der englische Sozialphilosoph Malthus (1766-1834) sieht darin den Hungertod der Welt voraus, wenn das Bevölkerungswachstum weiterhin höher ist als die landwirtschaftliche Produktionssteigerung.

Ohne die beiden arktischen Zonen haben die Kontinente ca.130 Mill. qkm. Davon Europa 1/13 = ca. 10 Mill. qkm. In Europa ist die Dichte ca. 73/qkm (im Süden und Westen 100-250/qkm), in Amerika ca. 20/qkm, Afrika 26/qkm, Ozeanien 4/qkm, Asien 126/qkm (ohne Indien und China ca. 20/qkm). Unter Berücksichtigung des Polarkreises ab 67° reicht der kühle Norden bis 45° (Alpen); nur Südeuropa liegt gemäßigt von 45-36°, erst ab Nordafrika ist winterfrei. Entsprechend den Klimazonen ist der Energiebedarf in Europa das x-fache höher als in den Tropenzonen. Folglich wären dort höhere Bevölkerungsdichten möglich, weil die Energiekosten für Heizung, Bauten usw. gering sind.

III.

Die enorme Evolution Europas seit der Antike über das Mittelalter bis zu den klassischen Epochen des vorletzten Jahrhunderts haben in allen Bereichen, der Religion, Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Musik, aber auch in der praktischen Umsetzung durch Erfindungen, Wirtschaftsentwicklung, Rechts­verbesserungen und soziale Einrichtungen einen Stand erreicht, bei dem der Eindruck entsteht, es könne unendlich so weitergehen.

Doch Überproduktion, Illusionen und Ideologien gaukeln eine Wunderwelt (Eldorado) vor, die gefährlich ist, weil sie Natur und Kultur nicht bewahrt, sondern die Lebensgrundlagen zerstört.

Es sind nicht nur schwerwiegende Auswirkungen physikalischer, chemischer und biologischer Art in die Natur und gesunde Lebensverhältnisse, sondern auch seelische Verwahrlosung und ein geistiger Verfall von Tradition, Recht und Kultur wie die Betrachtung des in Europa entwickelten klassischen Natur- und Völkerrechts deutlich macht.

Schon Goethe schrieb in seinem zwei Seiten langen Essay über Geistesepochen, daß die letzte prosaische Epoche nicht lange dauern könne, da sie den Gehalt der früheren Epochen nicht etwa humanisieren möchte, sondern ein Tohu wa Bohu und Streit entsteht und jeder einzelne tritt als Lehrer hervor und gibt seine Torheit für ein vollendetes Ganzes, „aus dem der Geist Gottes kaum selbst eine ihm würdige Welt abermals erschaffen könnte.“

(Wird fortgesetzt)

EU, EU und Wahlrecht

EU und Demokratie (1):   Wahlrecht                                                                      LR

Nach der Wahl zum Europaparlament am 25.05.2014 machte Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo kund, er habe bei der Wahl zwei Stimmen abgegeben, da er die italienische und die deutsche Staatsbürgerschaft besitze.                                                                                       Nach etwas Aufregung hört man dazu fast nichts mehr. Immerhin soll es laut FOCUS-Magazin Nr. 30 (21.07.14) beim Bundestag 48 Einsprüche wegen mehrfacher Stimmabgabe gegeben haben. Der Bundeswahlleiter wies darauf hin, daß Deutschland nicht wisse, ob ein Wahlberechtigter auch in einem anderen EU-Land wählt.

Was unternimmt die EU und was der Bundestag?

EU und Demokratie (2):                                                                                             LR

Europäische Bürgerinitiative „Einer von uns“

Vor der Verabschiedung des Vertrags von Lissabon wiesen Kritiker darauf hin, daß die im Vertrag sog. Europäische Bürgerinitiative (EBI) mit etlichen Hürden (die mindestens eine Million Unterschriften müßten aus einem Viertel der EU-Mitgliedsstaaten kommen und zwar pro EU-Mitgliedsstaat jeweils 750 mal der Anzahl der Europaparlamentsmitglieder dieses Staates) ausgestattet sei und verpflichte die Europäische Kommission nur dazu, sich mit dem Thema der Bürgerinitiative zu befassen.

Leider haben sich diese Auffassungen bestätigt. Die EBI „Einer von uns“ (www.oneofus.eu bzw. www.1-von-uns.de/) sammelte 1.897.588 Unterschriften, um die EU dazu zu bringen, sich in Sachen Lebensrecht an EU-Recht zu halten (u.a. „die Finanzierung sämtli­cher Aktivitäten zu beenden, welche zur Tötung menschlicher Embryonen führen. Dies betrifft verschiedene Politikbereiche der EU, darunter Forschung, Entwicklungspolitik und das öffentliche Gesundheitswesen.“)

Drei Tage nach der Wahl zum Europa-Parlament am 25.05.14 wies die EU-Kommission die Petition „Einer von uns“ zurück. In einer Mitteilung von 22 Seiten hieß es, sie habe den Antrag sorgfältig geprüft, alle EU-Ausgaben müßten sowieso mit den EU-Verträgen und der EU-Charta der Grundrechte in Einklang stehen; es bestehe kein Handlungsbedarf.

Zum Fortgang schreibt Giuseppe Nardi auf www.katholisches.info/2014/07/29/: „Am 25. Juli legte das europäische Promotorenkomitee von One of Us – Einer von uns Einspruch beim Europäischen Gerichtshof gegen die Ablehnung der Petition durch die EU-Kommission ein. Die Kommission lehnte die Petition ab, ohne auf die darin aufgeworfenen Fragen einzugehen. Das aber widerspreche dem Abkommen von Lissabon. … Neben dem formalen Aspekt geht es … auch um eine grundsätzliche Frage.

Die EU könne nicht ständig von der Notwendigkeit einer stärkeren Bürgerbeteiligung sprechen und die Bürger sogar des Desinteresses an den europäischen Institutionen zeihen, aber gleichzeitig die größte je in Europa vorgebrachte Volksinitiative einfach abschmettern.

Im Einspruch geht das Promotorenkomitee sogar weiter als in der Petition selbst und beruft sich auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 18. Oktober 2011, in dem es heißt, daß „ab der Phase seiner Befruchtung jedes mensch­liche Ei als ‚menschlicher Embryo‘ zu betrachten ist. … Mit dem Einspruch geht es nun aber um eine weit grundsätzlichere Frage. Jene Frage, die die Abtreibungslobby fürchtet, weil sie und alle Abtreibungsbefürworter Angst haben, daß damit die Abtreibungsgesetzgebung ins Wanken gebracht werden und die weitgehend ungehemmte Tötung ungeborener Kinder fallen könnte.“

Bildungssystem, Politische Schulalchimisten

Bildungssystem:

Politische Schulalchimisten                                                                                  H. Steding

Föderalismus soll ja erklärtermaßen gut sein und den Wettbewerb fördern. Ob dies allerdings im Schulalltag dienlich ist, darüber wird insbesondere bei jedem politischen Lager- und Regierungswechsel gestritten. Im „Labor Schule“ betätigen sich dann wieder die befähigsten und begnadetsten „Schulalchimisten“.

Jüngstes Beispiel das Land Niedersachsen: Nach der lange umstrittenen Einführung (2011!) des „Turbo-Abiturs“ (G 8) nach 12 Schuljahren unter der CDU/FDP-Landesregierung (2003 – 2013) wird jetzt unter der SPD/Bündnis 90-Die Grünen das Abitur (G 9) ab 2015 wieder nach 13 Schuljahren gemacht.

Andere Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen wollen nachziehen und G 8 und G 9 anbieten – ein heilloses föderales Durcheinander!

Und auf der (integrierten) Gesamtschulebene ((I)GS) zeigt sich eine Bildung im freien Fall wie bei der geplanten IGS in Celle/Niedersachsen: Keine Noten bis Klasse acht, Kinder sollen zudem nicht sitzenbleiben und es werden keine Hausaufgaben erwartet. Statt­dessen wird es Lernentwicklungsberichte und wöchentliche Feedbackgespräche geben.

„Wir wollen das Potential der einzelnen Schüler entfalten“, sagte die Leiterin der Planungsgruppe zum Leitgedanken. (Quelle: Cellesche Zeitung vom 27.02.2014)

So wird die Gesamtschule zu der „Volksschule“, die sich die wachsende Masse chronisch Unwissender, Unfähiger und Untätiger wünscht.

Geostrategie, III. Weltkrieg

Geostrategie: Schlafwandeln wir in den III. Weltkrieg?     G.-U. Dahlmann

Libyen, Tunesien, Ägypten und der Libanon destabilisiert! — stop — Krieg in Syrien, Irak und Afghanistan! — stop — Islamistischer Terror in Nigeria! — stop — Atommacht Pakistan vor islamistischer Regierungsübernahme! — stop — USA installieren Raketenabschußbasen in Polen und der Slowakei! — stop — USA verlegen zwei komplet­te Flotten ins Mittelmeer! — stop — Rußland schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer! — stop — Iran schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer! — stop — USA verlegen zwei Flotten in den Persischen Golf und in den Golf von Oman! — stop — Die USA verlegen zwei Flotten in das Chinesische Meer! — stop — Die USA wollen die Ukraine in die NATO aufnehmen! — stop — China verdreifacht seine Rüstungsausgaben! — stop — Japan will Atommacht werden! — stop — 69 Jahre nach Kriegsende interpretiert Premier­minister Abe die japanische Verfassung, nach der japanische Streitkräfte nur zur Selbstverteidigung eingesetzt werden dürfen, neu und will auch angegriffene Bündnispartner unterstützen. — stop — Die BRICS-Staaten vereinbaren eine gemeinsame Entwicklungs­bank unter Ausschluß des US-Dollars! — stop — BRICS-Staaten vereinbaren einen eigenen Wäh­rungsfonds gegen den IWF! — stop — China stößt US-Anleihen ab. Aktueller Besitz: US-Anleihen im Werte von über 2 Billionen US-$! — stop — Chinas Währung (Yuan) hat im Welthandel den EURO überholt und ist zweite Weltwährung nach dem Dollar! — stop — Chinas Zentralbank hat Yuan-Verrechnungsvereinbarungen mit Frankreich und Luxemburg geschlossen! — stop — Der Yuan wird in Frankfurt und London als konvertierbare Währung gehandelt! — stop — Ukrainisches Militär bombar­diert Städte in der Ostukraine! — stop — Etwa 100.000 Ostukrainer nach Rußland geflüchtet! — stop — USA verhängen weitere Sanktionen gegen Rußland und sperren Konten russischer Firmen! — stop — USA drohen Rußland mit Konfiszierung ihrer US-Staatanleihen (Rußland hat ca. 200 Mrd. US-$ Staatsanleihen)! — stop — Der bekannte russische Professor Alexander Dugin sowie der Wirtschafts­berater Putins Sergej Glazjew äußern die Vermutung, daß die USA Rußland einen Krieg aufzwingen wollen! — stop — Flugzeugabsturz in der Ostukraine. Die Rebellen der Ostukraine sollen das Flugzeug abgeschossen haben! — stop — Die USA behaup­ten, daß Rußland hinter dem Abschuß des Flugzeugs steht. — stop — Ist das wieder eine dieser Wahr­heiten wie die Rettung Panamas vor dem Massaker der Kolumbianer (Panama-Kanal) oder die Versenkung des Passagierschiffes Lusitania, das Waffen an Bord hatte, oder Pearl Harbour oder der 11. September, wo auch Wolkenkratzer, die nicht von Flugzeugen getroffen wurden, einstürzten, oder die fahrenden Giftlabors von Saddam Hussein etc. etc.? — stop —

Szenario:                                                                                                                GUD

Protokoll über den Beginn des III. Weltkrieges

Die USA und die EU sind der Überzeugung, daß das malaysische Flugzeug in der Ostukraine von den ostukrainischen Rebellen mit technischer Unterstützung Rußlands abgeschossen wurde.

Da eine Verurteilung Rußlands, wegen des Vetos Rußlands und Chinas im Weltsicherheitsrat nicht möglich ist und auch kein Auftrag der UNO erreicht werden kann, daß internationale Truppen in die Ukraine geschickt werden, entschließen sich die USA und die EU, die Ukraine militärisch zu unterstützen.

Deutschland stationiert Patriot-Raketen in der Ukraine. Die USA stationieren Boden-Boden-Raketen. Die übrigen EU-Länder steuern Fahrzeuge bei.

Die Ukraine verstärkt ihre Armee auf 500.000 Mann. Die ukrainische Armee säubert die Ostukraine von Rebellen mit Unterstützung amerikanischer Satelliten-und Drohnenaufklärung.

Rußland befürchtet, daß die USA Mittelstreckenraketen in der Ukraine installieren.

Angesichts des unaufhaltsamen Flüchtlingsstroms aus der Ostukraine und der massiven Truppenkonzentration an seiner Grenze, sieht sich Rußland gezwungen seine Truppen an der Grenze zur Ukraine zu verstärken.

Die USA fordern Rußland ultimativ auf, seine Truppen zurückzunehmen.

Die baltischen Staaten und Polen sind stark beunruhigt über die russischen Truppen­konzentrationen.

Deutschland schickt 100 Leopard-Panzer zu einer ständigen Übung in die Baltischen Staaten. Ferner installiert Deutschland Patriot-Raketen in Litauen, die die Baltischen Staaten aber auch Polen schützen sollen.

Rußland sieht dies als Provokation an und verstärkt alle seine Truppen an seiner Westgrenze.

Die NATO sendet Truppen in die baltischen Staaten und nach Polen, um sie vor einem befürchteten Einmarsch der Russen zu schützen.

Die Ukraine wird assoziiertes Mitglied der NATO.

Die USA stellen Mittelstreckenraketen in der Ukraine auf.

Weißrußland fühlt sich von der NATO bedroht und bittet Rußland um Hilfe.

Rußland entsendet Truppen nach Weißrußland.

Die USA beschlagnahmen russische Konten in den USA und entwerten die im russischen Besitz befindlichen US-Staatsanleihen.

Die EU bricht den Handel mit Rußland ab.

Rußland stellt den Energiehandel mit der EU ein.

China, Indien, Brasilien und Südafrika verkaufen massiv US-Staatsanleihen.

Japan, Südkorea und die EU versuchen, die Kursstürze der US-Staatsanliehen zu kompensieren, indem sie diese Anleihen zum Teil aufkaufen. Sie geraten aber in Schwierigkeiten, da sie nicht in der Lage sind, die riesigen Mengen, die China abstößt, zu kompensieren.

Einbruch der Börsen weltweit.

Die USA verhängen einen Boykott für russische Schiffe. Kein russisches Schiff darf mehr einen Hafen der USA anlaufen. Die USA drohen jedem Staat mit Sanktionen, der russische Schiffe bei sich einlaufen läßt.

Rußland führt starke Panzerverbände und mobile Mittelstreckenraketen mit atomaren Sprengköpfen an die Grenzen der Baltischen Staaten, Polens und der Ukraine heran.

Kriegsschiffe der NATO blockieren russische Kriegsschiffe am Finnischen Meerbusen.

Permanente Krisensitzungen der EU in Brüssel.

Im Hauptquartier der NATO glaubt man nicht an einen Angriff der Russen, da die Besetzung der Baltischen Staaten und der Ukraine den Russen in ihrer augenblicklichen Lage keinen Vorteil verschaffen würde.

Man glaubt, dies seien nur Drohgebärden und daß die Russen, weil sie vom Welthandel ausgeschlossen sind, einlenken werden.

Die NATO-Aufklärung beobachtet starke Material­ansammlung der Russen im Westen von Weißrußland. Man deutet das so; daß die Russen beabsichtigen, für längere Zeit in Weißrußland zu verweilen.

Die NATO-Aufklärung beobachtet, daß die russischen mobilen Mittelstreckenraketen in großer Anzahl ständig ihre Standorte verlagern.

Russische Mittelstreckenraketen haben im Handstreich sämtliche US-Raketenbasen in Polen, der Ukraine und in den Baltischen Staaten mit taktischen Atomspreng­köpfen ausgeschaltet. Im NATO-Hauptquartier ist man ratlos, man durchschaut nicht, was die Russen damit beabsichtigen.

Die USA sprechen von einem Überfall und kündigen schwerste Konsequenzen an.

Starke russische Panzerverbände greifen auf breiter Front die Baltischen Staaten, Polen und die Ukraine an. Die NATO-Verbände halten dem gewaltigen Druck der Russen nicht stand und müssen auf allen Fronten  nachgeben.

Die russischen Seestreitkräfte drängen mit starker Luftunterstützung die NATO-Flotte aus dem Finnischen Meerbusen hinaus.

Die russischen Panzerverbände stoppen und drängen nicht weiter vor und nageln die NATO-Verbände fest.

Die Russen ziehen große Panzerverbände ab und hinterlassen nur schwache Panzerverbände aber starke Artillerie, um die NATO-Verbände zu binden.

Starke russische Panzerverbände dringen unter Umgehung der festgesetzten NATO-Verbände in die Ukraine und in Polen ein.

Starke russische Panzerverbände dringen ungehindert vom Königsberger Gebiet, von dem aus sie noch vorher Litauen bedrohten, durch den ungeschützten ehemaligen polnischen Korridor Richtung Oder vor.

Die russischen Panzerverbände schreiten mit Tempo 100 Km pro Tag voran; das hatten sie bereits während der Sowjetzeit geübt.

Die NATO versucht, die russischen Panzerverbände mit taktischen Atombomben aus der Luft aufzuhalten. Doch die russischen Panzerverbände fahren jeweils in Gruppen nur zu fünfzig Panzern verteilt über verschiedene Landstraßen, so daß die Wirkung gering bleibt. Die NATO traut sich nicht, einen massiven Atomschlag gegen die russischen Verbände zu führen, weil die Kollateralschäden in Polen ins Unermeßliche steigen würden.

In Polen gibt es keine Abwehrkräfte, die den russischen Vormarsch stoppen könnten. Auch die verhältnismäßig kleinen Einheiten von jeweils fünfzig Panzern der Russen sind zu stark.

Die Russischen Panzerverbände werden von einem eigenen Navigationssystem koordiniert über das polnische Straßennetz gelenkt.

Da die Russen auf keinen nennenswerten Widerstand stoßen, können sie sich in den Super­märkten und an den Tankstellen in Polen selber versorgen. Die russische Infanterie und die Versorgungs­einheiten fahren den Panzerverbänden ungestört hinterher. Die Russen besetzen in den Städten die Administrationen und schneiden somit, den an den Grenzen festgesetzten NATO-Verbänden, das Hinterland ab.

Das Technische Hilfswerk in Deutschland hat die Oderbrücken gesprengt.

Drei russische Panzerarmeen haben die Oder in weniger als einer Woche erreicht. Dabei sind sie durch das flache Polen gestürmt und haben die bergige Slowakei und Tschechien vermieden.

Auch die NATO-Verbände in der Ukraine sind durch russische Artillerie und Panzerverbände gebunden, so daß zwei russische Panzerarmeen von Weißrußland aus ungehindert nach Südwesten stürmen und Ungarn und Rumänien bedrohen.

 

Deutschland ist verteidigungsunfähig, da praktisch alle kampffähigen Truppen in den baltischen Ländern, in Polen und der Ukraine stehen. Panzer stehen auch nicht zur Verfügung, weil die wenigen in Deutschland verfügbaren Panzer an der Ostfront stehen.

Deutschland ruft Reservisten ein. Es gibt aber nicht genug Ausrüstung und zu wenig Waffen.

Die Niederlande setzen 100 Panzer in Richtung Deutschland in Bewegung, gegen 7.000 russische.

GB will auch noch Panzer über den Kanal schicken.

Ein Teil der russischen Panzer durchqueren die Oder schwimmend, ein anderer Teil kann sie durch­tauchen. Die Russen haben eine Luftbrücke zu verschiedenen Plätzen an der Oder eingerichtet, wohin sie Pioniere und Pontons transportieren, um die Oder zu überbrücken.

Die NATO (auch Tornados der deutschen Luftwaffe) setzt taktische Atombomben ein, um ein Überqueren der Russen über die Oder zu verhindern. Dabei werden die Städte Stettin, Frankfurt a.d.O., Guben und Görlitz stark verwüstet.

Die Russen setzen massiv Luftstreitkräfte gegen die Luftstreitkräfte der NATO ein, so daß der Vormarsch ihrer eigenen Panzertruppen nicht aufgehalten werden kann.

Trotz starker Verluste können die russischen Panzerverbände nun ungehindert in Deutschland vordringen. Sie bedienen sich auch hier der gleichen Vorgehensweise wie in Polen, indem sie sich in den Supermärkten versorgen und ihren Treibstoff von den Tankstellen und aus den Heizungskellern der Wohnhäuser besorgen. In Deutschland finden die Russen ein gut ausgebautes Straßennetz vor, so daß sie ihre Panzer gut auf den Landstraßen verteilen können. Ihr eigenes Navigationssystem führt ihre Panzer zielgenau an ihre Zielorte. Die Infanterie rückt hinterher und besetzt die deutsche Administration.

Die politische Klasse Deutschlands hat Berlin verlassen und sich zunächst nach Bonn abgesetzt.

Die NATO hat wichtige Verkehrsknotenpunkte, in Rostock, Schwerin, Ludwigslust und Wittenberge mit taktischen Atombomben belegt, um den Vormarsch der Russen in Richtung Lübeck und Hamburg zu behindern. Hierbei kamen über zehntausend Zivilisten ums Leben.

Die ersten russischen Panzerverbände (I. RPzA) stehen bereits nach drei Tagen, nachdem sie die Oder überquerten, vor Lübeck ohne auf ihrer ganzen Reise eine einzigen Schuß abgefeuert zu haben.

Eine weitere Panzerarmee der Russen hat inzwischen Magdeburg erreicht.

Die NATO hat mit Hilfe von Tornados der Bundes­luftwaffe die Verkehrsknotenpunkte in Stendal und Magdeburg mit taktischen Atombomben belegt, wobei hohe Kollateralschäden unter der Zivilbevölkerung entstanden sind.

Die Elbbrücken in Magdeburg wurden bereits vom Technischen Hilfswerk gesprengt.

Die Dritte Russische Panzerarmee (III. RPzA) ist inzwischen bis Erfurt vorgestoßen.

Von den ca. 70.000 in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten sind die Hälfte in Polen, der Ukraine und den Baltischen Staaten stationiert. Ein großer Teil der andern Hälfte ist auf dem Weg Richtung Ungarn und Rumänien, die von zwei russischen Panzer­armeen bedroht werden.

Die I. RPzA hat sich geteilt. Ein Teil zieht an Lübeck vorbei in Richtung Eutin (SH), der andere Teil marschiert in Richtung Hamburg.

Die Russen haben alte Flugplätze in Mecklenburg mit Pionieren wieder in Betrieb genommen und können somit den Flugverkehr südlich der Elbe kontrollieren. Die NATO-Flugzeuge können somit die russischen Panzerverbände in Schleswig-Holstein nicht mehr angreifen.

Bei der NATO setzt sich die Erkenntnis durch, daß Hamburg nicht mehr zu verteidigen ist.

Der eine Zweig der I. RPzA schwenkt vor Eutin nach Süden und stößt auf Hamburg zu. Der andere Teil schwenkt vor Hamburg nach Süden und geht bei Geesthacht über die Elbe.

Um den Übergang der russischen Panzer über die Elbe bei Hamburg zu verhindern, disloziert die NATO drei Mittelstreckenraketen mit Atomsprengköpfen, eine auf die Elbbrücken in Hamburg-Veddel, die zweite auf den Eingang des Elbtunnels in Hamburg Othmarschen und die dritte auf die Elbbrücke im Osten Hamburgs, wobei große Kollateralschäden im Stadtteil Veddel entstehen und ebenfalls in den Wohngebieten von Othmarschen. Das Krankenhaus in Hamburg-Bahrenfeld wird völlig zerstört.

Truppen der NATO rücken in Ungarn und Rumänien ein, um den Vormarsch der zwei russischen Panzerarmeen (III. und IV. RPzA) zu stoppen.

Die USA haben eine Luftbrücke nach GB eingerichtet, um Material und Soldaten dort zu sammeln.

Die Russen haben Hamburg besetzt und schicken den Teil ihrer I. Panzerarmee wieder nach Norden Richtung Dänemark.

Der andere Teil der I. RPzA, der die Elbe überquerte, zieht weiter in Richtung Westen.

Die II. RPzA ist inzwischen nördlich von Magdeburg über die Elbe gegangen und stößt in den Raum Braunschweig/Uelzen vor.

Die III. RPzA ist inzwischen im Raum Bad Hersfeld/Kirchheim eingetroffen. Ihr stellen sich inzwischen zusammengestellte NATO-Einheiten ent­gegen. Die NATO schießt mit Artillerie mit atomaren Sprengköpfen auf die russischen Panzerverbände.

Von den beiden russischen Panzerarmeen (IV. und V.), die von Weißrußland aus in die Ukraine gestartet waren, hat die IV. Panzerarmee die Karpaten ohne wesentlichen Widerstand überwinden können und stößt jetzt auf Budapest vor.

Die V. RPzA verbleibt in der Ukraine, schneidet den NATO-Verbänden die westlichen Nachschub­wege ab und nagelt sie in der Ostukraine fest.

Russische Kampfverbände sind von der Krim aus über das Schwarze Meer am Ostufer von Rumänien gelandet und haben dort einen Brückenkopf gebildet.

Die russische Luftwaffe beherrscht den nord­deutschen Raum. Sie bekämpft die Seestreitkräfte der NATO in der Ostsee, die sich von den russischen Seestreitkräften bedrängt, Richtung Skagerrak zurück­ziehen wollen.

Russische Panzereinheiten sind bis Jütland vor­gestoßen.

Die II. RPzA und ein Teil der Ersten haben sich bei Walsrode vereinigt und stoßen Richtung Bremen, Wilhelmshaven und Emden vor.

Inzwischen haben ca. eine Million russische Soldaten Polen und Norddeutschland besetzt und eine russische Administration hat die Verwaltungsgeschäfte über­nommen.

Die US-Armee versucht mit Kampfdrohnen die russi­schen Panzer zu bekämpfen. Die russische Luftwaffe setzt dagegen fliegende Störsender ein, die mit der gleichen Frequenz wie die Drohnen arbeiten und die Drohnen manövrierunfähig machen.

Der Raum Bad Hersfeld, Kirchheim ist durch den Artilleriebeschuß mit Atomsprengköpfen völlig verwüstet und verseucht. Die russischen Panzerverbände der III. Panzerarmee drehen nach Süden ab in Richtung Schweinfurt und Bamberg und bedrohen die US-Basen in Bayern und Baden-Württemberg.

Die IV. RPzA kämpft vor Budapest gegen NATO-Verbände und bedroht von Südost die US-Basen in Bayern und Norditalien.

Da die NATO-Verbände in der Ukraine nun vollständig vom westlichen Nachschub abgeschnitten sind, wird die V. RPzA über die Karpaten vor die slowakisch ungarische Grenze verlegt. Sie kann von dort aus die Verluste der Vierten Panzerarmee ausgleichen und bindet gleichzeitig Kräfte der NATO in der Slowakei.

Teile der I. RPzA und die II. RPzA haben Bremen, Bremerhaven und Emden eingenommen. Russische Infanterie wird eingeflogen und die Verwaltung wird von russischem Militär übernommen.

Die II. RPzA stößt von Emden aus in die Niederlande vor, während der südliche Teil der I. Panzerarmee Richtung Ruhrgebiet vorstößt.

Die russische Luftwaffe hat inzwischen alle Flughäfen von Jütland bis einschließlich Hannover besetzt und kann von dort aus die Panzerverbände unterstützen.

Die Schiffseinheiten der NATO sind von den russischen Kriegsschiffen in den Bothnischen Meerbusen abge­drängt worden und sitzen dort fest.

Die Russen können nun auch ihren Nachschub über die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein befördern.

Starke russische Luftstreitkräfte und Marineeinheiten im Schwarzen Meer haben die NATO-Einheiten zur See gegen das türkische Ufer gedrängt.

Von GB aus werden Kampfverbände nach Holland und Belgien verschifft.

Die II. RPzA wird von Luftstreitkräften aus GB bekämpft, wobei russische Kampfflugzeuge ihre Panzerverbände schützen.

Die II. RPzA kann Amsterdam und Rotterdam einnehmen. Sie stößt, nachdem die Infanterie nachgerückt ist, gegen Antwerpen vor.

Die NATO-Einheiten haben Amsterdam und Rotter­dam fluchtartig verlassen, weil sie kein zweites Dünkirchen erleben wollten. Die Einheiten werden nach Antwerpen verlegt.

Die V. RPzA hat sich mit der Vierten vereinigt und nimmt Budapest ein. Die beiden Panzerarmeen rücken weiter vor und drücken die NATO-Einheiten in Richtung Wien.

Nachdem das Ruhrgebiet vom Teil der I. RPzA eingenommen wurde und von der Infanterie besetzt, zieht der südliche Teil der Ersten weiter in Richtung Frankfurt.

Die III. RPzA rückt aus Richtung Schweinfurt und Bamberg gegen Süden in Richtung Donau vor.

Die russische Luftwaffe hat alle Flugplätze bis in die Höhe Bamberg/Schweinfurt/Fulda sowie das gesamte Ruhrgebiet unter ihrer Kontrolle.

Die II. RPzA dreht am Rhein ab und rückt in Richtung Oberhausen vor.

Die IV. und V. RPzA haben Wien eingenommen. Die NATO-Einheiten setzen sich in Richtung Italien ab.

Die NATO-Einheiten, die noch vor Kirchheim liegen, retten sich durch die Gasse zwischen der I. RPzA, die auf Frankfurt zugeht, und der III. RPzA hinter Schweinfurt nach Baden-Württemberg.

Die Russen haben mobile Mittelstreckenraketen auf der rechten Rheinseite in Stellung gebracht und nehmen die US-Basen in Rheinland Pfalz unter Beschuß.

Große Teile von Rheinland-Pfalz sind atomar verwüstet.

Bei der NATO setzt sich die Erkenntnis durch, daß Deutschland nicht mehr zu halten ist.

Die restlichen NATO-Truppen in Bayern und Baden-Württemberg werden nach Italien verlegt.

Die IV. und V. Panzerarmee der Russen dringen von Wien aus in Bayern ein und ziehen, nachdem Infanterie nachgerückt ist, in Richtung Baden-Württemberg weiter.

Alle russischen Panzerarmeen stehen nun am Rhein oder sind auf dem Weg dorthin.

Die NATO Einheiten in der Ukraine, in Polen und in den Baltischen Staaten müssen sich ergeben.

Die politische Klasse in Deutschland hat sich inzwischen nach GB und in die USA abgesetzt.

Die russische Administration in Deutschland stellt eine provisorische Regierung auf, die sich aus rußland­freundlichen Teilen der LINKEN, der GRÜNEN, der SPD und einigen CDU-Politikern zusammensetzt. Die Russen können auch einige Manager aus verschiedenen Wirtschaftsverbänden rekrutieren.

Angesichts der Zusammenballung von fünf russischen Panzerarmeen entlang des Rheins sieht sich die französische Regierung gezwungen, auf einen Plan aus der de Gaulleschen Zeit von 1960 zurückzugreifen. Sie will verhindern, daß die Russen den Rhein überqueren, möchte auf der anderen Seite aber keine direkte Konfrontation mit den Russen.

Die französische Regierung beschließt das gesamte rechte Rheinufer von der Mündung des Rheins bis Lörrach mit Atombomben zu bombardieren, so daß durch die entstehende Verwüstung und Verseuchung ein Übergang über den Rhein unmöglich ist.                                                    Nachdem dies geschehen ist, tritt Frankreich aus der NATO aus, eine prorussische Regierung wird gebildet und Frankreich bietet Rußland Friedensverhandlungen an.

Islamistische Haßprediger wiegeln weltweit die Muslime gegen Israel auf. Islamistische Gotteskrieger machen sich auf den Weg in Richtung Israel.

Aus Marokko, Algerien und den Ländern der Sahara kommen eine Million mit Panzerfäusten und tragbaren Flugabwehrraketen Bewaffnete und ziehen gegen Israel. Auch aus Pakistan und dem Iran kommen eine Million Krieger.

Israel bekämpft diese Krieger weit im Vorfeld. Das hält die Massen aber nicht auf, so daß Israel die heranrückenden Krieger bereits in Ägypten und Syrien mit Atombomben attackiert, was zur Folge hat, daß sich weitere Millionen Krieger nun auch aus Indonesien und den anderen asiatischen Ländern auf den Weg machen.

Israel droht dem Iran mit finalem Atomschlag. Daraufhin vereinen sich noch mehr Islamisten und ziehen schwer­bewaffnet gegen Israel. Da Israel dem nicht standhalten kann, legt es einen Cordon nucléaire um seine Grenzen, der nicht überwunden werden kann, was zur Folge hat, daß – auch wegen der Größe Israels – die eigene Bevölkerung in Mitleidenschaft gezogen wird.

In Italien gelangt eine kommunistische Regierung an die Macht, die sofort von den Amerikanern verlangt, ihre Truppen aus Italien abzuziehen.

China besetzt Taiwan, das nach kurzer Gegenwehr aufgibt.

Nordkorea greift mit zwei Millionen Soldaten Südkorea an.

Von US-Flotten, die in der japanischen See und im Gelben Meer stationiert sind, werden die nordkoreanischen Truppen mit mit Atomköpfen bestückten Raketen bekämpft, was aber keine nachhaltige Wirkung hat, da die nordkoreanischen Truppen im bergigen Gelände gute Deckung finden.

Nordkorea schießt daraufhin mehrere Raketen, die mit Atomsprengköpfen ausgerüstet sind, gegen die USA ab.

Die USA können die herannahenden Raketen abschießen und schießen eine Rakete, die mit drei Wasserstoffbomben bestückt ist, auf Nordkorea.

Nordkorea ist vollständig zerstört, was den Vormarsch seiner Truppen nach Südkorea aber nicht beeinflußt, in dessen Gefolge das gesamte nordkoreanische Politbüro als Nachhut mitmarschiert ist.

In Seoul angekommen installiert das Politbüro sich selbst als neue Regierung Koreas und gibt bekannt, einen neuen Sozialismus nach chinesischem Vorbild in Korea einzuführen.

China, Rußland, Indien, Brasilien, Korea u. a. geißeln die USA vor der UNO wegen des Völkermordes in Nordkorea.

China besetzt die Mongolei.

Rußland nimmt Deutschland, Polen und die balti­schen Staaten in die Eurasische Wirtschaftsunion auf.

Frankreich und Italien werden assoziierte Mitglieder, wodurch Rußland indirekt über Italien und Frankreich wieder Zugang zum Meer und den Weltmärkten hat.

 

Das Hinterland des linksrheinischen Ufers bildet einen eigenen Staat, den Rheinischen Bund mit der Hauptstadt Aachen, der eine Verwaltungs­einheit mit dem neu gebildeten Staat Saarland eingeht und mit der Eurasischen Wirtschaftsunion kooperiert.

Die Strategen der USA diskutieren, ob man zum finalen Schlag gegen Rußland aushohlen sollte.

In den 1960er und 1970er Jahren hatte man das schon mehrfach überlegt. Man ging davon aus, daß – würde man die russischen Industriezentren zer­bomben – die Sowjet-Union praktisch in die Steinzeit zurückgeworfen würde, während die USA bei dem Gegenschlag der Sowjet-Union zwar etwa einhundert Millionen Menschen verlieren würde, aber wegen seiner gewaltigen industriellen Kapazität trotzdem Weltmacht Nummer eins bliebe.

Nur – damals war China unter Mao noch ein Wirtschaftszwerg und Indien ein bettelarmes Dritte-Welt-Land. Heute würde China in einem derartigen Szenario sofort Weltmacht Nummer eins werden. Man müßte also China gleich mitausschalten. Dann würde aber Indien sofort nachrücken und nach Indien dann Brasilien.

Fazit:

Es kann keinen Krieg zwischen Rußland und den USA geben.

Einen konventionellen Krieg würden die USA, zumindest in Europa, verlieren und einen nuklearen Krieg müßten die USA gegen Rußland und China führen; der würde die USA aber so schwächen, daß sie dann Indien und Brasilien den Vortritt lassen müßten.

Anmerkung:

Der Einsatz von taktischen Atomsprengköpfen in Deutschland ist nicht meine Erfindung, sondern waren (oder sind!) militärische Doktrin der NATO (begrenzte Abschreckung) und des Warschauer Paktes zwischen 1960 und 1990.

 

Soziologie, Entmannungen

Soziologie:

Entmannungen

Im Kampf gegen Diskriminierung haben Soziologen der Berliner Humboldt-Universität einen offiziellen Leitfaden für „Feministisches Sprachhandeln“ veröffentlicht.

Frauen sollen vor gewaltvoller (männlicher) Sprache geschützt werden. Männliche Endungen in Wörtern sollen vermieden werden.

Die Vorschläge hierfür statt:

Mitarbeiter     Mitarbeita   Plural  Mitarbeitas

Türdrücker     Türdrucka   Plural  Türdruckas

Doktor          Doktox        Plural  Doktoxs

Es ist auch daran gedacht, die Wörter mit einem Sternchen zu versehen; für Menschen, die keinem Geschlecht zuzuordnen sind, wie Transsexuelle und die zu keinem Geschlecht gezwungen werden möchten bzw. nicht „frauisiert“ werden wollen.

Denn keine Person ist so einfach Frau, sondern wird frauisiert oder frauisiert sich selbst.                                                               (Entnommen aus Bild)

Anmerkung der Redaktion:

„Ich seh sie kommen, die Männer in den weißen Jacken, – ich glaub sie holen mich ab, ha, ha, ho, ho, hi, hi!“